Anfahrt

Mit der Bahn zum Bahnhof Lengerich an der Linie MS-Osnabrück RB 66; von dort zu Fuß (ca. 500m) oder mit dem Fahrrad. 

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Tourist-Information-Lienen
Diekesdamm 1
49536 Lienen
05483-724010
www.lienen.de

Radweginformation

Wander- und Radkarten des Geoparks TERRA.vita

Am Schölerberg 1

49082 Osnabrück

0541-5014217

info@naturpark-terravita.de

www.naturpark-terravita.de

Wandern

Wander- und Radkarten des Natur- und Geoparks TERRA.vita 

Am Schölerberg 1 
49082 Osnabrück 
0541-5014217 
info@naturpark-terravita.de
www.naturpark-terravita.de

Essen & Trinken

Waldwirtschaft Malepartus
Malepartusweg 6
49536 Lienen
05483-8337
www.waldwirtschaft-malepartus.de
info@waldwirtschaft-malepartus.de

Hotel Restaurant Waldschlößchen
Holperdorper Straße 31
49536 Lienen
05483-1081
www.waldschloesschen-lienen.de
waldschloesschen-lienen@t-online.de

Gaststätte Wittmann
Lengericher Straße 60
49536 Lienen
05481-6289
www.haus-wittmann.de
info@haus-wittmann.de

Übernachten

Hotel Restaurant Waldschlößchen
Holperdorper Straße 31
49536 Lienen
05483-1081
www.waldschloesschen-lienen.de
waldschloesschen-lienen@t-online.de

Gaststätte Wittmann
Lengericher Str. 60
49536 Lienen
05481-6289
www.haus-wittmann.de
info@haus-wittmann.de

Campingplatz
Holperdorp 44
49536 Lienen
05483-290
www.holperdorper-tal.de
holperdorper-tal@t-online.de

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Details

Right

Nördliche Teile des Teutoburger Waldes mit Intruper Berg

Lebensräume Buchenwald, Kalkhalbtrockenrasen, Quellen
Pflanzenarten Pyramiden-Spitzorchis, Einbeere, Behaartes Veilchen, Gewöhnliches Kreuzkraut, Gemeines Ferkelkraut, Fransenenzian, Grünliche Waldhyazinthe, Fliegen-Ragwurz, Bienen-Ragwurz, Sanikel
Tierarten Uhu, Schwarzspecht, Feuersalamander, Kammmolch, Großes Mausohr, Bechsteinfledermaus
Steinbruch Steinbruch © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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Buchenwälder, Kalkhalbtrockenrasen, Kalksteinbrüche und Quellen kennzeichnen den Kalksteinzug des Teutoburger Waldes zwischen Lengerich und Lienen. Bei den Waldmeister- Buchenwäldern handelt es sich meist um durchgewachsene Niederwälder. Die Niederwaldwirtschaft zur Gewinnung von Brennholz, aber auch von Holzkohle für den Betrieb der frühen Kalköfen, ist stellenweise bis ins 20. Jahrhundert durchgeführt worden.

Die lichten Wäldern beherbergten mit die größten Orchideenvorkommen im nordwestdeutschen Raum, die heute wegen der zunehmenden Verschattung etwas kleiner geworden sind. Weißes Waldvögelein. Grünliche Waldhyazinthe und Vogel-Nestwurz sind aber nach wie vor in guten Beständen vertreten.

Mehrere naturnahe Quellbäche entspringen auf dem südexponierten Hang. Die Quelle weisen teilweise Kalktuffbildungen aus. Das Gebiet ist Lebensraum des Uhus, dessen Bestände sich in den vergangenen positiv entwickelt haben.

Ausgegrenzt aus dem Natura-2000-Gebiet sind noch aktive Kalksteinbrüche. In den aufgelassenen Steinbrüchen am Intruper Berg und am Galgenknapp haben sich artenreiche Kalkhalbtrockenrasen entwickelt. Hier wachsen viele Arten, die sich an der Nordwestgrenze ihres Verbreitungsgebietes in Mitteleuropa befinden, beispielsweise Bienen-Ragwurz, Helm-Knabenkraut, Pyramiden-Spitzorchis und Fransenenzian. Gleichzeitig bieten die alten Steinbrüche mit ihren Kleingewässern Lebens- und Fortpflanzungsraum für Kriechtiere und Lurche wie z.B. Kammmolch und Laubfrosch. Eine vegetationskundliche Besonderheit stellt der Bestand der Schwarzen Kopfbinse an einem der Kalk-Sümpfe dar.

