Besucherzentrum

Besucherzentrum

Nationalpark Infozentrum Zerkall
Auel 1
52393 Hürtgenwald-Zerkall
02427-909026
www.nationalpark-eifel.de

Hauptzugang

Vossenack: Parkplatz an der Kirche
Baptist-Palm-Platz
52393 Hürtgenwald-Vossenack

Simonskall: Parkplatz am Kallweg
Kallweg
52393 Hürtgenwald-Simonskall

Nationalpark Infopunkt Zerkall
Auel 1
52393 Hürtgenwald-Zerkall
02427-909026
www.nationalpark-eifel.de

Anfahrt

VON DÜREN

Von Düren Bahnhof nach Zerkall:

Mit der Rurtalbahn (Richtung Heimbach) bis Zerkall

Zugang zum Nationalpark Infopunkt Zerkall direkt vom Bahnsteig aus (Barrierefrei)

Von Düren nach Vossenack:

Von Bahnhof Düren ZOB mit Bus 286 Richtung (Vossenack Panoramastraße, Hürtgenwald) bis Vossenack Kirche, Hürtgenwald (www.dkb-dn.de)

Von Düren nach Simonskall:

Leider nicht über ÖPNV zu erreichen, nur mit einem längeren Fußweg

Dann von Bahnhof Düren ZOB mit Bus 286 (Richtung: Vossenack Kirche, Hürtgenwald) bis Abzw. Vossenack

Weiter mit Bus 86 (Richtung: Bushof Simmerath) bis Raffelsbrand, Hürtgenwald

von hier der B399 etwas weiter folgen, dann erste links in das Kalltal abbiegen und bis Simonskall weiter folgen

VON ZÜLPICH

Von Zülpich nach Vossenack:

Von Frankengraben, Zülpich mit Bus SB98 (Richtung Bahnhof Düren ZOB) bis Kaiserplatz, Düren, weiter mit Bus 286 (Richtung Vossenack Panoramastraße) bis Vossenack Kirche

Von Zülpich nach Simonskall:

Von Frankengraben, Zülpich mit Bus SB98 (Richtung Bahnhof Düren ZOB) bis Kaiserplatz, Düren, weiter mit Bus 286 (Richtung Vossenack Kirche) bis Abzw. Vossenack, weiter mit Bus 86 (Richtung: Bushof Simmerath) bis Raffelsbrand, Hürtgenwald

Fußweg wie oben beschrieben (Von Düren nach Simonskall)

Von Zülpich nach Zerkall:

Von Frankengraben Zülpich mit Bus SB98 (Richtung Bahnhof Düren ZOB) bis Bahnhof Düren ZOB, weiter mit Rurtalbahn (Richtung Heimbach) bis Zerkall

VON SIMMERATH:

Von Simmerath nach Vossenack:

Von Simmerath Bushof mit Bus 86 (Richtung Vossenack Kirche) bis Vossenack Kirche

Von Simmerath nach Simonskall:

Von Simmerath Bushof mit Bus 86 (Richtung Vossenack Kirche) bis Raffelsbrand, Hürtgenwald dann Fußweg wie oben beschrieben (von Düren nach Simonskall)

Von Simmerath nach Zerkall:

Von Bushof Simmerath mit Bus 81 (Richtung Schefferstraße, Nideggen-Schmidt) bis Schmidt Oberdorf, Nideggen, weiter mit Bus 210 (Richtung Bahnhof, Kreuzau) bis Brück Bahnhof, Nideggen, weiter mit Rurtalbahn (Richtung Düren) bis Zerkall

VON BONN:

Über Köln nach Düren (www.bahn.de)
Dann siehe Von Düren…

VON KÖLN UND AACHEN:

Nach Düren  (www.bahn.de)
Dann siehe Von Düren…

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Nationalpark Infopunkt Zerkall
Auel 1
52393 Hürtgenwald-Zerkall
02427-909026
www.nationalpark-eifel.de

