Besucherzentrum

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Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
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Entlang des Naturschutzgebietes führt die Niederrheinroute.

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Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. bietet Exkursionen an.

Außerdem führt der Klompenweg entlang des Naturschutzgebietes.

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02851-3334

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Altrhein Reeser Eyland

Lebensräume Altrhein, Grünland, Aue
Pflanzenarten Schwanenblume, Seekanne, Teichrose
Tierarten Breitflügelfledermaus, Rauhautfledermaus, Schafstelze, Wiesenpieper, Feldlerche, Kiebitz, Trauerseeschwalbe, Knäkente, Zwergsäger, Gänsesäger, Singschwan, Zwergschwan, Schnatterente, Löffelente, Kleine Mosaikjungfer, Bitterling, Rapfen, Brachsen, Güster, Aufgeblasene Flussmuschel
Trauerseeschwalbenflöße auf dem Altrhein Trauerseeschwalbenflöße auf dem Altrhein © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

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Das Naturschutzgebiet Altrhein Reeser Eyland liegt direkt vor den Toren von Rees und erstreckt sich über eine Länge von gut 4 km. Es wurde 1992 ausgewiesen und hat eine Größe von rund 44 ha. Dabei umfasst es im Wesentlichen die gut erhaltene und nach wie vor der Überflutungsdynamik des Rheins unterworfene Altstromrinne mit typischer Uferzonierung sowie gut ausgebildeten Wasserpflanzen-Gesellschaften und Röhrichten. Dem Naturliebhaber offenbart sich bei genauem Hinsehen und mit etwas Geduld und Glück ein Lebensraum voller botanischer und zoologischer Schätze.

Die direkt angrenzenden Flächen werden vor allem als Grünland genutzt und inzwischen aufgrund der Bemühungen des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve e.V. fast ausschließlich extensiv bewirtschaftet. So ist es wenig verwunderlich, hier noch seltene Wiesenvögel wie Feldlerche und Wiesenpieper antreffen zu können. An einigen wenigen Stellen wachsen kleine Weidengebüsche oder -wäldchen, einige Kopfweiden und Pappeln, wie sie für die Aue typisch sind. Im Altrhein sind Teichrosen-Bestände verbreitet. Vereinzelt findet sich als seltene Schwimmblattpflanze die Seekanne. Eine botanische Besonderheit ist die seltene Schwanenblume, die am Reeser Altrhein ungewöhnlich große Bestände besitzt.

Ornithologisch außerordentlich reizvoll ist der Reeser Altrhein weil hier eine Reihe bedrohter Vogelarten zu beobachten sind: Die in NRW vom Aussterben bedrohte Trauerseeschwalbe brütet hier erstmals seit 2012. Schwimmende Nisthilfen werden im Frühjahr eigens für die Trauerseeschwalbe ausgebracht, die rege angenommen werden. Schon bald sind aus sicherer Entfernung diese wahren Flugkünstler bei Brut und Aufzucht der Jungen zu bewundern. Die außerdem in NRW stark gefährdete Wachtel, aber auch Löffel-, Knäkente und Kiebitz brüten hier. Das Gewässer ist darüber hinaus Überwinterungslebensraum zahlreicher anderer Wasservogelarten, darunter Sing- und Zwergschwan sowie Gänse- und Zwergsäger. Auch die arktischen Gänse tummeln sich hier im Winter.

Der Altarmkomplex beherbergt auch seltene Fischarten. Neben den für diese Gewässerregion kennzeichnenden Weißfischen Brachse und Güster, findet man auch die seltenen Arten Rapfen und Bitterling. Fünf seltene und gefährdete Muschelarten (u.a. Aufgeblasene Flussmuschel) sowie drei gefährdete Libellenarten (u.a. Kleine Mosaikjungfer) unterstreichen das hohe auentypische Potential dieses Lebensraumes. Zudem können fünf verschiedene Feldermausarten, darunter Breitflügel- und Rauhhautfledermaus, in der Abenddämmerung bei der Insektenjagd beobachtet werden.

