Anfahrt

Von Aachen HBF mit dem Bus Sb 63 nach Simmerath, von dort aus mit dem Bus 82 nach Flora Monschau, dann weiter mit dem Bus 85.

 

Innerhalb der Eifel fahren die Linien 83 und 84 auch entlang des Schutzgebietes.

 

Haltestellen Linie 83: Abzweig Huppenbroich, Eicherscheid Förster, Hammer Kirche, Hammer Haus Waldblick

 

Haltestellen Linie 84: Monschau Höfen Heidgen, Monschau Menzerath, Monschau Widdau, Monschau Widdau, Rohren Widdauer Weg, Imgenbroich Süd, Imgenbroich Grundschule

 

Haltestellen Linie 85: Kalterherberg Leyloch, Monschau Reichenstein, Kalterherberg Messeweg Anfang, Weilersbroich

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Fee Radladen
Monschauer Str. 21
52156 Monschau
02472-912009
fee-radladen.de

Mtb-Guide-Eifel
Am Kirchrott 8
52156 Monschau
02472-5755
mtb-guide-eifel.de

Radweginformation

www.germany.travel

Essen & Trinken

Hotel-Restaurant Perlenau
Perlenau 1
52156 Monschau
02472-2228

Hotel Villa Burgau
Herbert-Isaac-Straße 16
52156 Monschaue
02472-2120
villaburgau.de

Haus Dedenborn
Hammerstraße 20
52152 Simmerath
02473-8654

Übernachten

Hotel Villa Burgau
Herbert-Isaac-Straße 16
52156 Monschau
02472-2120
villaburgau.de

Hotel-Restaurant Perlenau
Perlenau 1
52156 Monschau
02472-2228

De Lange Man GmbH
Dröft 3
52156 Monschau-Rohren
02472-912610
langeman.nl

Gasthaus am Obersee
Am Obersee 4
52152 Simmerath
02485-402

Kultur / Touristik

Kultur

Hammerwerk
Hammerstraße 23
52152 Simmerath-Hammer
www.eifel.info

Sehenswürdigkeiten
www.monschau.de

Burg Monschau
Auf dem Schloß 4
52156 Monschau
02472-80480
www.monschau.de

Touristik

Monschau-Touristik GmbH
Stadtstraße 16
52156 Monschau
02472-80480
www.monschau.de

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Details

Right

Oberlauf der Rur

Lebensräume Feuchtgrünland, Heide, Buchenwald, Flüsse, Borstgrasrasen, Silikatfelsen mit Pioniervegetation, Auenwälder, Schlucht- und Hangmischwälder, Moorwälder
Pflanzenarten Bärwurz, Gelbe Narzisse, Geflecktes Knabenkraut, Einmalige Moose
Tierarten Groppe, Waldlaubsänger, Blauschillernder Feuerfalter, Gebirgsstelze, Wasseramsel
Gebirgsstelze Gebirgsstelze © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Zur Fotostrecke

Das Natura-2000-Gebiet Oberlauf der Rur umfasst ein 938 Hektar großes Areal, dass überwiegend von der Rur, zahlreichen Seitenbächen sowie einer naturnah ausgebildeten Aue geprägt wird. Das enorme Ausmaß dieses Schutzgebiets geht mit einer vielfältigen Landschaft einher, die von hohem ökologischem und naturschutzfachlichem Wert ist.

Dieses landesweit bedeutsame Fließgewässersystem, nahe der Grenze zu Belgien, beinhaltet neben der Rur typische Mittelgebirgsbäche, die bis heute noch relativ unbeeinflusst geblieben sind und von standorttypischen Uferbegleitgehölzen wie der Erle oder Weide begleitet werden. Eine weitere Besonderheit dieser Gewässer ist, dass sie aufgrund des kalkfreien Untergrunds extrem nährstoffarm sind. Hieran sind zahlreiche selten gewordene Tier- und Pflanzenarten angepasst.

Während die Rur in Grenznähe noch einen relativ engen Flussabschnitt besitzt, wird sie unterhalb von Monschau deutlich breiter. Zusätzlich besteht diese strukturreiche Landschaft aus Hängen und Tälern, dazugehörigen Wäldern mit teilweise moorigen Böden sowie extensiv genutzten Grünländern, Felsstrukturen und trockenen sowie feuchten Heidegebieten. Innerhalb dieser naturnahen Lebensräume verwundert daher auch nicht das zahlreiche Auftreten seltener Arten wie der Groppe, dem Blauschillernden Feuerfalter und der Wasseramsel.

Bedeutsam sind, neben den Fließgewässerabschnitten, auch die an die Aue angrenzenden Buchen- und Traubeneichenwälder, die ein hohes Artenspektrum, mit typischen Waldbewohnern wie dem Waldlaubsänger, besitzen. Die an einigen Steilhängen vorhandenen Silikatfelsen beherbergen eine seltene Pioniervegetation und spezialisierte Tierarten.

