Anfahrt

Bahnhof Leopoldstal in Horn-Bad Meinberg - Leopoldstal

Buslinie 783 Leopoldstal-Silbermühle (nur an Schultagen)

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Tourist-Information
Parkstraße 10 (im Historischen Kurpark)
32805 Horn-Bad Meinberg
05234-205970
www.hornbadmeinberg.de
tourist-information@horn-badmeinberg.de

Essen & Trinken

Leopoldstaler Hof
Leopoldstaler Straße 184
32805 Horn-Bad Meinberg
05234-5000

Übernachten

Landhotel Gut Rothensiek
Rothensieker Weg 50
32805 Horn
05234-20070
www.gut-rothensiek.com
info@gut-rothensiek.de

Haus Kattenmühle
Zur Kattenmühle 13
32805 Horn-Bad Meinberg
05234-820708

Alte Schule Leopoldstal
Silbergrund 62
32805 Horn-Bad Meinberg
05234-879091
www.alte-schule-leopoldstal.de
info@alte-schule-leopoldstal.de

Kultur / Touristik

Kultur

Historische Schleifmühle
Lönspfad
32805 Horn-Bad Meinberg

Sehenswert: Die romantische Schlucht des Silberbachtales (Durchbruchstal im Grenzbereich Egge / Teutoburger Wald). Eine Kombination mit der Erwanderung des Gebietes ist möglich.

Touristik

Tourist-Information
Parkstraße 10 (im Historischen Kurpark)
32805 Horn-Bad Meinberg
05234-205970
www.hornbadmeinberg.de
tourist-information@horn-badmeinberg.de

Zusätzliche Infos

Benachbart: Aussichtsturm auf der Preuß. Velmerstot In etwa 5 km Entfernung liegen die Externsteine mit dem gleichnamigen Naturschutzgebiet und einem Informationszentrum.


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Details

Right

Eggeosthang mit lippischer Velmerstot

Lebensräume Buchenwald, Steinbrüche, Blockschutthalden, Mischwald, Nadelwald
Pflanzenarten Rippenfarn, Siebenstern, Besenheide, Borstgras, Hänge-Segge, Wald-Schachtelhalm, Wiesen-Schachtelhalm, Blaubeere
Tierarten Buntspecht, Kleinspecht, Schwarzspecht, Mittelspecht, Uhu, Tannenhäher, Fichtenkreuzschnabel, Waldlaubsänger, Kolkrabe, Siebenschläfer, Gefleckte Keulenschrecke, Heidegrashüpfer, Feuersalamander, Wasseramsel, Wildkatze, Gebirgs-Sklavenameise, Feldsandlaufkäfer, Kurzflügelige Beißschrecke
Großer Schillerfalter Großer Schillerfalter © M. Füller

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Das Naturschutzgebiet und seine unmittelbare Umgebung sind mit Lippischer und Preußischer Velmerstot die höchsten Erhebungen des Eggegebirges. Der in Nord-Südrichtung verlaufende Gebirgszug bildet mit seinen hohen Niederschlagssummen (1200 mm pro Jahr) und rauen Temperaturen eine Klimascheide. Dementsprechend treten hier bereits für höhere Mittelgebirge typische Tier- und Pflanzenarten auf. Dieser Übergangscharakter trägt zu der besonderen Artenvielfalt des Schutzgebietes bei. Stellvertretend für viele andere Arten weisen in den Kammlagen der Große Schillerfalter und die Kurzflügelige Beißschrecke auf die besonderen kühl-feuchten Bedingungen hin.

Die von Blaubeere und Besenheide dominierte Bergheide auf der Velmerstot ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für diesen ehemals die Kammlagen prägenden, durch Beweidung entstandenen Kulturlandschafts-Lebensraum. Der besondere landschaftsästhetische Reiz ergibt sich, abgesehen von den weiten Blickbeziehungen in das Umland, auch aus der Einbettung der Hochheide in eine urwüchsig erscheinende, abgeschiedene Landschaft. Hierzu tragen von Mischwäldern bestandenen Blockschutthalden am Osthang und mehrere aufgelassene, historische Steinbrüche wesentlich bei. Die Ausdehnung der Silikatfelsstrukturen war einer der entscheidenden Schutzgründe. Neben einer artenreichen Moosflora haben sie eine besondere Bedeutung als Brutplätze und für überwinternde und schwärmende Fledermäuse.

Auf den Sandsteinböden des Naturschutzgebietes dominieren artenarme Hainsimsen-Buchenwälder mit einem zur Kuppe hin steigenden Nadelholzanteil. Charakteristische Arten der Krautschicht sind Siebenstern, Draht-Schmiele und Faulbaum. Über dem fetten Juratone an den Unterhängen wachsen artenreichere Waldmeister-Buchenwälder, in denen im Umfeld des Silberbaches noch ein erhöhter Anteil von Eichen vorhanden ist.

Auffällig ist der Wasserreichtum des Gebietes. Zahlreiche, stetig schüttende Quellhorizonte bilden zum Teil tief eingeschnittene Kerbtäler mit sauberen Quellbächen. Zusammen mit den angrenzenden Waldgebieten ist das Naturschutzgebiet Lebensraum zahlreicher gefährdeter Tierarten. Neben Uhu und Schwarzspecht sind hier unter anderem die regelmäßig im Bereich der Egge nachgewiesene Wildkatze, das Haselhuhn und eine größere Siebenschläfer-Population zu erwähnen. Die besondere Bedeutung des Gebietes und des Gebirgszuges allgemein ergibt sich auch aus seiner Funktion als Leitsystem für waldgebundene Arten im Rahmen des überregionalen Biotopverbundes. Das Gebiet wird durch Eggeweg und Hermannsweg erschlossen.

Kontakt

Biologische Station Lippe
Domäne 2
32816 Schieder-Schwalenberg
05282-462
www.biologischestationlippe.de
Kontakt@BiologischeStationLippe.de

Biologische Station Lippe

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