Anfahrt

Mit dem Zug bis Rheine, von dort mit dem Rad (ca. 40 Minuten) bis Tecklenburg, Am Habichtswald.

Essen & Trinken

Kemkens Landgasthaus
Osnabrücker Str. 37
49545 Tecklenburg
05456-1036
www.kemken.de
info@kemken.de

Zum Römerkrug
Am Habichtswald 4
49545 Tecklenburg
05405-6168410

Übernachten

Regenbogen Camp Tecklenburg
Grafenstr. 31
49545 Tecklenburg
05405-1007
www.regenbogen.ag

Kultur / Touristik

Kultur

Stiftshaus Leeden
Stift 19
49545 Tecklenburg

Touristik

Tecklenburg Touristik
Markt 7
49545 Tecklenburg
05482-93890
www.tecklenburg-touristik.de
info@tecklenburg-touristik

Zurück

Details

Right

Habichtswald

Lebensräume Buchenwald
Pflanzenarten Riesen-Schachtelhalm, Siebenstern, Sauerklee, Sanikel, Rippenfarn
Tierarten Schwarzspecht, Dachs, Feuersalamander, Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr
Feuersalamander Feuersalamander © Frank Grawe

Zur Fotostrecke

Der Habichtswald ist Teil des Osnabrücker Hügellandes und gehört als ehemaliger Bannwald der Grafen von Tecklenburg und heutiger Staatswald zu den wenigen historisch alten Wäldern im Tecklenburger Land. Die Jurakalke im Untergrund sind von einer lehmigen Grundmoräne überdeckt. Wegen seiner großflächigen und gut ausgeprägten Waldmeister-Buchenwald-Bestände, die hier einen nordöstlichen Vorposten ihres Verbreitungsgebietes haben, ist er als FFH (Faun-Flora-Habitat)-Gebiet ausgewiesen. Der Habichtswald ist fast komplett von einem Wall umgeben. Er schützte den Wald seit dem Mittelalter vor dem Weidevieh. Die überall praktizierte Waldweide stand unter Strafe, weil die Grafen von Tecklenburg den Habichtswald als Jagdrevier nutzen wollten. Im 18. Jahrhundert kam der Habichtswald unter preußische Verwaltung. Die nachhaltige Forstwirtschaft hielt Einzug. Ein planmäßig angelegtes Wegenetz erschließt seit dieser Zeit den Wald, der in einzelne Abteilungen unterteilt wurde.

Neben den dominierenden Buchenwäldern finden sich in den Randbereichen auch einige Fichtenforste, die unter Sturm Kyrill gelitten haben und langfristig zu Buchenwäldern umgebaut werden. Eine Besonderheit im Habichtswald sind einige mehr als 100-jährige Weißtannen, die Höhen von bis zu 45 Metern erreichen. Charakteristisch für den Habichtswald sind die Kerbtäler von Bächen, die nach Nordosten entwässern. Im Quellbereich entwickeln sich die Jungtiere des Feuersalamanders. Seit 2012 sind rund 80 Hektar im Habichtswaldes als Wildnisgebiet ausgewiesen. Hier findet keine Nutzung mehr statt, sondern es werden lediglich nichtheimische Baumarten entnommen. Ziel ist es vor allem den Totholzanteil des Gebietes zu steigern.

Der Habichtswald ist Lebensraum von Fledermausarten wie Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr oder Großer Abendsegler. Beeinträchtigt wird der Habichtswald vor allem durch die A1, die ihn durchschneidet.

Kontakt

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Bahnhofstr. 71
49545 Tecklenburg
05482-92910
www.biologische-station-steinfurt.de
info@biologische-station-steinfurt.de

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

Downloads/Weitere Infos

Gebiete in der Nähe

Blick auf den nördlichen Teutoburger Wald © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

Das Natura-2000-Gebiet umfasst den Kalkstein-Höhenzug zwischen Lengerich und Lienen im nördlichen Teil des Teutoburger [...]

