Anfahrt

Von Aachen mit dem RB20 Richtung Stolberg Altstadt

Haltestellen: Stolberg Schneidmühle, Stolberg Mühlener Bahnhof

 

Innerhalb von Stolberg mit den Buslinien 22, 12 und 40.

Bushaltestellen: Schlossberg, Buschstr., Kohlbusch Spielplatz, Heinrichstr, Dienstleistungszentrum, Cockerillstr., Buschmühle, Buschmühle Friedhof, Sebastianusweg, Im Rehgrund, Nordstr., Atsch Kirche

Essen & Trinken

Restaurant Friedhelm
Cockerillstraße 114
52222 Stolberg
02402-6267

Pizza- Service Domino
Cockerillstraße 117
52222 Stolberg
02402-864146

Artemis
Rathausstraße 94
52222 Stolberg
02402-864361
www.artemis-stolberg.de

Alrio
Buschmühle 2
52222 Stolberg
02402-23133

Übernachten

Romantik Parkhotel am Hammerberg
Hammerberg 11
52222 Stolberg
02402-12340
www.parkhotel-stolberg.de
info@parkhotel-stolberg.de

City-Hotel am Kaiserplatz
Grüntalstraße 2
52222 Stolberg
02402-9630
cityhotel-stolberg.de

Appartement-Blümchen
Dickenbruch 7
52222 Stolberg
02402-764603
appartement-bluemchen.de

Kultur / Touristik

Kultur

Kupfermühle
Bocksmühle
52222 Stolberg

Kupferhof Rosenthal
Rathausstraße 67
52222 Stolberg
02402-1261003

Burg Stolberg
Faches-Thumesnil-Platz
52222 Stolberg
02402-9990081
www.stolbergtouristik.de
touristik@stolberg.de

Historischer Altstadtkern
Aachener Straße
52222 Stolberg
02402-9990081
www.stolbergtouristik.de
touristik@stolberg.de

Touristik

Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
02402-9990080 /81
www.stolbergtouristik.de
touristik@stolberg.de

Zusätzliche Infos

Das Gebiet liegt nahe der Kupferstadt Stolberg, die sich durch Relikte des industriellen Zeitalters sowie zahlreicher kulturhistorischer Gebäude und einer schönen Altstadt auszeichnet.


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Details

Right

Münsterbachtal, Münsterbusch

Lebensräume Feuchtgrünland, Heide, Buchenwald, Flüsse, Schwermetallrasen, Borstgrasrasen
Pflanzenarten Galmeiveilchen
Tierarten Bachneunauge, Groppe, Mittelspecht, Eisvogel, Kammmolch, Gelbbauchunke
Galmeiveilchen Galmeiveilchen © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

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Mit einer Größe von 67 Hektar gehört dieses am westlichen Stadtrand von Stolberg gelegene Natura-2000-Gebiet eher zu den kleineren Gebieten dieser Schutzkategorie. Jedoch ragt die floristische und faunistische Bedeutung des Münsterbachtals deutlich über die eigene Flächengröße hinaus.

Abwechslungsreiche Lebensräume wie eine naturnahe Aue mit mäandrierendem Flussverlauf, Wälder in den Randlagen sowie seltene Schwermetall- und Borstgrasrasen zeichnen dieses Gebiet mit einer hohen ökologischen Wertigkeit aus. Die Tallage mit ihrem vielfältigen Relief unterstützt die Artenvielfalt innerhalb des Münsterbachtals und ist für Besucher ein zusätzlicher Reiz, der dieses Gebiet ausmacht.

Prägend agiert der naturnahe Abschnitt der Inde mit seinen Uferbegleitgehölzen, meist bestehend aus Erlen und Eschen, der das Gebiet von Süden nach Norden durchfließt. Von dieser naturnahen Ausprägung profitieren auch selten gewordene Tierarten wie das Bachneunauge sowie der Eisvogel.

Als Bestandteil der Galmeiflora im Dreiländereck um Aachen, beherbergt das Gebiet auf den vorhandenen Schwermetallrasen äußerst seltene Pflanzenarten, die teilweise ausschließlich in der Region vorzufinden sind. Diese Lebensräume repräsentieren die artenreichsten Vorkommen ihrer Art in ganz Deutschland! Entstanden sind sie durch den ehemaligen Abbau von Zink-Erz Galmei, der teilweise schon vor mehr als 2000 Jahren in der Region stattfand.

Herausragend ist ebenfalls die stabile Population der Gelbbauchunke, die sich innerhalb des Münsterbachtals durch eine hohe Individuenanzahl auszeichnet. Eine weitere, bedeutsame Amphibienart, deren Vorkommen im Münsterbachtal nachgewiesen ist, ist der Kammmolch.