Die Pflege der Kalkhalbtrockenrasen erfolgt teilweise durch eine Wanderschafherde, die von Frühjahr bis Herbst durch den Teutoburger Wald zwischen Brochterbeck und Lienen zieht. Das Gebiet wird von einem dichten Netz an Wanderwegen durchzogen. Hauptachse ist der Hermannsweg, ein Premium-Wanderweg.

Kontakt

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Bahnhofstr. 71
49545 Tecklenburg
05482-92910
www.biologische-station-steinfurt.de
info@biologische-station-steinfurt.de

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Interessengemeinschaft Teutoburger Wald e.V.
Lienener Str. 89
49525 Lengerich
www.ig-teuto.de
info@ig-teuto.de

Interessengemeinschaft Teutoburger Wald e.V.

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Habichtswald

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Der Staatsforst Habichtswald ist ein geschlossener Bestand mit einem großen Anteil an Waldmeister-Buchenwäldern. Vereinzelt gibt es Fichtenforste, die beim Sturm "Kyrill" teilweise zerstört wurden. Der Staatswald wird seit dem 18. Jahrhundert nachhaltig bewirtschaftet und war zuvor als Bannwald ein Jagdrevier der Grafen von Tecklenburg. 

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Herrliche Landschaft mit Charakter! Naturparke sind großräumige Gebiete, die sich durch ihre Vielfalt, Eigenart oder Schönheit von Natur und Landschaft auszeichnen. Der Natur- und Geopark TERRA.vita ist dafür ein Paradebeispiel! Prägend sind die bewaldeten Höhenzüge des Teutoburger Waldes, des Wiehengebirges sowie die sanft hügelige Parklandschaft des Osnabrücker Landes. Ein Wechsel verschiedener Landschaftsformen verleiht dem Natur- und Geopark seinen besonderen Charakter.

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Das Vogelschutzgebiet Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland ist eines der bedeutendsten Feuchtwiesenschutzgebiete im Münsterland. Wiesenvögel wie der Große Brachvogel und die Uferschnepfe haben hier einen Verbreitungsschwerpunkt. Weil das Gebiet komplett im öffentlichen Besitz ist, konnten Teile des Gebietes wiedervernässt werden. Blänken und Hecken sind weitere Biotopstrukturen, die eine große Artenvielfalt ermöglichen. Für Besucher eignet sich besonders das Naturschutzgebiet Saerbeck.

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Das Gebiet umfasst ausklingenden Höhenzug des Teutoburger Waldes mit zwei parallel verlaufenden Gebirgsketten, dem Sandstein- und dem Kalksteinzug. Der Kalksteinzug tritt hier stark zurück. Im Bereich des Kammes treten markante Felsformationen mit bis zu 40 m Klippen auf, die Wuchsorte seltener Mopse und Flechten sind. Bekanntestes Beispiel ist das "Hockende Weib". Es dominieren Kiefernwälder, seltener ist Buchenwald. Zum Natura-2000-Gebiet gehört das Naturschutzgebiet Osterklee mit einem Kalkhalbtrockenrasen.

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Das Naturschutzgebiet Emsaue bei Telgte ist ein einzigartiges Naturparadies! Bedrohte Arten wie Eisvogel, Sumpfschrecke [...]

Das Naturschutzgebiet Emsaue bei Telgte ist ein einzigartiges Naturparadies! Bedrohte Arten wie Eisvogel, Sumpfschrecke oder Laubfrosch finden hier noch ein Zuhause. Mit maßgeblicher Unterstützung durch das Land NRW und den Kreis Warendorf wurden in der Emsaue drei Beweidungsgebiete mit insgesamt über 90 Hektar Fläche eingerichtet, um die Artenvielfalt zu fördern.