Radweginformation

Rureifeltourismus

Essen & Trinken

Sportlokal Rüttgers
Im Oberdorf 54
52393 Hürtgenwald-Vossenack
02429-901539

Café Kern Simonskall
Simonskall 25
52393 Hürtgenwald-Simonskall
02429-2485
www.cafe-kern.de
info@cafe-kern.de

Zum alten Forsthaus
Germeter 49
52393 Hürtgenwald-Vossenack
02429-7822
www.zum-alten-forsthaus.de
email@zum-alten-forsthaus.de

Mestrenger Mühle
52393 Vossenack
02474-9987085
www.mestrenger-muehle.de
info@mestrenger-muehle.de

Restaurant Gut Kallerbend
Gut Kallerbend 1
52385 Nideggen-Zerkall
02427-1217
www.gut-kallerbend.de
info@gut-kallerbend.de

Landhotel Kallbach
Simonskall 24-26
52393 Hürtgenwald-Vossenack
02429-94440
www.kallbach.de
info@kallbach.de

Hotel-Restaurant Talschenke
Simonskall 1
52393 Hürtgenwald-Simonskall
02429-7153
www.hotel-talschenke.de
info@hotel-talschenke.de

Waldhotel im Wiesengrund
Simonskall 12
52393 Hürtgenwald
02429-7155
www.waldhotel-im-wiesengrund.de
info@waldhotel-im-wiesengrund.de

Übernachten

Zum alten Forsthaus
Germeter 49
52393 Hürtgenwald-Vossenack
02429-7822
www.zum-alten-forsthaus.de
email@zum-alten-forsthaus.de

Ferienwohnung Bachem
Auf der Harth 32
52393 Hürtgenwald-Vossenack
02429-7832
www.ferienwohnung-bachem.de
a.undhj.bachem-huertgenwald@t-online.de

Eifelhof Bock
Wollseifener Str. 4a
52393 Hürtgenwald
02429-908085
www.eifelhof-bock.de
urlaub@eifelhof-bock.de

Ferienwohnung Immengarten
Germeter 62
52393 Hürtgenwald
02429-1502
www.eifelhof-bock.de
info@fewo-immengarten.de

Landhotel Kallbach
Simonskall 24-26
52393 Hürtgenwald-Vossenack
02429-94440
www.kallbach.de
info@kallbach.de

Hotel-Restaurant Talschenke
Simonskall 1
52393 Hürtgenwald-Simonskall
02429-7153
www.hotel-talschenke.de
info@hotel-talschenke.de

Waldhotel im Wiesengrund
Simonskall 12
52393 Hürtgenwald
02429-7155
www.waldhotel-im-wiesengrund.de
info@waldhotel-im-wiesengrund.de

Gästezimmer Jakobs
Germeter 54
52393 Hürtgenwald-Vossenack
02429-7516

Pension Sonneneck
Simonskall 21
52393 Hürtgenwald-Simonskall
02429-7159
www.sonneneck-simonskall.de
p.sonneneck@t-online.de

Restaurant Gut Kallerbend
Gut Kallerbend 1
52385 Nideggen-Zerkall
02427-1217
www.gut-kallerbend.de
info@gut-kallerbend.de

Kultur / Touristik

Touristik

Rureifel-Tourismus
An der Laag 4
52396 Heimbach
02446-805790
www.rureifel-tourismus.de
info@rureifel-tourismus.de

Zusätzliche Infos

Schaumeiler (Holzkohleherstellung)

Historisches Wehr bei Simonskall


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Details

Right

Kalltal und Nebentäler

Lebensräume Feuchtgrünland, Heide, Buchenwald, Flüsse, Eschengaleriewälder
Pflanzenarten Buschwindröschen, Moschuskraut, Bärlauch, Vielblütige Weißwurz, Aronstab, Knöllchen-Steinbrech, Wiesen-Schlüsselblume, Spitzblütige Binse, Schlangen-Knöterich, Sumpf-Dotterblume, Sumpf-Veilchen, Fieberklee, Sumpf-Pippau
Tierarten Europäischer Biber, Eisvogel, Schwarzstorch, Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus, Feuersalamander, Ringelnatter
Artenreiches Kalltal Artenreiches Kalltal © Biologische Station Düren

