Anfahrt

Mit dem Anrufsammeltaxi von Kall über Hellenthal nach Hecken 

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Tourist-Information und Nationalpark-Infopunkt Hellenthal
Rathausstraße 2
53940 Hellenthal
02482-85115
www.nationalpark-eifel.de
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Wandern

Geführte Wanderungen:

Jährlich wechselndes Angebot:

Wildenburg

Veranstaltungskalender: Naturpark Hohes Venn

Diverse Wanderwege kreuzen das Gebiet z.B. 

Auf alten Pfaden durch die Eifel
(4-tägige Wanderung) 

Wanderwege des Eifelvereins
Siehe Wanderkarte des Eifelvereins Nr. 14

Geologischer Lehrpfad

Ca. 22 km lang vom Wanderparkplatz an der Olef-Staumauer über die Wildenburg nach Blumenthal zurück zur Olef-Staumauer

Burgen-Route
17 km lange Wandertour an Burg Reifferscheid, Wildenburg, Burg Blankenheim vorbei

Wasseramselpfad 
Ca. 6 km langer Rundwanderweg von der Parkmöglichkeit in der Talsenke der K62 zwischen Benenberg und Hecken. 50°27'33.88"N 6°30'49.61"E 

Essen & Trinken

Burgschänke
Wildenburg 1
53940 Hellenthal
02482-7344
www.burgschaenke-wildenburg.de

Übernachten

Burgschänke
Wildenburg 1
53940 Hellenthal
02482-7344
www.burgschaenke-wildenburg.de

Kultur / Touristik

Kultur

Wildenburg
Wildenburg 10
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02482-633

Touristik

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Details

Right

Manscheider Bachtal und Paulushof

Lebensräume Feuchtgrünland, Flüsse, Berg-Mähwiesen, Flüsse mit Unterwasser-Vegetation, Borstgrasrasen im Mittelgebirge, Feuchte Hochstaudenfluren, Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen, Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder
Pflanzenarten Sumpf-Veilchen, Berg-Platterbse, Kleiner Klappertopf, Brennender Hahnenfuß, Moor-Labkraut, Geflecktes Knabenkraut, Kleiner Baldrian, Bärwurz, Blutwurz, Borstgras, Heil-Ziest, Sumpf-Dotterblume, Spitzblütige Binse, Großer Wiesenknopf, Schlangen-Knöterich, Schwarze Teufelskralle, Bitteres Schaumkraut, Arnika, Grünliche Waldhyazinthe
Tierarten Großer Perlmutterfalter, Flußkrebse, Waldeidechse, Frischwiesen-Grünwidderchen, Bunter Grashüpfer, Gewöhnlicher Dickkopffalter, Rotklee-Bläuling, Lilagold-Feuerfalter, Violetter Silberfalter, Damenbrett, Großes Ochsenauge, Rundaugen-Mohrenfalter, Spitzschlammschnecke
Perlmutterfalter Perlmutterfalter © K.H. Jellinek

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Das Gebiet besteht aus einem Bachsystem, zu dem der Manscheider Bach, der Heidbach und der Kockesbach gehören. Die Bäche sind weitgehend naturnahe Bachläufe. Kockesbach und Heidbach münden in den Manscheider Bach. Am Kockesbach findet man randlich artenreiche Bärwurzwiesen, die in Borstgrasraen übergehen. Der Heidbach zeichnet sich durch viele Böschungskanten aus, die das Gelände terrassieren. An beiden Bachläufen wachsen Schlangenknöterich und in den umgebenden Goldhaferwiesen massenhaft Breitblättriges Knabenkraut und Geflecktes Knabenkraut. Auch verbuschende Reste eines Borstgrasrasens mit Arnika sind dort zu finden. Im Osten des Gebietes hat sich eine gute ausgebildete Bärwurzwiese entwickelt.

Der Manscheider Bach fließt durch ein offenes Wiesental zwischen der K62 und seiner Mündung in den Reifferscheider Bach. Der Manscheider Bach ist ein repräsentativer Mittelgebirgsbach. Durch seine gute Wasserqualität ist der Flußkrebs (Astacus astacus) im Manscheider Bach beheimatet. Der Bachlauf ist nur auf kurzen Strecken begradigt und an einigen Prallufern mit Steinstickung gesichert. Das Ufer ist meist durch Erlen durchgängig gesäumt. Die Grünlandflächen werden überwiegend als Mähwiese oder Weide genutzt. Kleinflächig treten in Bachnähe Uferhochstaudenfluren bzw. Pestwutzfluren auf. Kleine Bereiche sind bisher brachgefallen oder mit Fichten aufgeforstet.

