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Sandsteinzug Teutoburger Wald

Lebensräume Buchenwald, Felsformationen, Kalktrockenrasen
Pflanzenarten Rippenfarn, Siebenstern, Manns-Knabenkraut, Frühlings-Segge, Echte Primel, Echte Schlüsselblume, Preiselbeere
Tierarten Uhu, Waldeidechse, Schachbrettfalter
Echte Schlüsselblume Echte Schlüsselblume © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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Zwischen Ibbenbüren-Dörenthe im Westen und Tecklenburg-Brochterbeck im Osten erstreckt sich auf einer Länge von 4 Kilometern der Sandsteinzug des nördlichen Tecklenburger Waldes mit teilweise bizarren, bis zu 20 Meter hohen Felsformationen. Sie bestehen aus dem harten Osning-Sandstein und wurden durch Verwitterung weicherer Gesteinsschichten herausmodelliert. Die Felskuppen tragen so markante Namen wie Blücherfelsen, Heidentempel oder Dreikaiserstuhl. Die markanteste Felsformation ist das "Hockende Weib". Der Sage nach grenzte der Teutoburger Wald früher an ein Meer. Bei einer Sturmflut stieg das Wasser so hoch, dass die Frau ihre zwei Kinder auf der Schulter tragen musste. Als sich das Wasser zurückzog, waren sie zu Stein geworden. Die Felsen sind mit seltenen Moosen und Flechten bewachsen. In den Felsspalten haben sich Gehölze angesiedelt, die teilweise bizarre Wuchsformen haben. Eingebettet sind die Felsen in einen wald mit Kiefern, Birken und Eichen. Im Unterwuchs dominiert die Heidelbeere. Stellenweise finden sich noch kleine Heidereste, Relikte der ehemals großflächigen Heide, die den fast waldfreien Gebirgszug bis Beginn des 19. Jahrhunderts bedeckte. Auf dem Kamm des Sandsteinzuges verläuft mit dem Hermannsweg ein Premium-Wanderweg.

Zum FFH-Gebiet gehört das sich östlich auf dem Kalksteinzug anschließende Naturschutzgebiet Osterklee mit einem Kalkhalbtrockenrasen. Hier wachsen Manns-Knabenkraut, Behaartes Veilchen, Kleiner Wiesenknopf, Echte Schlüsselblume und andere typische Kalkzeiger. Eine artenreiche Schmetterlings- und Heuschreckenfalter nutzt im Sommer den blütenreichen Lebensraum. Eine Wanderschafherde hält den Lebensraum offen.

Kontakt

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Bahnhofstr. 71
49545 Tecklenburg
05482-92910
www.biologische-station-steinfurt.de
info@biologische-station-steinfurt.de

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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Gebiete in der Nähe

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Das Vogelschutzgebiet Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland ist eines der bedeutendsten Feuchtwiesenschutzgebiete im Münsterland. Wiesenvögel wie der Große Brachvogel und die Uferschnepfe haben hier einen Verbreitungsschwerpunkt. Weil das Gebiet komplett im öffentlichen Besitz ist, konnten Teile des Gebietes wiedervernässt werden. Blänken und Hecken sind weitere Biotopstrukturen, die eine große Artenvielfalt ermöglichen. Für Besucher eignet sich besonders das Naturschutzgebiet Saerbeck.

Reiherenten © Biologische Station Steinfurt e.V.

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Das FFH-Gebiet Emsaue ist gekennzeichnet durch ein Mosaik unterschiedlicher Lebensräume. Der Flusslauf selbst ist begradigt. Die Aue ist zu einem großen Teil landwirtschaftlich genutzt. Grünland unterschiedlicher Nutzungsintensität und Äcker dominieren, daneben gibt es Feuchtbrachen, Röhrichte, Seggenrieder und Gehölzbestände. Altwässer, Flutrinnen und Baggerseen sind wichtige aquatische Lebensräume.

Habichtswald

12 km
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Der Staatsforst Habichtswald ist ein geschlossener Bestand mit einem großen Anteil an Waldmeister-Buchenwäldern. Vereinzelt gibt es Fichtenforste, die beim Sturm "Kyrill" teilweise zerstört wurden. Der Staatswald wird seit dem 18. Jahrhundert nachhaltig bewirtschaftet und war zuvor als Bannwald ein Jagdrevier der Grafen von Tecklenburg. 

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Das FFH-Gebiet umfasst die Erdfallseen, Heide- und Moorflächen rund um das Heilige Meer sowie das Feuchtwiesengebiet Heupen, das als Pufferzone für die nährstoffarmen Moor- und Heidegewässer dient, zugleich aber Lebensraum für Wiesenvögel ist. Eine vom Landschaftverband Westfalen Lippe betriebene Station betreut das Gebiet, das als eines der am besten erforschten Naturschutzgebiete gilt.

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Die Düsterdieker Niederung ist mit 1132 Hektar eines der größten Feuchtwiesenschutzgebiete in Nordrhein Westfalen. Die Flächen erstrecken sich entlang der Düsterdieker Aa. Die vermoorte Niederung war bis Ende des 19. Jahrhunderts landwirtschaftlich kaum nutzbar. Danach begann die Kultivierung des Gebietes, zunächst ausschließlich zur Grünlandnutzung. Heute finden sich auch Äcker. Um den Lebensraum für Feuchtwiesenbrüter wie Großer Brachvogel und Uferschnepfe zu verbessern, wurden einige Bereiche wiedervernässt.