Anfahrt

S-Bahn S8 oder S28 bis Bahnhof Gerresheim, von dort etwa 10 Minuten bis zum Haupteinstiegspunkt (Rampenstraße,Im Brühl, Morper Straße queren, rechts halten und vor Unterführung Richtung Naturfreundehaus links abbiegen)

Essen & Trinken

Kaisershaus
Erkrather Landstraße 82
40629 Düsseldorf
0211-243320
www.kaisershaus.de

Gut Jägerhof
Hubbelrather Weg 18
40699 Erkrath
0211-243357
www.gut-jaegerhof.de
webmaster@gut-jaegerhof.de

Übernachten

Arcadia-Hotel Düsseldorf
Neanderstraße 2
40699 Erkrath
0211-92750
arcadia-hotel.de
info.duesseldorf@ahmm.de

Zusätzliche Infos

Bodendenkmal "Hohlweg" vom Schäpershof auf die Gerresheimer Höhen, mittelalterlicher Verbindungsweg vom Rotthäuser Bachtal nach Gerresheim

 

Bodendenkmal "Mauspfad" am unteren Ende des Bachtals, wichtiger mittealterlicher Handelsweg von Siegburg nach Duisburg


Auf einigen Abschnitten ist gutes Schuhwerk erforderlich,da Hangquellen den Weg insbesondere nach stärkeren Regenfällen sehr morastig werden lassen.

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Details

Right

Rotthäuser und Morper Bachtal

Lebensräume Buchenwald, Auenwälder, Feuchte Hochstaudenfluren, Schilfröhricht
Pflanzenarten Riesen-Schachtelhalm, Waldengelwurz, Blutweiderich, Zottiges Weidenröschen, Wasserdost, Mädesüß, Kuckuckslichtnelke, Hohe Schlüsselblume, Sumpfschwertlilie, Sumpfdotterblume, Wald-Hainsimse, Weißliche Hainsimse, Wasserfeder, Ilex, Wiesenbärenklau
Tierarten Sumpfgras-Spannereule, Teichrohrsänger, Rohrammer, Feldschwirl, Goldammer, Eisvogel, Wasserralle, Abendpfauenauge, Brauner Bär
Gut Papendelle Gut Papendelle © NaturFreunde Düsseldorf e.V.

Zur Fotostrecke

Das Natura-2000-Gebiet Rotthäuser und Morper Bachtal mit einer Fläche von 182 Hektar befindet sich als NSG Rotthäuser Bachtal auf Düsseldorfer Stadtgebiet und als NSG Morper Bachtal im Kreis Mettmann. Als schützenswerte Biotoptypen sind hier ausgewiesen: Feuchte Hochstaudenfluren, Hainsimsen-Buchenwald und Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder.

Typisch für das Bergische Land ist der Rotbuchenwald. Er bildet an den Hängen des Natura-2000-Gebietes im Sommer mit seinen mächtigen hohen silbrigen Stämmen und dem geschlossenen Blätterdach einen schattigen Dom. Auf nährstoffarmen, mehr sauren Böden findet man hier auf ca. 65 Hektar den Hainsimsen-Buchenwald, eine besonders artenarme Pflanzengesellschaft, hier hauptsächlich vertreten durch die Weißliche Hainsimse und die Wald-Hainsimse. Mit ca. 1 Hektar Fläche macht der Schwarzerlen-Eschen-Auenwald nur einen relativ kleinen Teil des 182 Hektar großen Natura-2000-Gebietes aus. Im Frühjahr blühen hier zunächst die Sumpfdotterblumen und etwas später die Sumpfschwertlilien. Zur Erhaltung und Entwicklung dieses Lebensraumes wird die “natürliche Sukzession” (vom Menschen unbeeinflusster Wuchs von Pflanzen) an geeigneten Standorten sowie auch die Erstbepflanzung von Gehölzen der natürlichen Waldgesellschaft gefördert.

Entlang des Rotthäuser Baches unterhalb von Papendelle finden wir den dritten hier vertretenen Biotoptyp, die feuchten Hochstaudenfluren. Die Wiesen werden extensiv beweidet, die Bachränder bleiben frei von Weidevieh und Mahd, die Bachläufe und der Bewuchs mit Weiden und Erlen dürfen sich frei entwickeln. Ebenso die verlandenden Teiche und Feuchtwiesen.

