Anfahrt

Mit der Buslinie 252 aus Meinerzhagen oder Lüdenscheid kommend, fährt jedoch nur an den Wochenenden, Haltestelle Meinerzhagen Nordhelle

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Freizeit- und Tourismusverband Märkisches Sauerland e.V.
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
02351-9666439
www.mk-tourismus.de
tourismus@maerkischer-kreis.de

Radweginformation

Sauerland-Tourismus e.V.

Johannes-Hummel-Weg 1

57392 Schmallenberg  

02974-96980

info@sauerland.com

www.sauerland.com

 

Bürgerbüro Herscheid

Plettenberger Straße 27

58849 Herscheid

02357-90930

post@herscheid.de

www.herscheid.de

 

Tourist/Info Meinerzhagen

Bahnhofstraße 13

58540 Meinerzhagen

02354-77132  

touristinfo@meinerzhagen.de

www.meinerzhagen.de

Wandern

Sauerländischer Gebirgsverein e.V.

Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

02931-524813

info@sgv.de

www.sgv.de

Essen & Trinken

Gaststätte Nordhelle
Nordhelle 1
58849 Herscheid
023357-3876
www.gaststaette-nordhelle.de
sabine.teschner@gmail.com

Übernachten

Jagdhaus Weber
Reblin 1
58849 Herscheid
02357-90900
www.jagdhaus-weber.de
info@jagdhaus-weber.de

Kultur / Touristik

Kultur

Robert-Kolb-Turm
Nordhelle 1
58849 Herscheid
www.sauerland.com

Touristik

Freizeit- und Tourismusverband Märkisches Sauerland e.V.
Heedfelder Str. 45
58509 Lüdenscheid
02351-9666439
www.mk-tourismus.de
tourismus@maerkischer-kreis.de

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Details

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Ebbemoore

Lebensräume Feuchtgrünland, Heide, Buchenwald, Moore (Hangmoore), Nadelwald
Pflanzenarten Eisenhutblättriger Hahnenfuß, Moorlilie, Wacholder, Königsfarn, Wollgras, Märzenbecher
Tierarten Schwarzstorch, Raufußkauz, Schwarzspecht, Eisvogel, Bergeidechse, Rothirsch
Wollgras-Aspekt im Hangmoor Wollgras-Aspekt im Hangmoor © Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.

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Das Ebbegebirge, im Südsauerländer Bergland gelegen, erhebt sich bis auf 663m Höhe. Es ragt vergleichsweise steil um 200 Höhenmeter aus der umgebenden Landschaft hervor. Das Klima ist rau und regenreich. Die Landschaft ist geprägt von dunklen Wäldern und geheimnisvollen Mooren. Charaktertiere des Gebietes sind unter anderem der scheue Schwarzstorch und der heimlich lebende Raufußkauz. Letzterer vermag die harten und langen Winter auch dank seiner wärmenden Beinfedern zu überstehen. Häufiger können Rothirsche gesichtet werden, von denen ca. 100 Tiere im Ebbegebirge leben.

In früheren Zeiten war das märkische Sauerland auch dank der Kraft der Bäche und Flüsse eine Herzkammer der Eisenherstellung und –verarbeitung in Deutschland. Hierfür wurden große Mengen an Holzkohle gebraucht. Durch den Holzeinschlag verschwanden große Teile des ehemals das Ebbe bedeckenden Laubwaldes. Heute überwiegt die während preußischer Regierungszeit vom Menschen eingebrachte Fichte. Doch der Umbau hin zu naturnahen Laubwäldern hat begonnen.

Das FFH-Gebiet Ebbemoore ist ein Zentrum des Naturparkes Ebbegebirge, der mit 777 Quadratkilometern den größten Teil des südwestlichen Sauerlandes umfasst.

Die Moore des FFH-Gebietes sind für das Land NRW von herausragender Bedeutung. Die außergewöhnlich hohen Regenmengen, die auf den Höhenlagen ca. 1.600 Liter pro Jahr und m2 erreichen, begünstigten die Bildung von Hangmooren. Das größte Moor im FFH-Gebiet ist die Grundlose, welche zum Quellgebiet der Lister gehört. Durch die Beweidung der Moorstandorte und ihre Randbereiche entstanden Zwergstrauch- und Wacholderheiden. Einzelne Moore lassen sich von angrenzenden Wanderwegen aus entdecken. An der Nordhelle informiert ein Lehrpfad über das Schutzgebiet.

