Anfahrt

Mit dem Zug von Köln oder Trier nach Dahlem.

Der Bahnhof „Dahlem“ ist ca. 1,5 km von der "Wasserdell" entfernt.

www.bahn.de

www.vrsinfo.de

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Diverse in Dahlem und umliegenden Ortschaften

Radweginformation

Moor-Route
(deutsch-belgischer

Rad- und Wanderweg)

Wandern

Diverse Wanderwege und naturbezogene Themenwanderwege mit Infotafeln:

 

Moorpfad

(ca. 8 km langer Rundweg. Startpunkt ist der Bahnhof in Dahlem 50°23'10.60"N 6°33'4.66"E)

 

Kleiner Rundweg um das Hangmoor in der Wasserdell (ca. 1,5 km lang)

 

Der Jakobsweg (Pilgerweg)

verläuft unterhalb des Gebietes

 

Eifeler Quellenpfad verläuft entlang des Moorgebietes

 

Moor-Route

(deutsch-belgischer Rad- und Wanderweg- insgesamt ca. 42 km lang)

 

Geführte Wanderungen:

Jährlich wechselndes Angebot vom Eifelverein

Übernachten

Infos über Gemeinde Dahlem/Eifel
Hauptstraße 23
53949 Dahlem
02447-95550
www.dahlem.de
buergermeister@dahlem.de

Kultur / Touristik

Kultur

Alte Römerstraße
53949 Dahlem

Touristik

Touristinformation Oberes Kylltal
Burgberg 22
54589 Stadtkyll
06597-2878
www.obereskylltal.de
info@obereskylltal.info

Zusätzliche Infos

Infos für Rollstuhlfahrer

Das Heidemoor am Moorbach ist allen Besuchern über einen 350 m langen Bohlensteg zugänglich. Die Steigung beträgt max. 6%. Am Startpunkt gibt es Behindertenparkplätze (Maße 5,00 Meter (Länge) x 3,50 Meter (Breite)). Eine Behindertentoilette ist nicht verfügbar.


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Details

Right

Heidemoor am Moorbach

Lebensräume Heide, Feuchte Heidegebiete mit Glockenheide, Übergangs- und Schwingrasenmoore
Pflanzenarten Unechtes Dünnkelmoos, Sumpf-Gabelzahnmoos, Glanz-Torfmoos, Mittleres Torfmoos, Glattes Warzen-Torfmoos, Kleines Helmkraut, Preiselbeere, Sparrige Binse, Sumpf-Veilchen, Dreizahn, Rundblättriger Sonnentau, Scheiden-Wollgras, Schmalblättriges Wollgras, Moorlilie, Besenheide, Glockenheide, Moosbeere, Siebenstern
Tierarten Grasfrosch, Borstenhornläufer, Wasserkäfer, Großer Bachläufer, Köcherfliege, Köcherfliegenlarve, Kribbelmücke, Gesprenkelte Netz-Köcherfliege, Mooreidechse, Hochmoor-Perlmutterfalter
Wollgras Wollgras © NABU NRW

Zur Fotostrecke

Einst bedeckten Heiden, Moore, Feuchtwiesen und Borstgrasrasen den Landschaftsraum der Eifel. Eine extensiv betriebene Landwirtschaft sorgte dafür, dass die Landstriche von Bäumen freigehalten wurden. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und Forstwirtschaft wurde ein Großteil der Moore entwässert oder durch Fichten aufgeforstet. Dadurch sind Heiden, Moore und extensiv genutzte Wiesen nur noch stellenweise vorhanden.

Das Projekt "Interreg III" war dafür verantwortlich, Heiden, Moore und Wiesen zu schützen und Lebensräume zu vergrößern. Die "Wasserdell" bei Dahlem war Teil des Projektes. Das Heidemoor hat sich seitdem schon sichtbar erholt, so dass in diesem durch Pflegemaßnahmen offen gehaltenen Landschaftsausschnitt viele seltene Arten heimisch sind. Pflanzenarten wie die Glockenheide, die Moorlilie oder der Rundblättrige Sonnentau wachsen im Heidemoor. Für Tiere stellt das Moor einen extremen Lebensraum dar. Arten wie der Hochmoor-Perlmutterfalter oder die Mooreidechse haben sich den Bedingungen im Moor angepasst.

