Anfahrt

Bus: Linie R10: Siegen Weidenau Geisweid Kreuztal Littfeld Burgholdinghausen

Bahn: Die Linie RB 91 Ruhr-Sieg-Bahn hält in Kreuztal-Littfeld

Essen & Trinken

Landgasthof Merje
Kredenbacher Straße 18
57223 Kreuztal-Kredenbach
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Gasthof Müsener Hof
Hauptstr. 82
57271 Hilchenbach, Müsen
02733-6335

Hotel Gasthof Stahlberg
Hauptstraße 85
57271 Hilchenbach-Müsen
00800-11211200
www.gasthofstahlberg.de
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Übernachten

Gasthof Stahlberg
Hauptstrasse 85
57271 Hilchenbach-Müsen
02733-6297
www.gasthofstahlberg.de
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Ferienwohnung Groß-Bölting
Annaweg 2
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02732-82396

Kultur / Touristik

Kultur

Bergbausiedlung Altenberg
Müsener Straße / Littfelder Straße
57223 Kreuztal-Littfeld
Willkommen auf der Eisenstraße

Stahlbergmuseum
Waldheimstraße 13
57223 Kreuztal
02732-25589
www.stahlbergmuseum.de

Touristik

Stadt Kreuztal · Rathaus
Siegener Straße 5
57223 Kreuztal
02732-510
www.kreuztal.de
stadt.kreuztal@kreuztal.de

Zusätzliche Infos

Weitere Informationen über die Bergbausiedlung Altenberg:

www.eisenstrasse-suedwestfalen.de.


Für Interessierte, die mehr über den Bergbau erfahren und sehen möchten,ist ein Besuch im Stahlbergmuseum in Müsen zu empfehlen. Der Altenberg- und Stahlbergverein bietet Führungen durch das Bergwerksmuseum und auch das besonders sehenswerte Schaubergwerk "Stahlberger Erbstollen" an.

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Details

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Grubengelände Littfeld

Lebensräume Feuchtgrünland, Niedermoore, Fließgewässer, Teiche, Tümpel, Bergbauhalden, Schwermetallrasen, Buchenwald, Heide, Moor- und Bruchwälder
Pflanzenarten Hallers Galmei-Grasnelke, Wasserschlauch, Sumpf-Veilchen, Scheiden-Wollgras, Schmalblättriges Wollgras, Taubenkropf-Leimnkraut, Geflecktes Knabenkraut, Breitblättriges Knabenkraut, Kleines Wintergrün, Gelbe Teichrose, Breitblättrige Stendelwurz, Braunrote Stendelwurz
Tierarten Kammmolch, Zweigestreifte Quelljungfer, Wendehals, Sperber, Flussuferläufer, Flussregenpfeifer, Zauneidechse, Schlingnatter, Geburtshelferkröte, Neuntöter
Kleiner Fuchs an Wasserdost Kleiner Fuchs an Wasserdost © Biologische Station Siegen-Wittgenstein