Das Natura-2000-Gebiet umfasst den Kalkstein-Höhenzug zwischen Lengerich und Lienen im nördlichen Teil des Teutoburger Waldes. Von Natur aus vorherrschend ist der Waldmeister-Buchenwald, der bis in das 20. Jahrhundert hinein vielfach als Niederwald genutzt wurde. Daneben finden sich offene Bereiche mit Kalkhalbtrockenrasen. Hier wie auch in den lichten Waldbereichen wachsen zahlreiche Orchideen, oft an ihrer nordwestlichen Verbreitungsgrenze. Der Kalkstein wird seit Jahrhunderten abgebaut.

Hauhechel-Bläuling © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

Das Gebiet umfasst ausklingenden Höhenzug des Teutoburger Waldes mit zwei parallel verlaufenden Gebirgsketten, dem [...]

Das Gebiet umfasst ausklingenden Höhenzug des Teutoburger Waldes mit zwei parallel verlaufenden Gebirgsketten, dem Sandstein- und dem Kalksteinzug. Der Kalksteinzug tritt hier stark zurück. Im Bereich des Kammes treten markante Felsformationen mit bis zu 40 m Klippen auf, die Wuchsorte seltener Mopse und Flechten sind. Bekanntestes Beispiel ist das "Hockende Weib". Es dominieren Kiefernwälder, seltener ist Buchenwald. Zum Natura-2000-Gebiet gehört das Naturschutzgebiet Osterklee mit einem Kalkhalbtrockenrasen.

Feuchtwiesenmahd in der Düsterdieker Niederung © Biologische Station Steinfurt e.V.

Die Düsterdieker Niederung ist mit 1132 Hektar eines der größten Feuchtwiesenschutzgebiete in Nordrhein Westfalen. Die [...]

Die Düsterdieker Niederung ist mit 1132 Hektar eines der größten Feuchtwiesenschutzgebiete in Nordrhein Westfalen. Die Flächen erstrecken sich entlang der Düsterdieker Aa. Die vermoorte Niederung war bis Ende des 19. Jahrhunderts landwirtschaftlich kaum nutzbar. Danach begann die Kultivierung des Gebietes, zunächst ausschließlich zur Grünlandnutzung. Heute finden sich auch Äcker. Um den Lebensraum für Feuchtwiesenbrüter wie Großer Brachvogel und Uferschnepfe zu verbessern, wurden einige Bereiche wiedervernässt.

Zahlreiche Steinbrüche eröffnen Einblicke in die spannende Erdgeschichte © M. Münch

Herrliche Landschaft mit Charakter! Naturparke sind großräumige Gebiete, die sich durch ihre Vielfalt, Eigenart oder [...]

Herrliche Landschaft mit Charakter! Naturparke sind großräumige Gebiete, die sich durch ihre Vielfalt, Eigenart oder Schönheit von Natur und Landschaft auszeichnen. Der Natur- und Geopark TERRA.vita ist dafür ein Paradebeispiel! Prägend sind die bewaldeten Höhenzüge des Teutoburger Waldes, des Wiehengebirges sowie die sanft hügelige Parklandschaft des Osnabrücker Landes. Ein Wechsel verschiedener Landschaftsformen verleiht dem Natur- und Geopark seinen besonderen Charakter.

Feuchtgebiet Saerbeck © Biologische Station Steinfurt e.V.

Das Vogelschutzgebiet Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland ist eines der bedeutendsten Feuchtwiesenschutzgebiete im [...]

Das Vogelschutzgebiet Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland ist eines der bedeutendsten Feuchtwiesenschutzgebiete im Münsterland. Wiesenvögel wie der Große Brachvogel und die Uferschnepfe haben hier einen Verbreitungsschwerpunkt. Weil das Gebiet komplett im öffentlichen Besitz ist, konnten Teile des Gebietes wiedervernässt werden. Blänken und Hecken sind weitere Biotopstrukturen, die eine große Artenvielfalt ermöglichen. Für Besucher eignet sich besonders das Naturschutzgebiet Saerbeck.