Der ständige Wasserüberschuss, Sauerstoffmangel und der hohe Säuregrad sorgen dafür, dass Torf gebildet wird und das Moor wächst. Pro Jahr wächst die Torfschicht ca. 1 Millimeter. Bei der "Wasserdell" handelt es sich um ein Übergangsmoor, das sich an einigen Stellen zum Hochmoor entwickelt hat. Übergangsmoore können Übergangsstadien zwischen Niedermoor und Hochmoor bilden. Während Niedermoore vom Grundwasser abhängig sind, werden Hochmoore nur vom Niederschlag mit Wasser versorgt. Mehr Informationen finden Sie unter www.heiden-moore-wiesen.de.

Kontakt

Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.
Steinfelder Str. 10
53947 Nettersheim
02486-95070
www.biostationeuskirchen.de
biostationeuskirchen@t-online.de

Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Gebiete in der Nähe

Dietrichseiffen Wiese mit Storchenschnabel © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Am Rande der Kalkeifel gelegenes Gebiet bestehend aus extensiv genutzten Grünlandflächen nördlich und nordwestlich von [...]

Am Rande der Kalkeifel gelegenes Gebiet bestehend aus extensiv genutzten Grünlandflächen nördlich und nordwestlich von Blankenheim. Die Bachtäler sind sehr struktur- und artenreich. An einigen Stellen sind kleinräumig Sumpf- und Moorbildungen ausgeprägt. Das Gebiet ist sehr artenreich.

Sumpfdotterblume © NABU NRW

Das Gebiet besteht aus dem verzweigtem Gewässersystem des Manscheider Bachs und den extensiv genutzten Grünlandflächen [...]

Das Gebiet besteht aus dem verzweigtem Gewässersystem des Manscheider Bachs und den extensiv genutzten Grünlandflächen auf den Flächen um Hecken und Paulushof. Nasse bis magere Grünlandflächen mit natürlich mäandrierenden Bachläufen prägen das Erscheinungsbild. Naturbelassene Quellbereiche sind zu finden. Borstgrasrasen, Quellfluren, Bärwurzwiesen und kleine Sumpf- und Moorbereiche sind vorhanden. Die Größe und Naturnähe der Berg-Mähwiesen verleihen dem Gebiet eine besondere Bedeutung. 

Landschaft bei Dollendorf © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Das Gewässersystem an der Ahr ist eine naturnahe Mittelgebirgslandschaft. Sie besteht aus naturnahen Bachläufen mit [...]

Das Gewässersystem an der Ahr ist eine naturnahe Mittelgebirgslandschaft. Sie besteht aus naturnahen Bachläufen mit offenen Wiesentälern und Wäldern. Für die Kalkeifel ist sie ein repräsentatives Fließgewässersystem mit wertvollen Lebensräumen für Tier- und Pflanzenarten.

Perlmutterfalter © K.H. Jelinek

Das Gebiet liegt in der Westeifel zwischen Sistig und Krekel beidseitig der B 256 bei 590-605 m über NN. Das Gebiet [...]

Das Gebiet liegt in der Westeifel zwischen Sistig und Krekel beidseitig der B 256 bei 590-605 m über NN. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Teilflächen. Ein Wechsel von Heiden, Gebüschen, Pionierwäldern und Nadelforsten, sowie repräsentative und ausgedehnte Heiden und Silikat-Magerrasen mit vielen seltenen Pflanzenarten sind im Gebiet zu finden. Seit die NRW-Stiftung große Teile des Gebiets erworben hat, wurde das Gebiet renaturiert.

Unteres Genfbachtal © Biologische Station im Kreis Euskirchen

Das Gebiet grenzt südöstlich an Nettersheim. Es ist nach dem Genfbach benannt, der von einem Erlen-Eschen-Weidenwald [...]

Das Gebiet grenzt südöstlich an Nettersheim. Es ist nach dem Genfbach benannt, der von einem Erlen-Eschen-Weidenwald gesäumt ist. Das Gebiet ist ein naturnahes Sohlental. Artenreiches mageres Feuchtgrünland, Bergglatthaferwiesen und Hochstaudenfluren prägen das Erscheinungsbild. Kalkhalbtrockenrasen mit artenreichen Saum-und Gebüschgesellschaften orchideenreiche Kiefern-Eichenwälder sind charakteristisch für trockenwarme Kalkstandorte. Am Enzenberg hat sich ein Silikatmagerrasen entwickelt.