Anfahrt

Von der Bushaltestelle "Wendeschleife, Menden Lürbke" ist das Gebiet erreichbar.

Essen & Trinken

Dorint Hotel & Sportresort Arnsberg/Sauerland
Zu den Drei Bänken
59757 Arnsberg
02932-2001
www.hotel-sauerland-arnsberg.dorint.com
info.arnsberg@dorint.com

Zum Dollen Franz
Niederoesbern 158
58708 Menden
02373-2286
www.gastlicheswestfalen.de

Gasthof Danne
Oelinghausen 8
59757 Arnsberg
02932-33860
www.gasthof-danne.de
info@gasthof-danne.de

Wälter Marianne Gastwirtschaft
Dorfbach 11
59757 Arnsberg-Herdringen
02932-31673

Übernachten

Dorint Hotel & Sportresort Arnsberg/Sauerland
Zu den Drei Bänken
59757 Arnsberg
02932-2001
www.hotel-sauerland-arnsberg.dorint.com
info.arnsberg@dorint.com

Hotel zur Post Eisborner
Dorfstraße 3
58802 Balve-Eisborn
02379-9160
www.hotel-eisborn.de
post@hotel-eisborn.de

Zusätzliche Infos

"Dicke Berta" eine der ältesten Eichen des Sauerlandes.

 

Wildwald Vosswinkel


Zurück

Details

Right

Luerwald und Biebertal

Lebensräume Buchenwald, Eichen-Hainbuchenwald, Moorwälder
Pflanzenarten
Tierarten Mittelspecht, Wachtelkönig, Groppe, Hirschkäfer, Bachneunauge, Grauspecht, Wespenbussard, Rotmilan, Neuntöter, Schwarzstorch, Eisvogel, Kammmolch
Wespenbussard Wespenbussard © Thomas Wiesmann

Zur Fotostrecke

Das FFH-Gebiet Luerwald und Biebertal ist ein nahezu siedlungsfreies Waldgebiet mit wenigen eingestreuten Grünlandflächen. Es liegt am Nordrand des Sauerlandes und bildet ca. 3 km östlich der Stadt Menden beginnend einen geschlossenen Brückenkopf. Dieser reicht von dort bis hin zum Ostufer der Ruhr nahe beim Zentrum der Stadt Arnsberg. Der Luerwald ist kaum von Straßen zerschnitten und wird von einem dichten Fließgewässernetz durchzogen. Topographisch dem Niedersauerland zugeordnet ist die Landschaft gegenüber den Hochlagen des Sauerlandes nur leicht bewegt auf Höhen zwischen 150 bis 320 m über NN. Die mäandernden Waldbäche sind ebenso wie die ausgedehnten bodensauren Buchen- und Eichenmischwälder größtenteils naturnah. Die Gewässer werden in der Regel von einem Erlen-/Eschenwaldsaum begleitet.

Im Zentrum des Luerwaldes liegt großflächig mit 10 km Fußwegen erschlossen der Wildwald Vosswinkel, eine privat geführte eintrittspflichtige Einrichtung, die in gelungener Weise Naturschutz mit umweltpädagogischer Arbeit vereint. Dort findet sich neben dem bekannten Rotwildvorkommen auch eine forstlich nutzungsfreie Naturwaldparzelle, in der die Zerfallsphase des Buchenwaldes sehr schön beobachtet werden kann. In den Quellgebieten des Bieberbaches und des Dombkebaches stocken artenreiche Waldmeister-Buchenwälder. Die Größe und Geschlossenheit des Luerwaldes bescheren ihm eine landesweite ökologische Bedeutung vor allem für die Vogelwelt.

Gebietstypisch sind mehrere gefährdete Vogelarten, unter anderem Schwarzstorch, Mittelspecht, Eisvogel, Rotmilan und Grauspecht. Insgesamt findet sich ein knappes Dutzend Arten nach Anhang I. der EU-Vogelschutzrichtlinie im Gebiet. Aufgrund dieser Bedeutung ist der Luerwald mit dem Biebertal in nahezu identischer Abgrenzung auch ein europäisches Vogelschutzgebiet. Das Vorkommen von Bachneunauge, Kammmolch, Eisvogel und Groppe zeigt die Naturnähe der Gewässer im Gebiet.