Im Gebiet entspringen mehrere naturnahe Mittelgebirgsbäche, die meist von Schwarzerlen gesäumt werden. Dank zukunftsorientierter Forstpolitik gibt es inzwischen auch wieder mehrere naturnahe Buchenbestände. Auch durchgewachsene Niederwaldbestände als Zeitzeugen der ehemaligen Brennholznutzung sind anzutreffen.

Südlich an das Ebbegebirge schließt sich das reich strukturierte Listertal an, ein breites Sohlental, welches von wertvollem Feuchtgrünlandflächen und hochstaudenreichen Brachflächen dominiert wird. Ende Mai blüht auf den Feuchtflächen auffällig weiß der Eisenhutblättrige Hahnenfuß, der hier in NRW ein inselhaft auftretendes Vorkommen bildet, das auf die letzte Eiszeit zurückzuführen ist.

Kontakt

Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.
Grebbecker Weg 3
58509 Lüdenscheid
02351-4324240
naturschutzzentrum-mk.de
info@naturschutzzentrum-mk.de

Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.

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Gebiete in der Nähe

Auf dem Stilleking © Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.

Als Lüdenscheider Mulde bezeichnen Kartographen die Landschaft rund um Lüdenscheid. Kennzeichnend ist der überwiegend [...]

Als Lüdenscheider Mulde bezeichnen Kartographen die Landschaft rund um Lüdenscheid. Kennzeichnend ist der überwiegend kleinräumige und zumeist schroffe Wechsel von Berg und Tal. Vorwiegend Nadelwald und Grünland bestimmen dabei die Szenerie. Der am Südrand der Kreisstadt Lüdenscheid gelegene Stilleking bildet davon eine freundliche Ausnahme. Dort ist die Landschaft und der Horizont sanft und weit zumindest für südsauerländische Proportionen. Das Gebiet wird geprägt durch hügeliges nähstoffarmes Weidegrünland, welches eng verzahnt ist mit parkartig eingestreuten Laubwäldern. Mehrere kleine naturnahe Bäche beleben die Landschaft. Sie werden von Feuchtwiesen und feuchten Wäldern begleitet. Im Frühherbst blüht auf den bodenarmen steinreichen Hängen das Heidekraut. Einige Felsköpfe treten an die Oberfläche und zeugen von weit zurückliegender Erdgeschichte. Das Gebiet umfasst eine Größe von etwa zwei Quadratkilometern. 

Branscheid

16.2 km
Wacholderheide © Biologische Station Oberberg

Von Fichtenforsten umgebene Wacholderbestände mit Zwergstrauchheide in kuppennaher Lage am Nordwesthang eines sanft [...]

Von Fichtenforsten umgebene Wacholderbestände mit Zwergstrauchheide in kuppennaher Lage am Nordwesthang eines sanft geneigten Berges bei Branscheid.

Totholz im Buchenwald - Refugium für Insekten © Detlev Rygusiak

Ausgedehnte Buchenwälder unterschiedlicher Altersstadien auf dem Höhenrücken zwischen dem Veischede und dem Olpetal.

Ausgedehnte Buchenwälder unterschiedlicher Altersstadien auf dem Höhenrücken zwischen dem Veischede und dem Olpetal.

Wupperaue © Biolgische Station Oberberg

Das FFH-Gebiet umfasst mehrere Teilabschnitte des Oberlaufes der Wupper mit Teilen der Quellbäche bei Marienheide bis in [...]

Das FFH-Gebiet umfasst mehrere Teilabschnitte des Oberlaufes der Wupper mit Teilen der Quellbäche bei Marienheide bis in den östlichen Bereich von Wipperfürth. Bemerkenswert ist die strukturreiche Aue mit überwiegend naturnahem Gewässerverlauf, Unterwasservegetation und Ufergehölzen. Im Quellgebiet einem Sumpfwald mit angrenzenden Feuchtheiden arrondieren außerhalb der Aue gelegene Buchenwälder das Gebiet.

Blick ueber das Haldengelaende im unteren, westlichen Teil © Biologische Station Siegen-Wittgenstein

Durch jahrhundertelangen Erzabbau haben sich viele unterschiedlichste Standorte herausgebildet. Von trockenen, [...]

Durch jahrhundertelangen Erzabbau haben sich viele unterschiedlichste Standorte herausgebildet. Von trockenen, weitgehend unbewachsenen Halden, über trockene Heiden, Magerrasen, Nass- und Feuchtgrünland, Wälder bis hin zu Fließ- und Stillgewässern reicht die Biotop-Palette, die ein kleinräumiges Mosaik bildet. Auf auch heute noch erzhaltigen Flächen hat sich eine sogenannte Galmeiflora angesiedelt. Dies sind besondere Pflanzen, die hohe Metallkonzentrationen im Boden verkraften.