Zur Fotostrecke

Im Kreis Düren, mitten in der Nordeifel, zieht sich das wunderschöne, untere Kalltal von der Kalltalsperre bis zur Mündung in die Rur bei Zerkall. Die Landschaft ist von Wald und Wasser geprägt. So fließen in der Umgebung unzählige Bäche in ihren Tälern durch den Hürtgenwald und formen ein unvergleichliches Relief mit sanften Erhebungen und steilen, oft bewaldeten, Hängen. Eines dieser naturnahen Gewässer ist die Kall. Sie zieht sich von Südwesten nach Nordosten durch das Rurtal und bietet dabei Lebensraum für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

Schon vor einiger Zeit hat sich der, in den 80er Jahren wieder angesiedelte, Europäische Biber auch im Kalltal und in den Nebentälern ausgebreitet. Dämme und Biberteiche entlang der Bäche bieten einen wunderschönen Anblick und lassen die Fertigkeiten dieses einzigartigen Baumeisters nur erahnen. Auch der Eisvogel hat sich in den Tälern angesiedelt und mit etwas Glück sieht man einen pfeilschnellen blauen Schatten vorbei fliegen oder kann den Eisvogel sogar im Sitzen beobachten.

In feuchten Hangmooren findet man Sumpf-Veilchen, Sumpf-Pippau und Fieberklee, auf mageren Hangwiesen und –weiden die Schlüsselblume und den Knöllchen-Steinbrech. Im Frühjahr bilden Buschwindröschen, Vielblütige Weißwurz und Aronstab helle Farbtupfer im blätterlosen Wald. An der Kall entlang zieht sich auf weiten Strecken ein Erlengaleriewald.

Um das Gebiet naturnäher und für einige Tierarten lebenswerter zu gestalten, werden die Durchgängigkeit der Gewässer erhöht und verbaute Stellen renaturiert. Diese Maßnahmen werden innerhalb des von der EU geförderten Life + Projektes "Rur und Kall, Lebensräume im Fluss" durchgeführt. Wandert man durch das Kalltal, verändert die Landschaft sich ständig. Mal läuft man durch den schattigen Wald, wo Nadel- und Laubbäume die Sonne verdecken, dann geht es wieder an leuchtend grünen Wiesen und Weiden vorbei. Zwischendurch zeigt ein einzigartiger geologischer Aufschluss vor Jahrmillionen entstandene Gesteinsformationen aus dem Devon.

Auch für Kultur- und Geschichtsinteressierte bietet die Gegend Einiges. Folgt man zum Beispiel dem historischen Wanderweg zwischen Simonskall und Vossenack kann man die historische Mestrenger Wassermühle besuchen und bei einem Stück Kuchen den Anblick der Umgebung genießen. Ein Schaumeiler, der die alte Kultur der Holzkohleherstellung zeigt, sowie ein altes Wasserwerk und stillgelegte Bergwerksstollen warten auf die Besucher.

Das Tal als alter Kriegsschauplatz, in dem unzählige Soldaten im zweiten Weltkrieg starben, strahlt heute vor Leben und ist unbedingt einen Besuch wert.

Bitte beachten Sie:

Vorsicht bei den Bunkern! Sie dürfen nicht betreten werden. Es gibt dort seltene und gefährdete Fledermausarten.

Kontakt

Biologische Station im Kreis Düren e.V.
Zerkaller Str. 5
52385 Nideggen-Brück
02427-949870
www.biostation-dueren.de
info@biostation-dueren.de

Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Gebiete in der Nähe

Eingang Bohlenweg © Biologische Station Düren

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft [...]

