Besucherzentrum

Besucherzentrum

Informationszentrum Schlangenberg bei Breinig
Breinigerberg 95
52223 Stolberg - Breinig
www.eifelverein.de/breinig

Von März bis November an Sonntagen von 14:00 - 17:00 Uhr geöffnet.




Hauptzugang

Anfahrt

Mit Linie 61 (Verkehr zwischen Stolberg und Roetgen)

Ausstieghaltestellen am Gebiet: "Breinigerberg" oder "Waldschenke"

aseag.de

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
02402-99900-80/ -81
www.stolbergtouristik.de
info@stolberg.de

Wandern

Das Informationszentrum Schlangenberg in Breinig bietet nach Terminabsprache jederzeit Führungen durch das FFH-Gebiet an.  Weitere (öffentliche) Wanderungen und Führungen unter www.eifelverein.de/breinig/

 

Es gibt einen Nordic-Walking Weg im Gebiet. Route unter www.walking-in-stolberg.de

Übernachten

Romantik Parkhotel am Hammerberg
Hammerberg 11
52222 Stolberg
02402 12340
www.parkhotel-stolberg.de
info@parkhotel-stolberg.de

Hotel zum Walde
Klosterstraße 4
52224 Stolberg
02402-7690
www.hotel-zum-walde.de
info@hotel-zum-walde.de

Hotel Burghof
Eifelstraße 2
52224 Stolberg (Rheinland)
02402-9978540

Kultur / Touristik

Kultur

Gedenkstätte

Touristik

Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
02402-99900-80/ -81
www.stolbergtouristik.de
info@stolberg.de

Zusätzliche Infos

Die Pingen (durch den ehemaligen Bergbau entstandene Boden-

vertiefungen) stellen geschützte Bodendenkmäler dar.


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Details

Right

Schlangenberg

Lebensräume Buchenwald, Schwermetallrasen, Kalkmagerrasen, Kiefernforst, Fichtenforst
Pflanzenarten Galmei-Fruehlingsmiere, Galmei-Hellerkraut, Gelbes Galmei-Veilchen
Tierarten Schlingnatter, Baumpieper, Heidelerche, Neuntöter, Grünes Heupferd
Gedenkstätte Gedenkstätte © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Zur Fotostrecke

Der Schlangenberg ist ein historisch und ökologisch interessantes Gebiet: Früher Bergbau – heute Naturschutzgebiet.

Das Zink-Erz Galmei wurde schon vor etwa 2000 Jahren in den Offenlandflächen des Gebiets abgebaut und zur Herstellung von Messing genutzt. Mit dem Untergang des Römischen Reichs endete jedoch auch der Abbau zunächst, bis er in der frühen Neuzeit im industriellen Ausmaß wieder aufgenommen wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts verarmten die Erzvorkommen und der Grubenbetrieb wurde endgültig aufgegeben. Zurück blieb eine Industriebrache, die nach dem 2. Weltkrieg zudem als Truppenübungsplatz genutzt wurde. Durch beide Nutzungen bildete sich im Gebiet ein kleinräumig stark strukturiertes Relief aus. Doch gerade wegen seiner Nutzungsgeschichte und der geologischen Gegebenheiten entwickelte sich das Gebiet zu einem wertvollen und attraktiven Naturschutzgebiet.

Heute findet der Besucher hier ein abwechslungsreiches Gebiet mit an Schwermetall und Kalk angepassten Heiden und Rasen sowie großflächigen Rotbuchen-Wäldern und Nadelforsten.

Die hier ausgebildete Galmeiflora hat sich im Laufe der Evolution an schwermetallhaltigen Boden anpassen können, der andere Pflanzen am Wachstum hindert. Dort, wo Galmeierze dicht unter der Oberfläche liegen, können aufgrund ihrer giftigen Wirkung kaum Bäume wachsen. Stattdessen findet man Schwermetallrasen mit z.B. Galmei-Täschelkraut und dem nur im Aachener Raum vorkommenden Gelbe Galmei-Veilchen. Auch im umgebenden Wald sieht man immer wieder Lichtungen, auf denen nur für solche Spezialisten das Wachstum möglich ist.

Der Boden ist außerdem stark kalkhaltig, sodass hier ebenfalls Kalkmagerrasen sowie orchideenreiche Buchenwälder vorkommen.

Im Frühling lockt die artenreiche Vogelwelt mit vielen Offenland-Arten. Zahlreiche Schmetterlingsarten können im Frühsommer bestaunt werden und etwas später gibt es verschiedene Heuschreckenarten zu entdecken.Insgesamt konnten im FFH-Gebiet Schlangenberg bereits 400 Farn- und Blütenpflanzenarten nachgewiesen werden.

