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Kultur / Touristik

Kultur

Mittelalterliche Landwehren umgeben das Gebiet (s. Zusätzliche Infos)

Touristik

InfoCenterEmmerich
Rheinpromenade 27
46446 Emmerich am Rhein
02822-931040
www.emmerich.de
infocenter@stadt-emmerich.de

Zusätzliche Infos

Im 13. Jahrhundert bildete der ehemalige Rheinarm der "ward hetere" als Tote Landwehr die Grenze zwischen Herzogtum Kleve und Geldern. Landwehren dienten einerseits als Verteidigungsbauwerk und zugleich der Entwässerung. Die Landwehr in der Hetter gehört zu den ältesten, noch erhaltenen Grenzanlagen Deutschlands und ist als Bodendenkmal ausgewiesen.


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Details

Right

Hetter-Millinger Bruch

Lebensräume Feuchtgrünland
Pflanzenarten Sumpfdotterblume, Kuckuckslichtnelke, Brennender Hahnenfuß, Großer Hahnenfuß, Seekanne
Tierarten Uferschnepfe, Bekassine, Kiebitz, Großer Brachvogel
Kleiner Fuchs Kleiner Fuchs © Jonas Linke

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Das Naturschutzgebiet Hetter-Millinger-Bruch ist eines der wenigen und letzten Paradiese für Uferschnepfen und andere bedrohte Wiesenvögel. Auf den ersten Blick vielleicht ein unscheinbares Grünland, ist sie aber auf den zweiten Blick ein ökologisch sehr wertvolles Feuchtwiesengebiet mit einer großen Bedeutung für viele bedrohte Wiesenvögel und -pflanzen.

Noch bis zur Römerzeit floss ein Rheinarm durch die Hetter, der noch bei Hochwasser regelmäßig Wasser führte. Als der Rheinarm schließlich ganz verlandete, entstand der Hetterbruch. Der Name "Hetter" lässt sich auf die Ansiedlung des germanischen Stammes der Chattuarier oder Hattuarier (später auch Bataver genannt) in der Region um etwa 50 v. Ch zur Zeit des römischen Reiches zurückführen. Um die im frühen Mittelalter gerodeten, fruchtbaren Flussmarschen nachhaltiger landwirtschaftlich nutzen zu können, begannen die Menschen am Niederrhein, schon im 8. Jahrhundert mit Polderungen.

Ein Teil (658 Hektar) der Hetter ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und erstreckt sich zwischen Emmerich und Rees entlang der niederländischen Grenze. Das Feuchtwiesengebiet ist von landesweiter Bedeutung und Bestandteil des Vogelschutzgebietes Unterer Niederrhein sowie als FFH-Gebiet ausgewiesen.

Von überregionaler Bedeutung sind die Sumpfdotterblumenwiesen im östlichen Großen Hetterbogen, sowie der für NRW einmalige Bestand an Uferschnepfen und das Vorkommen fünf weiterer Wiesenwatvogelarten: Bekassine, Rotschenkel, Großer Brachvogel, Kiebitz und Austernfischer.

Der Große Hetterbogen ist für die Uferschnepfe das wichtigste Brutgebiet in NRW. In diesem Teilbereich sind Maßnahmen zur Optimierung des Lebensraumes der Uferschnepfe im Rahmen eines LIFE-Projektes (www.life-uferschnepfe.de) von den Projektpartnern NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V. und Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. durchgeführt. 

Im Millinger Bruch und zum Teil im Kleinen Hetterbogen ist eine strukturreiche Heckenlandschaft mit zahlreichen Kopfbaumreihen erhalten.

Bitte beachten Sie: Der Holländerdeich in Richtung Megchelen wird zeitweilig gesperrt wegen Brutvögel oder rastenden Gänsen.

Kontakt

NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V.
Im Hammereisen 27 E
47559 Kranenburg
02826-9187600
www.nabu-naturschutzstation.de
info@nabu-naturschutzstation.de

NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V.
Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
Niederstraße 3
46459 Rees-Bienen
028519633-0
www.nz-kleve.de
info@nz-kleve.de

Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

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Hetter

Broschüren

Radweg Hetter

Gebiete in der Nähe

Trauerseeschwalbe im Flug © A. Vossmeyer

Dieses Naturschutzgebiet ist eines der bedeutendsten und schönsten des Niederrheins. Angrenzend an die Altwässer liegen [...]

Dieses Naturschutzgebiet ist eines der bedeutendsten und schönsten des Niederrheins. Angrenzend an die Altwässer liegen Wiesen und Weiden auf denen noch Kühe grasen und sich im Winter große Schwärme arktischer Wildgänse satt fressen. In dieser Auenlandschaft finden zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ihren Lebensraum.

Dornicksche Ward © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve

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Die Dornicksche Ward befindet sich auf der rechtsrheinisch im Deichvorland süd-östlich von Emmerich. Typische Auenbereiche mit frischen Wiesen, Auwaldrelikten und natürliche Stillgewässer prägen diese beschauliche Landschaft. Der überregionale Rhein-Radweg lässt sich bequem nutzen, um die Landschaft zu erfassen, denn was auf den ersten Blick vielleicht nur nach Stadt - Grünland – Fluss aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ausgesprochen wertvolles Areal für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Kiebitzküken © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

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Im Naturschutzgebiet Grietherorter Altrhein lässt sich die Vielfältigkeit und Vernetzung von Lebensräumen und -gemeinschaften besonders gut erfassen. Räumlich nah beieinander findet man die niederrheinische Auenlandschaft mit dem Altrhein, Weideflächen sowie das Gewässer der ehemaligen Kiesabgrabung Reeserward. Während die Schwarzbunte genüsslich auf dem Weideland grast, umgeben von seltenen Wiesenblumen, finden mehr als 70 verschiedene Vogelarten im Naturschutzgebiet eine Heimat.

Weites Deichvorland Grieth © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Weites Land und grüne Wiesen erwarten den Besucher des Naturschutzgebietes Deichvorland bei Grieth. Wer sich Zeit nimmt, [...]

Weites Land und grüne Wiesen erwarten den Besucher des Naturschutzgebietes Deichvorland bei Grieth. Wer sich Zeit nimmt, kann in dieser auf den ersten Blick eher eintönigen Landschaft einige Raritäten entdecken. Besonders hervorzuheben ist die Rheinmündung der Kalflack südlich von Emmerich mit wertvollen Bruthabitaten zahlreicher, gefährdeter Vogelarten. Die extensiv bewirtschafteten Wiesen beherbergen seltene Wiesenvögel und tausende arktischer Wildgänse suchen das Gebiet von Januar bis März als Äsungsplatz auf.

Blühende Schlehenhecke in den Wisseler Dünen © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve

Die Wisseler Dünen repräsentieren einen für das Rheinland einzigartigen Flussdünenkomplex mit charakteristischer [...]

Die Wisseler Dünen repräsentieren einen für das Rheinland einzigartigen Flussdünenkomplex mit charakteristischer Sandrasenvegetation. Das Naturschutzgebiet ist halbkreisförmig von großen Kiesabgrabungsgewässern umgeben. Die Sanddünen am Nordrand erreichen eine Höhe von 8 Metern. An manchen Stellen lagert der Wind auch heute noch Sand um, so dass es zur Ausprägung freier Sandflächen kommt. Jahrhunderte lange Beweidung verhinderte eine natürliche Bewaldung.