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft ist geprägt durch Moorbirkenbruchwald, sowie baumfreie Areale mit Binsen, Seggen und Torfmoosen. Nach der Renaturierung des Gebiets (Entnahme von Fichten und Verschluss von Entwässerungsgräben) kommen hier hauptsächlich typische Moorpflanzen und -tiere vor. Über einen 1,5 km langen Bohlenweg kann das Gebiet bequem barrierefrei durchlaufen werden. Einige Schautafeln weisen auf die Entstehung des Moores und die vorkommende Tier- und Pflanzenwelt hin. 

Kermeter

8.3 km
Kleiber © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Der Kermeter ist ein Bergrücken (bis 527,8 m über NN) in der Nordeifel, mit einem der größten zusammenhängenden [...]

Der Kermeter ist ein Bergrücken (bis 527,8 m über NN) in der Nordeifel, mit einem der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete des Rheinlands. Naturnahe Buchenwälder sind dominierend. Es stellt das Kerngebiet des Nationalparks Eifel dar. Ein Mosaik aus verschiedenen Landschaftstypen bietet vielen Tierarten mit hohen Arealansprüchen wie Uhu oder Wildkatze einen guten Lebensraum.

Obersee Quelle © R. Stöwesand

Als Besonderheiten der Natur und Landschaft im Nationalpark Eifel sind die ausgedehnten, durch Buche und Trauben-Eiche [...]

Als Besonderheiten der Natur und Landschaft im Nationalpark Eifel sind die ausgedehnten, durch Buche und Trauben-Eiche geprägten, Laubwälder hervorzuheben. Auch Schluchtwälder mit Sommer-Linde, Berg-Ahorn und Berg-Ulme sowie Bachtäler mit Erlen-Eschen-Auenwäldern zählen zur natürlichen Waldlandschaft des Nationalparks. Laubwälder haben ihren räumlichen Schwerpunkt in der Nordhälfte des Nationalparks. Bedeutsam sind weiterhin das Feucht- und Nassgrünland in den Bachtälern, artenreiche magere Grünlandflächen (z. B. Narzissen- und Bärwurzwiesen, Goldhaferwiesen sowie Borstgrasrasen) in den Tälern und auf der Dreiborner Hochfläche sowie kleinflächige Zwischenmoore und zahlreiche Felsen mit Farnen, Flechten, Moosen und Zwergsträuchern.

Schlangenberg

12.2 km
Blühende Grasnelken © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Der Schlangenberg ist ein geschichtsträchtiges Gebiet: Die ehemalige Nutzung als Abbaugebiet von Zink-Erzen und später [...]

Der Schlangenberg ist ein geschichtsträchtiges Gebiet: Die ehemalige Nutzung als Abbaugebiet von Zink-Erzen und später als Truppenübungsplatz verlieh dem Schlangenberg sein charakteristisches Aussehen und ein strukturreiches Relief. Der Besucher findet hier Schwermetallvegetation, die an den hohen Metallgehalt im Boden angepasst ist. Außerdem finden sich noch ausgedehnte Kalkmagerrasen sowie Buchenwälder und Nadelforste.

Schlingnatter © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Das Gebiet besteht aus den beiden ehemaligen Kalksteinbrüchen Bernhardshammer und Binsfeldhammer. An den [...]

Das Gebiet besteht aus den beiden ehemaligen Kalksteinbrüchen Bernhardshammer und Binsfeldhammer. An den Steinbruchhängen finden sich Ruderal- und Schuttfluren mit an Trockenheit angepassten Tierarten. Gleichzeitig bilden Kleingewässer in den Senken die Grundlage für Amphibien und Reptilien. Umgeben werden die beiden Steinbrüche von Resten eines Orchideen-Buchenwaldes. An einigen Stellen gibt es auch die sogenannte "Galmei-Flora", eine für den Stolberger Raum typische Schwermetallvegetation.