Anfahrt

Vom Bahnhof Marsberg erreichen Sie das Gebiet mit den Buslinien 397 und 497 in Richtung Udorf, Haltestelle "Zum Glockengrund".

Aktuelle Fahrpläne finden sich im Internet unter: www.vrr.de

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Zweiradhaus Albers
Klosterstraße 2
34431 Marsberg
02992-2406

Wandern

Wanderrundweg "Magerweiden im Glockengrund bei Marsberg-Udorf", 10 Stationen, Länge ca. 4,4 km

Flyer: Zum Download oder im Naturschutzzentrum - Biologische Station - HSK erhältlich

Essen & Trinken

Landgasthof Emden
Rote-Landstraße 35
34474 Diemelstadt-Neudorf
05694-264
landgasthof-emden.de
reservierung@landgasthof-emden.de

Touristinfo der Stadt Marsberg
Bäckerstraße 8
34431 Marsberg
02992-8200
www.tourismus-marsberg.de
info@tourismus-marsberg.de

Übernachten

Landgasthof Emden
Rote-Landstraße 35
34474 Diemelstadt-Neudorf
05694-264
landgasthof-emden.de
reservierung@landgasthof-emden.de

Touristinfo der Stadt Marsberg
Bäckerstraße 8
34431 Marsberg
02992-8200
www.tourismus-marsberg.de
info@tourismus-marsberg.de

Zusätzliche Infos

Das Gebiet befindet sich überwiegend im Eigentum der Nordrhein-Westfalen-Stiftung und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen:

www.nrw-stiftung.de


Gruppenführungen ab 10 Personen auf Anfrage

Kontakt: Naturschutzzentrum - Biologische Station HSK e.V.,

Tel. 02977-1524

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Details

Right

Glockengrund, Glockenrücken und Hummelgrund

Lebensräume Kalkmagerrasen, Artenreiches mittleres Grünland, Heckenlandschaft
Pflanzenarten Sonnenröschen, Heide-Günsel, Wacholder, Leberblümchen, Deutscher Enzian, Fransenenzian, Färber-Ginster, Golddistel, Zittergras, Bergklee, Wundklee, diverse Orchideenarten
Tierarten Feldlerche, Kurzflügelige Beißschrecke, Rundaugen-Mohrenfalter, Zwerg-Bläuling, Hauhechel-Bläuling, Grüner Zipfelfalter, Zauneidechse, Klappergrasmücke, Dorngrasmücke, Rotmilan, Raubwürger, Neuntöter, Rauchschwalbe, Goldammer, Heidegrashüpfer
Beweidung im Glockengrund Beweidung im Glockengrund © Biologische Station HSK

Zur Fotostrecke

Insgesamt konnten im Gebiet bisher 41 Pflanzenarten, die auf der Roten Liste stehen, nachgewiesen werden. Der Heide-Günsel wächst heute in NRW nur noch hier und in der Eifel. Durch das Vorkommen des Dreizähnigen Knabenkrauts ist das Gebiet auch pflanzengeographisch interessant: Dieses erreicht hier seine Westgrenze in Mitteleuropa. Vegetationskundlich handelt es sich um Enzian-Schillergras-Rasen.

In Bezug auf die Fauna ist an erster Stelle der Raubwürger zu nennen, der unmittelbar vom Aussterben bedroht ist. Er tritt jedoch nicht jährlich als Brutvogel auf. Stark gefährdet in NRW ist der Rotmilan, der regelmäßig anzutreffen ist. Hervorzuheben sind auch die Vorkommen des Neuntöters, die auf die gebüschreichen, extensive Weiden mit großem Insektenreichtum zurückzuführen sind.

Seit dem Frühjahr 1991 wird auf Initiative des Vereins für Natur- und Vogelschutz e.V. (kurz VNV) und der NRW-Stiftung die zum Erhalt notwendige Beweidung der Kalkmagerrasen mit Schafen und Ziegen durch den Wanderschäfer Bauer durchgeführt. Für die Schafe wurde am Ende des Glockengrundes noch ein größerer Stall durch Anbau an eine Scheune errichtet. Die Ackerflächen im Gebiet wurden teilweise per Selbstberasung wieder in Magerrasen und extensives Grünland zurückentwickelt. Bei letzterem handelt es sich vorwiegend um Mähweiden. Trotz der Schaf- und Ziegenbeweidung müssen die Magerrasen regelmäßig durch Rückschnitt aufwachsender Gebüsche nachgepflegt werden.

Darüber hinaus wurde zur Aufwertung des Landschaftsbildes auf strukturlosem Grünland Hecken angelegt und Lücken in Obstbaumreihen mit alten regionalen Landsorten geschlossen. In Zusammenarbeit von VNV und NRW-Stiftung wurde ein etwa viereinhalb Kilometer langer Rundweg erarbeitet, auf dem man an zehn Stationen unterstützt durch einen Flyer Besonderes sehen oder Interessantes erfahren kann.

Kontakt

Naturschutzzentrum - Biologische Station - HSK e.V.
Am Rothaarsteig 3
59929 Brilon
02961-9891300
www.biostation-hsk.de
Naturschutzzentrum - Biologische Station - HSK e.V.

Downloads/Weitere Infos

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