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Zusätzliche Infos

Das Gebiet wird durch den Hermannsweg erschlossen.


Das Hermannsdenkmal liegt etwa 5 km entfernt, die Detmolder Innenstadt ebenfalls.

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Details

Right

Donoperteich mit Hiddeser Bent

Lebensräume Buchenwald, Hochmoor, Erlenbruchwald, Bachtäler, Hudewaldrelikte, Erlenwald
Pflanzenarten Moosbeere, Torfmoos, Siebenstern, Schmalblättriges Wollgras, Scheiden-Wollgras, Rundblättriger Sonnentau, Mauerraute, Glockenheide, Schnabelried, Brunnenkresse, Pfeifengras, Buchenfarn
Tierarten Wasserfledermaus, Baumpieper, Wasseramsel, Gebirgsstelze, Kurzflügelige Beißschrecke, Schwarzspecht
Wasserpflanzen Wasserpflanzen © M. Füller

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Das südwestlich von Detmold liegende Gebiet umfasst eine heute überwiegend bewaldete ehemalige Moor-Heidelandschaft. Begünstigt durch die reichen Niederschläge im Teutoburger Waldes und viele Ablagerungen nährstoffarmer Sande und den Juraton, der den Wasserabfluss behinderte, entstand im Laufe der Jahrtausende in einer feucht kühlen Muldenlage ein Hangmoor mit bis zu 2 Metern mächtigen Torfschichten. Heute sind von dem ehemals 89 Hektar großen Moor nur noch etwa 2 Hektar in Moorwälder eingebettete, baumfreie Hochmoorfläche erhalten. Die durch Abbau und Weidenutzung stark geschädigten Strukturen wurden 1925 erstmals unter Schutz gestellt. Mit dem anhaltenden Torfmooswachstum und dem Vorkommen zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, wie Glockenheide, Moosbeere und Sonnentau, ist das Hiddeser Bent ein ökologisch ungemein wertvoller Lebensraum. Alle hochmoortypischen Strukturen sind hier beispielhaft entwickelt.

Ein Holzbohlenweg zu einer Aussichtsplattform ermöglicht dem interessierten Besucher den Blick über die einzigartige Landschaft, ohne zu stören. Während die angrenzenden offenen Heiden auf den trockenen Sandböden überwiegend mit Nadelhölzern aufgeforstet wurden, sind in Mischwäldern über besseren Böden zahlreiche auf die ehemalige Waldweide zurückgehende markante Schneitelbuchen und Eichen erhalten geblieben. Verantwortlich für den Wasserreichtum des Gebietes ist ein reich schüttender Quellhorizont über stauenden Kreidemergeln im Übergangsbereich zum südlich angrenzenden Höhenzug. Das Vorkommen des Alpenstrudelwurmes in den zum Einzugsgebiet des Hasselbaches gehörenden Quellen deutet auf das besondere kühlfeuchte Klima des Gebietes hin.

Das tief eingeschnittene Tal des Hasselbaches im Westen des Gebietes ist mit dem stark gewundenen, sandgeprägten Bachbett, den begleitenden Buchenmischwäldern auf den reliefreichen Hängen und dem Übergang zu Erlenwäldern in der Talsohle ein besonders struktur- und artenreicher Lebensraum. Im Umfeld des Bachbettes mit umfangreichen von Aufrechtem Merk und Brunnenkresse gebildeten Wasserpflanzenteppichen können regelmäßig Wasseramsel und Gebirgsstelze beobachtet werden. Der im 17. Jahrhundert durch Aufstau des Hasselbachs entstandene Donoperteich wurde aufgrund seiner idyllischen Lage zu einem beliebten Ausflugsziel.

Ganz anderen Charakter hat der östlich liegende Krebsteich. Dieser durch den Bentbach gespeiste Stauteich war aufgrund der sauren dunklen Moorwässer nicht zur Fischzucht geeignet.

Kontakt

Biologische Station Lippe
Domäne 2
32816 Schieder-Schwalenberg
05282-462
www.biologischestationlippe.de
Kontakt@BiologischeStationLippe.de

Biologische Station Lippe

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