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Hannoversche Klippen

Lebensräume Buchenwald, Buntsandsteinfelsen
Pflanzenarten
Tierarten Veilchenblauer Wurzelhalsschnellkäfer, Mittelspecht, Schwarzspecht, Trauerschnäpper, Abendsegler, Steinpicker, Ringelnatter, Wasserfledermaus, Mauerfuchs, Blauer Eichenzipfelfalter, Schlingnatter, Zauneidechse, Großer Fuchs
Felsen-Landkartenflechte Felsen-Landkartenflechte © Frank Grawe

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Die "Hannoverschen Klippen" am Ländereck zwischen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen ragen majestätisch über der Weser aus dem Wald empor. Die spärlich bewachsenen Sandsteinfelsen sind umringt von knorrigen, teilweise uralten Buchen und Eichen. Durch den hohen Totholzanteil dieses Waldes stellt er einen idealen Lebensraum seltener Arten wie Hirschkäfer, Veilchenblauer Wurzelhalsschnellkäfer oder baumbewohnende Fledermausarten dar. Die Käfer leben unauffällig und unscheinbar in dem vermodernden Holz toter Bäume.

Aber auch andere Arten fühlen sich hier wohl. So huschen Zauneidechsen an lichten, warmen Stellen durch den Wald und Ringelnatter oder Schlingnatter sonnen sich auf den Felsen. Die kargen Felsköpfe sind ein extremer Lebensraum an dem nur Überlebenskünstler dauerhaft ausharren. Auf den rund 80 Meter hohen Sandsteinfelsen herrschen extreme Trockenheit und Hitze. Nur sehr robuste Pflanzenarten gedeihen vereinzelt auf den Felsköpfen. Dominiert wird die Lebensgemeinschaft von Flechten, Zwitterwesen aus Pilzen und Algen. Ein Überleben wird ihnen ermöglicht, in dem sie bei extremer Trockenheit und Hitze ihre Stoffwechselaktivitäten herunterfahren und so nahezu leblos überdauern, bis wieder ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist. Flechten sind in der Lage Säuren zu produzieren, die es ihnen erlaubt, in die Felsen oberflächennah einzudringen. Sie tragen somit zur Verwitterung der Felsen und der daraus resultierenden Bodenbildung bei. Die Felsen selbst weisen eine weitere typische Art auf - den Steinpicker. Der unscheinbare Algenbewuchs auf den Felsen dient dieser Schnecke als Nahrung.

Ein besonderes Naturschauspiel bieten laue Juninächte: Hunderte von Glühwürmchen illuminieren den nächtlichen Wald dann mit ihrem fahlen Licht und sorgen so für ein beeindruckendes Lichtspektakel. Auf einem kindgerechten Erlebnispfad – dem "Holzweg" - werden das Schutzgebiet und seine Bewohner vorgestellt. Den Höhepunkt der kurzen Wanderung stellt der Weser-Sky-Walk dar, von dem sich ein faszinierender Blick über das Kronendach der knorrigen Wälder, die Felsformationen und letztendlich über die gut 90 Meter tiefer liegende Weser bietet.

Kontakt

Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V.
Zur Specke 4
34434 Borgentreich
05643-948800
www.landschaftsstation.de
info@landschaftsstation.de

Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V.

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Skywalk

Gebiete in der Nähe

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Um Ottbergen hat sich das traditionelle Kulturland weitgehend erhalten und präsentiert sich längs der "Wege der Vielfalt". Besonders beeindruckend sind die ausgeprägten Hohlwegsysteme. Neben blütenbunten Kalk-Halbtrockenrasen, schattigen Buchenwäldern und "duftenden" Graswegen erwartet Sie im Talgrund die Nethe mit ihren Auwiesen und kleinen Auwäldern. An warmen Tagen lädt die Nethe als gelungenem Abschluß der Wanderung zu einem Fußbad im kühlen Naß ein. 

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Am Fuße der ausgedehnten Buchenwälder der Weserhänge hat sich im Gebiet Grundlose-Taubenborn eine vielfältige, kleinteilige Auenlandschaft in der Weserniederung erhalten, die durch verschiedene Gewässertypen in enger Verzahnung mit strukturreichen Feuchtbiotopen geprägt wird. Die Stillgewässer sind Lebensraum für unzählige Amphibien. Zehn Lurcharten sind hier heimisch und stellen bei einer Gesamtzahl von über 50.000 Tieren das wohl größte Vorkommen in den nördlichen Mittelgebirgen dar. 

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Zwischen Warburg und Trendelburg hat sich die Diemel in die harten Schichten des Muschelkalks eingegraben und dabei steile Hänge und Felsen herausgearbeitet. Hier findet sich eine beachtliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, die das eng verzahnte Mosaik verschiedenster Lebensräume besiedeln. Besonders die rund 100 unterschiedlichen Tagfalterarten sind bemerkenswert, womit man das Diemeltal zu Recht als "Tal der Schmetterlinge" bezeichnen kann.

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An den Ufern der Nethe inmitten eines weitläufigen Landschaftsparkes liegt das Barockschloss von Rheder. Hier entstand im Jahr 2012 ein großes Lebendbauwerk, das Weidenpalais. Sein Gewölbe spendet an heißen Sonnentagen Schatten und lädt zum Verweilen und Träumen. Nebenan können die Besucher den weitläufigen, von markanten Baumgestalten geprägten Landschaftspark genießen und in den Licht durchfluteten Hainen und unter Schatten spendenden Kronen lustwandeln.