Besucherzentrum

Besucherzentrum

Haus Seebend
Hauptstraße 123
52156 Monschau - Höfen
www.eifelverein-hoefen.de

Hauptzugang

Mühlenweg
52156 Monschau-Höfen

Anfahrt

Das Gebiet kann von Aachen HBF aus mit den Buslinien 84 und 815 nach Monschau-Höfen sowie mit Linie 85 nach Kalterherberg-Oberdorf erreicht werden

http://aseag.de/

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Zweirad-Verleih-Monschau
Herbert-Isaac-Straße 20
52156 Monschau
02472-8024489
www.zweirad-verleih-monschau.de
zweirad-verleih-monschau@gmx.de

Monschau-Touristik GmbH
Stadtstraße 16
52156 Monschau
02472-80480
www.monschau.de
touristik@monschau.de

Wandern

Geführte Wanderungen bietet der Eifel- und Heimatverein Höfen an. www.eifelverein-hoefen.de

www.dosquet.com

 

Faltblatt mit Wanderwegen zu den Narzissenwiesen

 

Der Nationalpark Eifel bietet geführte Wanderungen vom Parkplatz Wahlerscheid aus an. Informationen unter www.nationalpark-eifel.de oder beim Nationalparktor Höfen

02472-8025079

Essen & Trinken

Perlbacher Mühle
Mühlenweg
52156 Monschau - Kalterherberg
02472-2820
www.perlbacher-muehle.de
info@perlbacher-muehle.de

Altes Eifelhaus
Hauptstraße 96
52156 Monschau-Höfen
02472-6948
www.altes-eifelhaus.de
info@altes-eifelhaus.de

Zaunkönig
Kauferberg 23
52156 Monschau
02472-2151

Übernachten

Gut Heistert
Gut Heistert 1
52156 Monschau-Kalterherberg
02472-5065

Campingplatz Perlenau
Perlenau 7
52156 Monschau
02472-4136
www.monschau-perlenau.de
familie.rasch@monschau-perlenau.de

Hotel Prümmer
Hauptstraße 88
52156 Monschau
02472-2298
www.sporthotel-pruemmer.de
sporthotel.pruemmer@t-online.de

Haus Vennblick
Hauptstraße 24
52156 Monschau-Höfen
02472-2295
www.haus-vennblick.de
haus-vennblick@onlinehome.de

Kultur / Touristik

Touristik

Monschau-Touristik GmbH
Stadtstraße 16
52156 Monschau
02472-80480
www.monschau.de
touristik@monschau.de

Zurück

Details

Right

Perlenbach-Fuhrtsbachtal

Lebensräume Feuchtgrünland, Flüsse, Auwald, Moorbiotope
Pflanzenarten Arnika, Gelbe Narzisse, Bärwurz, Moorlilie, Fieberklee
Tierarten Biber, Flussperlmuschel, Blauschillernder Feuerfalter
Gelbe Narzisse Gelbe Narzisse © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Zur Fotostrecke

Das 333 ha große Perlenbach-Fuhrtsbachtal setzt sich aus den beiden Bachsystemen des oberen Perlenbaches und des Fuhrtsbaches zusammen. Die beiden naturnahen Mittelgebirgsbäche verlaufen durch Extensivgrünland und Auenbereiche z.B. Moorbirkenwälder und Hochstaudenflure. Besonders locken die artenreichen Bärwurzwiesen zur Blütezeit im Frühling, denn hier befindet sich das bundesweit größte Vorkommen der Gelben Narzisse.

Seinen Namen verdankt der Perlenbach der Flussperlmuschel, die früher hier sehr häufig vorgekommen ist. Bereits 1667 verbot der damalige Landesherr der Bevölkerung das Sammeln der Flussperlmuscheln aus dem Perlenbach, doch selbst das Aufstellen von Galgen auf dem "Galgendamm" hielt die ortsansässige Bevölkerung nicht davon ab, selber nach Muscheln zu suchen. Der ehemalige Reichtum an Flussperlmuscheln schwand, so dass heute nur noch einige wenige Individuen hier beheimatet sind.

Das Gebiet ist nicht nur wegen seiner Narzissen und Flussperlmuscheln floristisch und faunistisch bedeutsam. Insgesamt wurden über 370 Gefäßpflanzen und 70 Moosarten nachgewiesen, von denen 60 auf der Roten Liste stehen. In den Moorbereichen gibt es Moorlilien und Fieberklee, aber auch zahlreiche seltene Schmetterlingsarten wie zum Beispiel den Blauschillernden Feuerfalter oder den Randring-Perlmutterfalter.

Die nährstoffarmen Wiesen entlang der Bachtäler wurden über Generationen zur Heugewinnung genutzt, erwiesen sich aber im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft als nicht ertragreich genug. Viele Flächen wurden daher mit schnell wachsenden Fichten bepflanzt. Erst in den letzten Jahrzehnten wurden die Auenbereiche wieder hergestellt, indem hier, auch im Rahmen des Life-Projekts "Lebendige Bäche", großflächig entfichtet wurde. Gefördert wurde hierdurch vor allem die Entstehung naturnaher Wälder sowie, in geringerem Umfang, weiteres Extensivgrünland. Dieses wird von LandwirtInnen im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms bewirtschaftet.