Die in weiten Teilen extensiv bewirtschafteten Bergmähwiesen und Magerweiden zeichnen sich durch einen ausgeprägten Blütenreichtum in Kombination mit einer hohen Artenvielfalt aus. Hier findet man seltene Pflanzenarten wie die Gelbe Narzisse, das Gefleckte Knabenkraut oder einmalige Moosarten vor.

Die Biologische Station StädteRegion Aachen führt innerhalb dieses Natura-2000-Gebietes konstant Pflegemaßnahmen durch, die den Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten sichern sollen. In Abschnitten dieses Schutzgebiets wurde ein Life+ Projekt durch die Biologische Station realisiert, das sich unter anderem die Renaturierung von Fließgewässerabschnitten zur Aufgabe gemacht hat. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes werden Bewirtschaftungsauflagen für Landwirte vertraglich abgeschlossen um artenreiche Grünländer zu erhalten.

Kontakt

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.
Zweifaller Straße 162
52224 Stolberg
02402-126170
www.bs-aachen.de
info@bs-aachen.de

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Gebiete in der Nähe

Mützenicher Vennhochfläche © Manfred Aletsee

In der Westeifel liegt in der Nähe von Monschau das Natura-2000-Gebiet Vennhochfläche bei Mützenich. Dieses 32 Hektar [...]

In der Westeifel liegt in der Nähe von Monschau das Natura-2000-Gebiet Vennhochfläche bei Mützenich. Dieses 32 Hektar große Gebiet zeichnet sich durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert mit sehr seltenen Tier- und Pflanzenarten aus! Das Schutzgebiet gliedert sich in zwei, direkt an der belgischen Grenze gelegenen Flächen. Sie bestehen überwiegend aus renaturierten Moor- und Moorwaldflächen. Das Relief wird von natürlichen Geländevertiefungen, sogenannten "Palsen", geprägt.

Blühende Narzissen © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Das Perlenbach-Fuhrtsbachtal setzt sich aus zwei naturnah verlaufenden Mittelgebirgsbächen zusammen. Auf den extensiv [...]

Das Perlenbach-Fuhrtsbachtal setzt sich aus zwei naturnah verlaufenden Mittelgebirgsbächen zusammen. Auf den extensiv genutzten Grünlandflächen in den Talauen bietet sich besonders im Frühjahr ein besonderer Anblick, denn hier befindet sich das national größte Vorkommen der Gelben Narzisse auf artenreichen Bärwurzwiesen. Auch historisch ist das Gebiet interessant: Hier gab es Streitigkeiten um die Ernte der hier ehemals häufigen und für den Perlenbach namensgebenden Flussperlmuscheln.

Obersee Quelle © R. Stöwesand

Als Besonderheiten der Natur und Landschaft im Nationalpark Eifel sind die ausgedehnten, durch Buche und Trauben-Eiche [...]

Als Besonderheiten der Natur und Landschaft im Nationalpark Eifel sind die ausgedehnten, durch Buche und Trauben-Eiche geprägten, Laubwälder hervorzuheben. Auch Schluchtwälder mit Sommer-Linde, Berg-Ahorn und Berg-Ulme sowie Bachtäler mit Erlen-Eschen-Auenwäldern zählen zur natürlichen Waldlandschaft des Nationalparks. Laubwälder haben ihren räumlichen Schwerpunkt in der Nordhälfte des Nationalparks. Bedeutsam sind weiterhin das Feucht- und Nassgrünland in den Bachtälern, artenreiche magere Grünlandflächen (z. B. Narzissen- und Bärwurzwiesen, Goldhaferwiesen sowie Borstgrasrasen) in den Tälern und auf der Dreiborner Hochfläche sowie kleinflächige Zwischenmoore und zahlreiche Felsen mit Farnen, Flechten, Moosen und Zwergsträuchern.

Kermeter

11.3 km
Kleiber © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Der Kermeter ist ein Bergrücken (bis 527,8 m über NN) in der Nordeifel, mit einem der größten zusammenhängenden [...]

Der Kermeter ist ein Bergrücken (bis 527,8 m über NN) in der Nordeifel, mit einem der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete des Rheinlands. Naturnahe Buchenwälder sind dominierend. Es stellt das Kerngebiet des Nationalparks Eifel dar. Ein Mosaik aus verschiedenen Landschaftstypen bietet vielen Tierarten mit hohen Arealansprüchen wie Uhu oder Wildkatze einen guten Lebensraum.

Eingang Bohlenweg © Biologische Station Düren

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft [...]

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft ist geprägt durch Moorbirkenbruchwald, sowie baumfreie Areale mit Binsen, Seggen und Torfmoosen. Nach der Renaturierung des Gebiets (Entnahme von Fichten und Verschluss von Entwässerungsgräben) kommen hier hauptsächlich typische Moorpflanzen und -tiere vor. Über einen 1,5 km langen Bohlenweg kann das Gebiet bequem barrierefrei durchlaufen werden. Einige Schautafeln weisen auf die Entstehung des Moores und die vorkommende Tier- und Pflanzenwelt hin.