Kontakt

Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
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Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Gebiete in der Nähe

Das Untersuchungsschiff Wilde Gans auf dem Reeser Meer © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Östlich von Rees liegt dieses junge Naturschutzgebiet, ein Biotopkomplex aus strukturreichem Feuchtgrünland mit [...]

Östlich von Rees liegt dieses junge Naturschutzgebiet, ein Biotopkomplex aus strukturreichem Feuchtgrünland mit Kopfbäumen und 3 großen Abgrabungsgewässern. Aufgrund ihres unterschiedlichen Alters weisen die Gewässer verschiedene Entwicklungsstadien mit besonderer Bedeutung für Wat- und Wasservögel auf. Aussichtsplattformen ermöglichen einen Blick durch den Gehölzstreifen auf die freie Wasserfläche. Die Haffensche Landwehr fließt teilend durch dieses Gebiet und beheimatet seltene Fischarten.

Kiebitzküken © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Im Naturschutzgebiet Grietherorter Altrhein lässt sich die Vielfältigkeit und Vernetzung von Lebensräumen und [...]

Im Naturschutzgebiet Grietherorter Altrhein lässt sich die Vielfältigkeit und Vernetzung von Lebensräumen und -gemeinschaften besonders gut erfassen. Räumlich nah beieinander findet man die niederrheinische Auenlandschaft mit dem Altrhein, Weideflächen sowie das Gewässer der ehemaligen Kiesabgrabung Reeserward. Während die Schwarzbunte genüsslich auf dem Weideland grast, umgeben von seltenen Wiesenblumen, finden mehr als 70 verschiedene Vogelarten im Naturschutzgebiet eine Heimat.

Trauerseeschwalbe im Flug © A. Vossmeyer

Dieses Naturschutzgebiet ist eines der bedeutendsten und schönsten des Niederrheins. Angrenzend an die Altwässer liegen [...]

Dieses Naturschutzgebiet ist eines der bedeutendsten und schönsten des Niederrheins. Angrenzend an die Altwässer liegen Wiesen und Weiden auf denen noch Kühe grasen und sich im Winter große Schwärme arktischer Wildgänse satt fressen. In dieser Auenlandschaft finden zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ihren Lebensraum.

Blühende Schlehenhecke in den Wisseler Dünen © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve

Die Wisseler Dünen repräsentieren einen für das Rheinland einzigartigen Flussdünenkomplex mit charakteristischer [...]

Die Wisseler Dünen repräsentieren einen für das Rheinland einzigartigen Flussdünenkomplex mit charakteristischer Sandrasenvegetation. Das Naturschutzgebiet ist halbkreisförmig von großen Kiesabgrabungsgewässern umgeben. Die Sanddünen am Nordrand erreichen eine Höhe von 8 Metern. An manchen Stellen lagert der Wind auch heute noch Sand um, so dass es zur Ausprägung freier Sandflächen kommt. Jahrhunderte lange Beweidung verhinderte eine natürliche Bewaldung. 

Wasserweg © Daniel Doer

Wer vom Ruhrgebiet kommend auf der A3 rechtsrheinisch Richtung Niederlande unterwegs ist, durchquert die typische [...]

Wer vom Ruhrgebiet kommend auf der A3 rechtsrheinisch Richtung Niederlande unterwegs ist, durchquert die typische Landschaft des Niederrheins: Wiesen und Weiden, Äcker, hier und da ein Bauernhof. Auf den ersten Blick deutet nichts darauf hin, dass hier – wenige Kilometer vor der Grenze – eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Nordrhein-Westfalens liegt: das Naturschutzgebiet Hetter-Millinger Bruch. Mit seinen 658 Hektar erstreckt sich das Gebiet in zwei Bögen zwischen der Autobahn und der deutsch-niederländischen Grenze. Südlich der Autobahn liegt der Gebietsteil Millinger Bruch.