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Mit der Schnellbuslinie S 50 zwischen Münster und Ibbenbüren, Haltestelle "Dörenther Berg"

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Wandern

Natur- und Geopark TERRA.vita

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Führungen und Informationsveranstaltungen durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW

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05455-93000
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Übernachten

Hotel Teutoburger Wald
Im Bocketal 2
49545 Tecklenburg
05455-93000
www.ringhotel-teutoburger-wald.de
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Touristik

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Details

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Sandsteinzug Teutoburger Wald

Lebensräume Buchenwald, Felsformationen, Kalktrockenrasen
Pflanzenarten Rippenfarn, Siebenstern, Manns-Knabenkraut, Frühlings-Segge, Echte Primel, Echte Schlüsselblume, Preiselbeere
Tierarten Uhu, Waldeidechse, Schachbrettfalter
Echte Schlüsselblume Echte Schlüsselblume © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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Zwischen Ibbenbüren-Dörenthe im Westen und Tecklenburg-Brochterbeck im Osten erstreckt sich auf einer Länge von 4 Kilometern der Sandsteinzug des nördlichen Tecklenburger Waldes mit teilweise bizarren, bis zu 20 Meter hohen Felsformationen. Sie bestehen aus dem harten Osning-Sandstein und wurden durch Verwitterung weicherer Gesteinsschichten herausmodelliert. Die Felskuppen tragen so markante Namen wie Blücherfelsen, Heidentempel oder Dreikaiserstuhl. Die markanteste Felsformation ist das "Hockende Weib". Der Sage nach grenzte der Teutoburger Wald früher an ein Meer. Bei einer Sturmflut stieg das Wasser so hoch, dass die Frau ihre zwei Kinder auf der Schulter tragen musste. Als sich das Wasser zurückzog, waren sie zu Stein geworden. Die Felsen sind mit seltenen Moosen und Flechten bewachsen. In den Felsspalten haben sich Gehölze angesiedelt, die teilweise bizarre Wuchsformen haben. Eingebettet sind die Felsen in einen wald mit Kiefern, Birken und Eichen. Im Unterwuchs dominiert die Heidelbeere. Stellenweise finden sich noch kleine Heidereste, Relikte der ehemals großflächigen Heide, die den fast waldfreien Gebirgszug bis Beginn des 19. Jahrhunderts bedeckte. Auf dem Kamm des Sandsteinzuges verläuft mit dem Hermannsweg ein Premium-Wanderweg.

Zum FFH-Gebiet gehört das sich östlich auf dem Kalksteinzug anschließende Naturschutzgebiet Osterklee mit einem Kalkhalbtrockenrasen. Hier wachsen Manns-Knabenkraut, Behaartes Veilchen, Kleiner Wiesenknopf, Echte Schlüsselblume und andere typische Kalkzeiger. Eine artenreiche Schmetterlings- und Heuschreckenfalter nutzt im Sommer den blütenreichen Lebensraum. Eine Wanderschafherde hält den Lebensraum offen.

Kontakt

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Bahnhofstr. 71
49545 Tecklenburg
05482-92910
www.biologische-station-steinfurt.de
info@biologische-station-steinfurt.de

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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