Die Maßnahmen zur Erhaltung der artenreichen Schwermetallheiden, Kalkmagerrasen und Buchenwälder, sowie die Entwicklung der übrigen Lebensräume erfolgt nach dem Pflege- und Entwicklungsplan der Biologischen Station Städteregion Aachen e.V.. Dazu gehört z.B. das Offenhalten der Magerrasen und Heiden durch die Beweidung mit Schafen und Ziegen (auf weniger stark erzhaltigen Böden) oder das Umwandeln des Kiefernforstes in naturnahen Laubwald.

Kontakt

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.
Zweifaller Straße 162
52224 Stolberg
02402-126170
www.bs-aachen.de
info@bs-aachen.de

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Gebiete in der Nähe

Schlingnatter © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Das Gebiet besteht aus den beiden ehemaligen Kalksteinbrüchen Bernhardshammer und Binsfeldhammer. An den [...]

Das Gebiet besteht aus den beiden ehemaligen Kalksteinbrüchen Bernhardshammer und Binsfeldhammer. An den Steinbruchhängen finden sich Ruderal- und Schuttfluren mit an Trockenheit angepassten Tierarten. Gleichzeitig bilden Kleingewässer in den Senken die Grundlage für Amphibien und Reptilien. Umgeben werden die beiden Steinbrüche von Resten eines Orchideen-Buchenwaldes. An einigen Stellen gibt es auch die sogenannte "Galmei-Flora", eine für den Stolberger Raum typische Schwermetallvegetation.

Brander Wald

4.9 km
Galmeiveilchen © Dennis Wolter

Das FFH-Gebiet Brander Wald ist im Naturraum "Aachener Hügelland" gelegen und umfasst ein 165 Hektar großes Waldgebiet. [...]

Das FFH-Gebiet Brander Wald ist im Naturraum "Aachener Hügelland" gelegen und umfasst ein 165 Hektar großes Waldgebiet. In dem Mischwaldgebiet finden sich kleinflächig naturnahe standorttypische Wälder wie Erlenbruchwälder und Eiche-Buchenwälder. Bedeutend ist das Gebiet wegen seiner Borstgras- und Heideflächen und kleinflächiger Galmeifluren. 

Galmeiveilchen © Dennis Wolter

Das Münsterbachtal zeichnet sich durch vielfältige und teils absolut einzigartige Naturräume aus. Während das Gebiet [...]

Das Münsterbachtal zeichnet sich durch vielfältige und teils absolut einzigartige Naturräume aus. Während das Gebiet durch den naturnahen Verlauf der Inde, mit seiner ausgeprägten Aue und den darauf folgenden Wäldern in Hanglage, glänzt, sind die vorhandenen Schwermetallrasen aufgrund ihres Seltenheitswerts hervorzuheben! Hinzu kommt das Vorkommen spezifischer Arten wie der Gelbbauchunke oder des Kammmolches, deren Populationen in Deutschland eher rar gesät sind.

Eingang Bohlenweg © Biologische Station Düren

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft [...]

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft ist geprägt durch Moorbirkenbruchwald, sowie baumfreie Areale mit Binsen, Seggen und Torfmoosen. Nach der Renaturierung des Gebiets (Entnahme von Fichten und Verschluss von Entwässerungsgräben) kommen hier hauptsächlich typische Moorpflanzen und -tiere vor. Über einen 1,5 km langen Bohlenweg kann das Gebiet bequem barrierefrei durchlaufen werden. Einige Schautafeln weisen auf die Entstehung des Moores und die vorkommende Tier- und Pflanzenwelt hin. 

Frühling in der Kall © Biologische Station Düren

Von der Kalltalsperre nördlich von Simmerath, bis zur Mündung in die Rur bei Zerkall zieht sich das untere Kalltal durch [...]

Von der Kalltalsperre nördlich von Simmerath, bis zur Mündung in die Rur bei Zerkall zieht sich das untere Kalltal durch die Nordeifel. Viele Bäche und Quellen mit ihren Tälern prägen diesen Teil des Hürtgenwaldes. Rund um die Kall gibt es tolle Wanderwege, auf denen man das ganze Gebiet erkunden kann. Biberteiche und –dämme, der Eisvogel und die Sumpfdotterblume sind nur einige der interessanten Dinge, die es zu entdecken gilt. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet steile Waldhänge und flachere Wiesen. Auch Historisches oder Kulturelles kann man im Gebiet besichtigen.