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Graeser Venn - Gut Moorhof

Lebensräume Seen, Trockene Heidegebiete, Feuchte Heidegebiete mit Glockenheide, Moorwälder, Bodensaure Eichenwälder
Pflanzenarten Kleiner Wasserschlauch, Sumpf-Johanniskraut, Sonnentau, Rosmarinheide, Glockenheide, Moosbeere, Weißes Schnabelried
Tierarten Rohrweihe, Rohrdommel, Kreuzotter, Moorfrosch
Rohrweihe Rohrweihe © T. Dove

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Den Norden des Naturschutzgebietes Graeser Venn-Gut Moorhof prägen teilweise vernässte Birkenwälder, während im Süden ausgedehnte Sumpf- und Feuchtheideflächen mit einigen meist nährstoffarmen Gewässern vorherrschen. Die zentralen Flächen im Umfeld von Gut Moorhof werden als Grünland extensiv bewirtschaftet.

Das Lebensraummosaik nährstoffarmer Moor- Heideweiher- Feuchtheide-, Wald- und Grünlandstandorte beeindruckt vor allem wegen seiner großen Vielfalt seltener, anspruchsvoller Pflanzen- und Tierarten der Moore und Heiden auf kleinem Raum. So finden sich in den Gewässern beispielsweise Seltenheiten wie der Kleine Wasserschlauch, der  Kleine Igelkolben, das Sumpf-Johanniskraut und die Flutende Moorbinse. In den Feuchtheiden und Hochmoor-Regenerationskomplexen sind Sonnentau, Schnabelriede, Rosmarinheide und Moosbeere regelmäßig anzutreffen. Auch für die moortypische Tierwelt stellt das Gebiet in einem durch intensive Landwirtschaft geprägten Umfeld einen wichtigen Rückzugsraum dar.

Das Gebiet zählt zu den fünf wichtigsten Moor- und Feuchtheidekomplexen in Nordrhein-Westfalen. Es ist eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für hochgradig gefährdete Pflanzen- und Tierarten der Heideweiher, Feuchtheiden und Sümpfe. Von herausragender Bedeutung sind die Brutvorkommen der Rohrweihe und die stabilen Populationen von Moorfrosch und Kreuzotter.

Kontakt

Kreis Borken
Burloer Str. 93
46325 Borken
02861-820
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tourist-info@borken.de

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