Die Talsohle des Bachtals ist durch diverse alte Teichanlagen geprägt, die zum Teil aufgelassen sind. In Zusammenhang mit nicht mehr bewirtschaftetem Feuchtgrünland haben sich ausgedehnte Schilfröhrichte entwickelt, die inzwischen die größten zusammenhängenden Bestände im Großraum Düsseldorf darstellen. Entsprechende Tierarten, wie die Rohrammer, der Teichrohrsänger, die Wasserralle und sehr seltene Nachtfalterarten kommen daher verbreitet im Tal vor. 

Kontakt

NaturFreunde Düsseldorf e.V.
Morper Straße 128
40625 Düsseldorf
www.naturfreunde-duesseldorf.de
info@naturfreunde-duesseldorf.de

Gebiete in der Nähe

Neandertal

5.9 km
Aurorafalter © Marianne Wiora

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Das Neandertal ist nicht nur der Fundort des berühmten Neandertalers sondern es ist auch das älteste Naturschutzgebiet Preußens. 1921 wurde es unter Schutz gestellt, noch vor der Lüneburger Heide und dem Siebengebirge. Das naturnahe Bachtal der Düssel mit Feuchtwiesen und angrenzenden Hangwäldern beherbergt zudem das Neanderthal Museum, das Ihnen die Urgeschichte näher bringt, sowie das Eiszeitliche Wildgehege Neandertal, wo Wisente, Auerochsen und Wildpferde zu bestaunen sind.

Wanderschafherde © Biologische Station Haus Bürgel

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Zu den wenigen heute noch vorhandenen Heide- und Moorgebieten gehört das Naturschutzgebiet Hildener Heide. Charakteristisch für die Hildener Heide ist nicht nur die feuchtigkeitsliebende Glockenheide sondern das Wechselspiel zwischen Laub-Altholz-Beständen und Kieferwäldern, Heidemoorresten und kleinen Moorgewässern als auch dem vorkommenden Gagelbüschen und den Sandbächen und Besenheidebeständen. Die Hildener Heide ist landesweit ein bedeutendes Heidegebiet.

Zonser Grind

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Schwäne © Haus der Natur, Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V.

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Der Zonser Grind wird durch ausgedehnte Grünlandflächen, Pappelreihen und stellenweise durch Kopfweiden geprägt. Besonders die ausgedehnten, artenreichen Glatthaferwiesen und die landschaftsbildprägenden Pappeln sind für das Gebiet charakteristisch. Kleinflächig existieren sehr artenreiche Stromtal-Halbtrockenrasen. 

Pappel am Rhein © Haus der Natur, Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V.

Der Uedesheimer Rheinbogen gehört zur rezent überfluteten Rheinaue und besitzt ausgedehnte, teils sehr artenreiche [...]

Der Uedesheimer Rheinbogen gehört zur rezent überfluteten Rheinaue und besitzt ausgedehnte, teils sehr artenreiche Grünlandbereiche. Besonders die ausgedehnten, artenreichen Flachland-Mähwiesen und die sehr artenreiche Stromtal-Halbtrockenrasen sind landschaftsbildprägend. Ebenso wie die uferbegleitenden schmalen Weichholzauwald-Reste, in denen auch die heimische Schwarzpappel vorkommt und an die Schilfröhrichte und Hochstaudenfluren angrenzen, handelt es sich um Lebensräume von hoher Bedeutung für das System europäischer Schutzgebiete.

Ohligser Heide

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Schafbeweidung in der Ohligser Heide © Biologische Station Mittlere Wupper

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Die Ohligser Heide als Teil der Bergischen Heideterasse ist dank intensiver Renaturierungsmaßnahmen der letzten drei Jahrzehnte wieder durch Feucht- und Trockenheide charakterisiert. In den feuchten Senken findet man Birkenmoorwälder und Erlenbruchwälder und auf den sandigen Höhenrücken durchwandert man Birken-Eichen und Kiefernwälder. Drei Bäche und zahlreiche kleinere Tümpel sowie ein größerer Teich bieten Lebensraum für Amphibien und seltene Libellenarten, wie den Kleinen Blaupfeil.