Die Biologische Station Städteregion Aachen e.V. betreut außerdem ein Projekt zur Vermehrung und Stärkung der kleinen und überalterten Flussperlmuschelpopulation und führt konstant weitere Pflegemaßnahmen durch.

Kontakt

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.
Zweifaller Straße 162
52224 Stolberg
02402-126170
www.bs-aachen.de
info@bs-aachen.de

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Gebiete in der Nähe

Hochwasser © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Der Oberlauf der Rur prägt mit seinen zahlreichen Seitenbächen, einer naturnahen Aue und ausgedehnten Tälern das Gebiet [...]

Der Oberlauf der Rur prägt mit seinen zahlreichen Seitenbächen, einer naturnahen Aue und ausgedehnten Tälern das Gebiet um Monschau. Die abwechslungsreiche Landschaft und die vielfältige Flora und Fauna machen dieses Gebiet zu einem Erlebnis. Vielfältige Blühaspekte im Frühling und eine schneebedeckte Mittelgebirgslandschaft im Winter sind nur zwei der vielen Höhepunkte, die der Oberlauf der Rur im Jahresverlauf zu bieten hat.

Mützenicher Vennhochfläche © Manfred Aletsee

In der Westeifel liegt in der Nähe von Monschau das Natura-2000-Gebiet Vennhochfläche bei Mützenich. Dieses 32 Hektar [...]

In der Westeifel liegt in der Nähe von Monschau das Natura-2000-Gebiet Vennhochfläche bei Mützenich. Dieses 32 Hektar große Gebiet zeichnet sich durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert mit sehr seltenen Tier- und Pflanzenarten aus! Das Schutzgebiet gliedert sich in zwei, direkt an der belgischen Grenze gelegenen Flächen. Sie bestehen überwiegend aus renaturierten Moor- und Moorwaldflächen. Das Relief wird von natürlichen Geländevertiefungen, sogenannten "Palsen", geprägt.

Obersee Quelle © R. Stöwesand

Als Besonderheiten der Natur und Landschaft im Nationalpark Eifel sind die ausgedehnten, durch Buche und Trauben-Eiche [...]

Als Besonderheiten der Natur und Landschaft im Nationalpark Eifel sind die ausgedehnten, durch Buche und Trauben-Eiche geprägten, Laubwälder hervorzuheben. Auch Schluchtwälder mit Sommer-Linde, Berg-Ahorn und Berg-Ulme sowie Bachtäler mit Erlen-Eschen-Auenwäldern zählen zur natürlichen Waldlandschaft des Nationalparks. Laubwälder haben ihren räumlichen Schwerpunkt in der Nordhälfte des Nationalparks. Bedeutsam sind weiterhin das Feucht- und Nassgrünland in den Bachtälern, artenreiche magere Grünlandflächen (z. B. Narzissen- und Bärwurzwiesen, Goldhaferwiesen sowie Borstgrasrasen) in den Tälern und auf der Dreiborner Hochfläche sowie kleinflächige Zwischenmoore und zahlreiche Felsen mit Farnen, Flechten, Moosen und Zwergsträuchern.

Kyllquellgebiet

15.1 km
Am Wilsambach im Kyllquellgebiet © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Das Kyllquellgebiet liegt im Nordwesten der Eifel bei 540 bis 680 m über NN. Die Kyll entspringt an der Grenzstrasse [...]

Das Kyllquellgebiet liegt im Nordwesten der Eifel bei 540 bis 680 m über NN. Die Kyll entspringt an der Grenzstrasse zwischen Deutschland und Belgien. Sie fließt in östlicher bis südöstlicher Richtung durch den Zitterwald. Zum Gebiet gehören die Quellzuflüsse der Kyll, Wilsam, Miesbach und Rabensiefen im Norden und Ötzlbach, Tiefenbornsiefen im Westen. Im Losheimer Wald befinden sich weitere kleine Nebenbäche. Das Gebiet zeichnet sich durch eine abgeschiedene und ungestörte Lage aus.

Kermeter

15.1 km
Kleiber © Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

Der Kermeter ist ein Bergrücken (bis 527,8 m über NN) in der Nordeifel, mit einem der größten zusammenhängenden [...]

Der Kermeter ist ein Bergrücken (bis 527,8 m über NN) in der Nordeifel, mit einem der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete des Rheinlands. Naturnahe Buchenwälder sind dominierend. Es stellt das Kerngebiet des Nationalparks Eifel dar. Ein Mosaik aus verschiedenen Landschaftstypen bietet vielen Tierarten mit hohen Arealansprüchen wie Uhu oder Wildkatze einen guten Lebensraum.