Die wertvollen Bestände des Sternmieren- Stieleichen- Hainbuchenwaldes sind zum Teil durch eine ehemalige Niederwaldnutzung geprägt, woraus eine Waldstruktur resultierte, die in der Bundesrepublik immer seltener wird. Innerhalb dieser Wälder existieren Habitate des Mittelspechts und des Kleinen Abendseglers, ebenfalls zwei Arten, deren Vorkommen aktuell eher rar gesät sind.

Seitens der Biologischen Station StädteRegion Aachen werden innerhalb dieses Natura-2000-Gebietes Pflegemaßnahmen durchgeführt, die den Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten sichern sollen. Dazu zählen unter anderem die Anlage neuer und Pflege alter Laichgewässer für die Gelbbauchunke, Mahd, Beweidung oder Entbuschung von Offenlandbiotopen sowie Qualitätssicherung durch floristische und faunistische Erfassungen.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund des hohen Aufkommens an Spaziergängern mit Hunden ist es dringend notwendig die Tiere an der Leine zu halten. Dies dient dem Schutz der vorhandenen Flora und Fauna im Münsterbachtal.

Kontakt

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.
Zweifaller Straße 162
52224 Stolberg
02402-126170
www.bs-aachen.de
info@bs-aachen.de

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Gebiete in der Nähe

Brander Wald

2.4 km
Galmeiveilchen © Dennis Wolter

Das FFH-Gebiet Brander Wald ist im Naturraum "Aachener Hügelland" gelegen und umfasst ein 165 Hektar großes Waldgebiet. [...]

Das FFH-Gebiet Brander Wald ist im Naturraum "Aachener Hügelland" gelegen und umfasst ein 165 Hektar großes Waldgebiet. In dem Mischwaldgebiet finden sich kleinflächig naturnahe standorttypische Wälder wie Erlenbruchwälder und Eiche-Buchenwälder. Bedeutend ist das Gebiet wegen seiner Borstgras- und Heideflächen und kleinflächiger Galmeifluren. 

Schlingnatter © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Das Gebiet besteht aus den beiden ehemaligen Kalksteinbrüchen Bernhardshammer und Binsfeldhammer. An den [...]

Das Gebiet besteht aus den beiden ehemaligen Kalksteinbrüchen Bernhardshammer und Binsfeldhammer. An den Steinbruchhängen finden sich Ruderal- und Schuttfluren mit an Trockenheit angepassten Tierarten. Gleichzeitig bilden Kleingewässer in den Senken die Grundlage für Amphibien und Reptilien. Umgeben werden die beiden Steinbrüche von Resten eines Orchideen-Buchenwaldes. An einigen Stellen gibt es auch die sogenannte "Galmei-Flora", eine für den Stolberger Raum typische Schwermetallvegetation.

Schlangenberg

5.3 km
Blühende Grasnelken © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Der Schlangenberg ist ein geschichtsträchtiges Gebiet: Die ehemalige Nutzung als Abbaugebiet von Zink-Erzen und später [...]

Der Schlangenberg ist ein geschichtsträchtiges Gebiet: Die ehemalige Nutzung als Abbaugebiet von Zink-Erzen und später als Truppenübungsplatz verlieh dem Schlangenberg sein charakteristisches Aussehen und ein strukturreiches Relief. Der Besucher findet hier Schwermetallvegetation, die an den hohen Metallgehalt im Boden angepasst ist. Außerdem finden sich noch ausgedehnte Kalkmagerrasen sowie Buchenwälder und Nadelforste.

Mäandrierende Wurm © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Ausgedehnte Wasserflächen mit Begleitgehölzen, artenreiche Wiesen und Buchenwälder machen den speziellen Reiz des [...]

Ausgedehnte Wasserflächen mit Begleitgehölzen, artenreiche Wiesen und Buchenwälder machen den speziellen Reiz des Wurmtals aus. Die Landschaft ist durch die zahlreich vorhandenen Grünflächen in Kombination mit Quellrinnen und der mäandrierenden Wurm als sehr struktur- und abwechslungsreich zu beschreiben. Die Wasserflächen gehen einher mit einem vielfältigen Vorkommen verschiedenster Vogelarten. Die Anwesenheit des Europäischen Bibers verdeutlicht die naturnahe Ausprägung dieses Schutzgebietes.

Eingang Bohlenweg © Biologische Station Düren

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft [...]

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft ist geprägt durch Moorbirkenbruchwald, sowie baumfreie Areale mit Binsen, Seggen und Torfmoosen. Nach der Renaturierung des Gebiets (Entnahme von Fichten und Verschluss von Entwässerungsgräben) kommen hier hauptsächlich typische Moorpflanzen und -tiere vor. Über einen 1,5 km langen Bohlenweg kann das Gebiet bequem barrierefrei durchlaufen werden. Einige Schautafeln weisen auf die Entstehung des Moores und die vorkommende Tier- und Pflanzenwelt hin.