Im Manscheider Bachtal werden viele Grünlandflächen extensiv mit Schafen beweidet. Die Flächen zeichnen sich durch magere und blütenreiche Wiesen aus. Dieser Blütenreichtum hat eine besondere Bedeutung für Schmetterlinge. Die Biologische Station im Kreis Euskirchen hat im Rahmen einzelner Projekte (z.B. Bachpassagen und Informationsnetzwerk natürliche und naturnahe Gewässerlebensräume) mit dazu beigetragen, dass vorhandene Gewässerstrukturen erhalten und wieder hergestellt wurden. Innerhalb der Projekte wurden die ökologische Durchgängigkeit und die Entfernung von Nadelgehölzen aus den Auen gefördert, so dass sich eine natürliche Vegetation entwickeln kann.

Kontakt

Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.
Steinfelder Str. 10
53947 Nettersheim
02486-95070
www.biostationeuskirchen.de
biostationeuskirchen@t-online.de

Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

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Gebiete in der Nähe

Perlmutterfalter © K.H. Jelinek

Das Gebiet liegt in der Westeifel zwischen Sistig und Krekel beidseitig der B 256 bei 590-605 m über NN. Das Gebiet [...]

Das Gebiet liegt in der Westeifel zwischen Sistig und Krekel beidseitig der B 256 bei 590-605 m über NN. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Teilflächen. Ein Wechsel von Heiden, Gebüschen, Pionierwäldern und Nadelforsten, sowie repräsentative und ausgedehnte Heiden und Silikat-Magerrasen mit vielen seltenen Pflanzenarten sind im Gebiet zu finden. Seit die NRW-Stiftung große Teile des Gebiets erworben hat, wurde das Gebiet renaturiert.

Dietrichseiffen Wiese mit Storchenschnabel © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Am Rande der Kalkeifel gelegenes Gebiet bestehend aus extensiv genutzten Grünlandflächen nördlich und nordwestlich von [...]

Am Rande der Kalkeifel gelegenes Gebiet bestehend aus extensiv genutzten Grünlandflächen nördlich und nordwestlich von Blankenheim. Die Bachtäler sind sehr struktur- und artenreich. An einigen Stellen sind kleinräumig Sumpf- und Moorbildungen ausgeprägt. Das Gebiet ist sehr artenreich.

Sonnentau © NABU NRW

Das Heidemoor am Moorbach gehört zu den wenigen Moorvorkommen in der östlichen Silikateifel. Das Gebiet liegt östlich [...]

Das Heidemoor am Moorbach gehört zu den wenigen Moorvorkommen in der östlichen Silikateifel. Das Gebiet liegt östlich von Dahlem. Dort hat sich ein wertvoller Biotopkomplex aus gut ausgebildeten Heidemoorflächen, Torfmoosbeständen und Faulbaumgebüschen sowie einem kleinen Erlenbruchwald entwickelt. Der am Westrand durch Aufstauung entstandene Löschteich ist bemerkenswert naturnah und nahezu nährstofffrei (dystroph) ausgebildet. Das Moor liegt in einem Fichtenforst. 

Die Eifel barrierefrei © Naturpark Nordeifel e.V.

Der Deutsch-Belgische Naturpark erstreckt sich auf einer Fläche von rund 2.700 Quadratkilometern in Nordrhein-Westfalen, [...]

Der Deutsch-Belgische Naturpark erstreckt sich auf einer Fläche von rund 2.700 Quadratkilometern in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Ostbelgien. Seine Landschaften sind von einmaliger Vielfalt: Das Hochmoor im belgischen Hohen Venn, Flüsse, Bäche und 15 Seen und Talsperren, die farbenprächtige Artenvielfalt in der Kalkeifel, weite und bewaldete Berghöhen der Hocheifel und die Ausläufer der Vulkaneifel. Mitten im Deutsch-Belgischen Naturpark liegt der Nationalpark Eifel, der einzige Nationalpark in Nordrhein-Westfalen.

Urfttal © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Das Gebiet liegt nordwestlich und südwestlich von Nettersheim zwischen Urft und Marmagen bzw. zwischen Nettersheim und [...]

Das Gebiet liegt nordwestlich und südwestlich von Nettersheim zwischen Urft und Marmagen bzw. zwischen Nettersheim und Schmidtheim. Das Gelände ist sehr abwechslungsreich. Trockenrasen und naturnahe Fließ- und Stillgewässer sind zu finden. Orchideen-Buchenwälder, Waldmeister-Buchenwälder kommen vor. An trockenen Standorten haben sich Halbtrockenrasen entwickelt. Die Bachsysteme verlaufen weitgehend ungestört. Erlen-Galeriewald und feuchte Hochstaudenfluren begleiten die Bachsysteme.