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Ein Teil (41 ha) des 138 ha großen Naturschutzgebietes "Grubengelände und Wälder bei Burgholdinghausen" wurde als Natura-2000-Gebiet "Grubengelände Littfeld" ausgewiesen. Hierbei waren die "Trockenen Heidegebiete", die "Schwermetallrasen" und der "Hainsimsen-Buchenwald" ausschlaggebend. Im Gebiet wurden früher Bleierze und Zinkblende gefördert und die Böden sind mehr oder weniger mit Zink, Kupfer und Blei belastet. Mehrere Haldenkomplexe aus Abraum- oder Flotationssandhalden und Schlammweihern liegen hintereinander angeordnet. Es wechseln vegetationslose Flächen mit schütter bewachsenen Bereichen ab. Die hier wachsenden Hallers Grasnelken und das Taubenkropf-Leimkraut sind Vertreter der Galmei-Fluren. In kleinen Bächen fließen Sicker- und Niederschlagswasser ab. Hier kann die Zweigestreifte Quelljungfer, eine der wenigen Fließgewässer-Libellen, beobachtet werden. Auch in und an den flachen Teichen und Tümpeln leben zahlreiche Libellen. Weiterhin bieten Teiche und Tümpel, Rinnsale und Bäche Amphibien, Sumpf- und Wasserpflanzen einen Lebensraum. Hier ist vor allem der Kamm-Molch zu nennen, dessen Bestand europaweit gefährdet ist. Im großen Weiher, in der Nähe der Straße zwischen Littfeld und Müsen gelegen, nimmt die Gelbe Teichrose einen großen Bereich ein. Eine weitere Besonderheit ist der Wasserschlauch, eine untergetaucht lebende Wasserpflanze, die mittels kleiner Fangblasen Wassertierchen erbeutet. Ihre kleinen gelben Blüten ragen über die Wasseroberfläche hinaus. Die versumpften Bereiche sind mit Scheidigem Wollgras und Pfeifengras bewachsen. In den feuchten Wiesen entlang der Müsener Straße zum Altenberg hinauf kann im Frühsommer das rosa blühende Gefleckte Knabenkraut bewundert werden. Die ehemalige Grube Altenberg ist sowohl historisch als auch naturkundlich interessant. Es handelt sich um ein bedeutendes Bodendenkmal. Schon im 12. Jahrhundert wurden hier Erze gefördert und es hat eine mittelalterliche Bergbausiedlung gegeben. Überreste wurden ausgegraben und sind im Gelände erkennbar. Ein bergbaukundlicher Lehrpfad mit Schautafeln führt über das Gelände. Das wellige Bodenrelief des Altenbergs ist mit magerem Grünland und Heide bewachsen. Die Haldenkomplexe sind durchsetzt und umgeben von Wäldern verschiedenster Ausprägung. Der besondere Reiz des Gebietes liegt in den völlig unterschiedlichen Lebensräumen, die ein eng verzahntes Mosaik bilden. Die Vielfalt an Lebensräumen spiegelt sich im Artenreichtum und dem Vorkommen überaus seltener Arten wider.

Kontakt

Biologische Station Siegen-Wittgenstein
In der Zitzenbach 2
57223 Kreuztal
02753-598330
www.biologische-station-siegen-wittgenstein.de
post@biostation-siwi.de

Biologische Station Siegen-Wittgenstein

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Gebiete in der Nähe

Totholz im Buchenwald - Refugium für Insekten © Detlev Rygusiak

Ausgedehnte Buchenwälder unterschiedlicher Altersstadien auf dem Höhenrücken zwischen dem Veischede und dem Olpetal.

Ausgedehnte Buchenwälder unterschiedlicher Altersstadien auf dem Höhenrücken zwischen dem Veischede und dem Olpetal.

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Das Schutzgebiet ist Bestandteil des Nationalen Naturerbes (NNE). Die Sicherung erhält regional und überregional bedeutsame Biotope seltener und gefährdeter sowie landschaftsraumtypische Tier- und Pflanzenarten. Das Gebiet, ein ehemaliger Truppenübungsplatz, zeichnet sich durch ein Mosaik von nahezu gehölzfreiem, artenreichem Magergrünland, Borstgrasrasen und mageren Glatthaferwiesen sowie Vorwäldern aus.

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Der Auenwald bei Netphen ist eines der ältesten Naturschutzgebiete im Kreis Siegen-Wittgenstein. Dank der frühzeitigen [...]

Der Auenwald bei Netphen ist eines der ältesten Naturschutzgebiete im Kreis Siegen-Wittgenstein. Dank der frühzeitigen Unterschutzstellung konnten hier an der oberen Sieg Reste der in den Flusstälern ehemals ausgedehnten Auenwälder vor der Abholzung bewahrt werden. Diese Relikte der typischen Hart- und Weichholzaue machen das Gebiet heute so bedeutsam für den Naturschutz.

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Ausgedehntes Waldgebiet mit weit verzweigtem, naturnahem Fließgewässersystem und meist extensiv genutzten Wiesentälern. [...]

Ausgedehntes Waldgebiet mit weit verzweigtem, naturnahem Fließgewässersystem und meist extensiv genutzten Wiesentälern. Kulturhistorisch interessant (z.B. Ginsberger Heide mit Ginsburg, Eisenstraße, Heiligenborn, Wasserschloß Hainchen).

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Der Eulenbruchswald besteht überwiegend aus Buchen, vereinzelt sind auch Fichten, Eichen, Erlen und Bergahorne zu [...]

Der Eulenbruchswald besteht überwiegend aus Buchen, vereinzelt sind auch Fichten, Eichen, Erlen und Bergahorne zu finden. Wegen seines sehr natürlichen Erscheinungsbildes wurde er zum Wildnisgebiet erklärt. Seltene Vogelarten wie Mittelspecht, Rotmilan und Raufußkauz leben hier. Mit ein wenig Glück lassen sich auch Feuersalamander entdecken.