Der vorgeschlagene reizvolle Wanderweg verläuft außerhalb des kostenpflichtigen Wildgatters des Wildwaldes Vosswinkel weitgehend durch Wälder, er quert aber auch das Biebertal. Er führt weiterhin auch zur "Dicken Berta", einer ca. 600 Jahre alten imposanten Eiche.

Kontakt

Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.
Grebbecker Weg 3
58509 Lüdenscheid
02351-4324240
naturschutzzentrum-mk.de
info@naturschutzzentrum-mk.de

Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.

Downloads/Weitere Infos

Gebiete in der Nähe

Ziegenherde © Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V.

Der westliche Teil des ehemaligen Standortübungsplatzes ist durch mageres beweidetes Grünland geprägt. Spärlicher [...]

Der westliche Teil des ehemaligen Standortübungsplatzes ist durch mageres beweidetes Grünland geprägt. Spärlicher Baumbewuchs und die Ebenheit des Geländes sorgen mit den weidenden Rindern und Pferden für den "prärieartigen" Eindruck. Im Osten ist das Relief bewegter; artenreiche Glatthaferwiesen und von Ziegen beweidete Kalkkuppen bestimmen die Landschaft. Das Felsenmeer ist eine bizarre Felslandschaft, die auf Karsterscheinungen und bergbauliche Tätigkeiten zurückzuführen ist. Der Kalkbuchenwald ist von alten Rotbuchen geprägt und weist viel Totholz auf.

Möhnesee

15.5 km
Möhnetalsperre © Liz Möhnesee

Die Möhnetalsperre liegt im Übergangsbereich zwischen der offenen westfälischen Bucht und dem waldreichen Sauerland am [...]

Die Möhnetalsperre liegt im Übergangsbereich zwischen der offenen westfälischen Bucht und dem waldreichen Sauerland am Rande des Arnsberger Waldes. Sie hat internationale Bedeutung für durchziehende und überwinternde Wasservögel und ist ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet. Mit einer Fläche von 1057 Hektar bestimmt die Wasserfläche der Talsperre den überwiegenden Teil des Natura-2000-Gebietes.

Konik-Pferde © M. Scharf

Der ehemalige Standortübungsplatz - einer der letzten naturnahen Bereiche des Haarstrangs - ist geprägt von magerem [...]

Der ehemalige Standortübungsplatz - einer der letzten naturnahen Bereiche des Haarstrangs - ist geprägt von magerem Grünland, Gebüschen, kleinen Wäldern und tiefen Trockentäler, den Schledden. Im Norden weiden ganzjährig "wilde" Konik-Pferde und auerochsen-ähnliche Taurusrinder, im Süden werden im Sommer Schafe gehütet. Schutzgrund sind unter anderem die Vorkommen von Gelbbauchunke und Neuntöter. Besucher können die Landschaft durch ein ausgedehntes Wegenetz und zwei Aussichtshügel erleben.

Fliegenwald Totholz © Claire Tranter

Das mittlere Möhnetal bildet die Nordgrenze des Rheinischen Schiefergebirges (Sauerland) zur Münsterschen Bucht [...]

Das mittlere Möhnetal bildet die Nordgrenze des Rheinischen Schiefergebirges (Sauerland) zur Münsterschen Bucht (südliche Soester-Börde Landschaft). Das FFH-Gebiet Möhne-Mittellauf gliedert sich in fünf Teilflächen mit Lebensräumen von besonderer Bedeutung. Die Möhne, die hier bereits einen Flusscharakter aufweist bietet dem Besucher Einblicke in eine strukturreiche Auenlandschaft aus Wald Wissen und Weiden.

Arnsberger Wald

20.4 km
Renaturierte Große Schmalenau © Birgit Beckers

Der Arnsberger Wald gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten in NRW. Er liegt am Nordrand des Sauerlandes [...]

Der Arnsberger Wald gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten in NRW. Er liegt am Nordrand des Sauerlandes zwischen der Möhne im Norden und der Ruhr im Süden. Entdecken Sie auf zwei Rundwegen die Naturschönheiten des Arnsberger Waldes und einige der im Rahmen eines LIFE-Projektes durchgeführten Maßnahmen. Genießen Sie Auwälder, die - geprägt durch den ständigen Wechsel zwischen Hochwasser und Trockenzeiten - einen einzigartigen Lebensraum bilden.