Besucherzentrum

Anfahrt

Vom Bahnhof Stolberg-Altstadt ist das Gebiet 10 Min. fußläufig entfernt.

Vom Aachener HBF und vom Stolberger Mühlener Bahnhof ist das Gebiet mit Buslinie 1 zu erreichen (Haltestelle Binsfeldhammer oder Bernhardshammer)

www.avv.de

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Romantik-Parkhotel am Hammerberg
Hammerberg 11
52222 Stolberg
02402-12340
www.parkhotel-stolberg.de
info@parkhotel-stolberg.de

Wandern

Die Ortsgruppe Stolberg des Eifelvereins bietet Wanderungen im Rahmen seines jährlichen Wanderplans an. Der Wanderplan ist einzusehen unter www.eifelverein-stolberg.de. Für Gruppen werden (auf Anfrage) auch individuell geführte Wanderungen angeboten. 02408-5063 oder ma.no@netaachen.de

Essen & Trinken

Romantik-Parkhotel am Hammerberg
Hammerberg 11
52222 Stolberg
02402-12340
www.parkhotel-stolberg.de
info@parkhotel-stolberg.de

Restaurant weißes Rößl
Burgstrasse 35
52222 Stolberg
02402-1260786

The Savoy
Alter Markt 2
52222 Stolberg
02402-84278

Der Elsässer
Burgstraße 10
52222 Stolberg
02402-9745049

Übernachten

Romantik-Parkhotel am Hammerberg
Hammerberg 11
52222 Stolberg
02402-12340
www.parkhotel-stolberg.de
info@parkhotel-stolberg.de

Hotel Burghof
Eifelstraße 2
52224 Stolberg
02402-9978540

Kultur / Touristik

Kultur

Stolberger Burg und Altstadt

Touristik

Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
02402-99900-80/ -81
www.stolbergtouristik.de
touristik@stolberg.de

Zusätzliche Infos

Geologische Formationen und Faltungen sind von den Beobachtungspunkten aus gut erkennbar.


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Details

Right

Steinbruchgebiete Bernhardshammer und Binsfeldhammer

Lebensräume Heide, Buchenwald, Kleingewässer, Magerwiesen, Ruderal- und Schuttfluren, Steilwände
Pflanzenarten Gelbes Galmei-Veilchen, Galmei-Grasnelke, Bienenragwurz, Breitblättriges Knabenkraut
Tierarten Neuntöter, Heidelerche, Uhu, Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte, Schlingnatter, Zwerg-Bläuling, Zweifarbige Beißschrecke
Gelbes Galmei-Veilchen Gelbes Galmei-Veilchen © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Zur Fotostrecke

Das Gebiet Bernhardshammer – Binsfeldhammer befindet sich circa 3 km südöstlich des Stolberger Stadtzentrums. Es besteht aus den beiden teilweise bis 1970 genutzten Kalksteinbrüchen sowie den umgebenden Waldflächen. Die durch die abfallenden Hänge, Heideflächen, Kleingewässer, Gebüsche und Weiden geprägte Landschaft ist enorm strukturreich und daher ökologisch sehr wertvoll.

An den bis zu 50 m abfallenden Steinbruchhängen befinden sich Ruderal- und Schuttfluren, außerdem findet man Hochstaudenfluren und Pioniergehölze. Zahlreiche an trockenen Lebensraum angepasste Tierarten kommen hier vor. Gleichzeitig finden an temporären und permanenten Kleingewässern verschiedene Amphibien- und Reptilienarten ihren Platz. Auf einigen Schwermetallstandorten wächst auch das nur im Stolberger Raum vorkommende Gelbe Galmei-Veilchen sowie die Galmei-Grasnelke.

Im Binsfeldhammer werden großflächige (Halb-)Offenlandbereiche von Neuntöter und Heidelerche bewohnt und der Uhu nutzt die ehemaligen Steinbruchbereiche als Brut- und Nahrungs-Lebensraum. Da die ehemaligen Steinbrüche eine hohe Strukturvielfalt aufweisen finden hier außerdem Heuschrecken und Tagfalter, zum Beispiel der Zwerg-Bläuling oder die Zweifarbige Beißschrecke einen Lebensraum.

Die umgebenden Waldflächen sind weitestgehend gepflanzt, nur in kleinen Bereichen findet sich der früher hier dominierende Orchideen-Buchenwald mit der Bienenragwurz.

Die Gebiete unterlagen Jahrelang der natürlichen Entwicklung und die Natur eroberte sich die Steinbrüche langsam zurück. Heute werden beide Steinbruchgebiete von der Biologischen Station Städteregion Aachen e.V. betreut, welche hier zum Beispiel verschiedenste Pflegemaßnahmen durchführt. Unter anderem werden Heidebereiche offengehalten sowie Kleingewässer erhalten oder neu angelegt. Auch werden neu eingebürgerte und sich stark ausbreitende Pflanzen (sogenannte Neophyten) bekämpft, da sie heimische Arten verdrängen könnten.

Kontakt

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.
Zweifaller Straße 162
52224 Stolberg
02402-126170
www.bs-aachen.de
info@bs-aachen.de

Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Nachbarn

Gebiete in der Nähe

Schlangenberg

1.8 km
Blühende Grasnelken © Biologische Station Städteregion Aachen e.V.

Der Schlangenberg ist ein geschichtsträchtiges Gebiet: Die ehemalige Nutzung als Abbaugebiet von Zink-Erzen und später [...]

Der Schlangenberg ist ein geschichtsträchtiges Gebiet: Die ehemalige Nutzung als Abbaugebiet von Zink-Erzen und später als Truppenübungsplatz verlieh dem Schlangenberg sein charakteristisches Aussehen und ein strukturreiches Relief. Der Besucher findet hier Schwermetallvegetation, die an den hohen Metallgehalt im Boden angepasst ist. Außerdem finden sich noch ausgedehnte Kalkmagerrasen sowie Buchenwälder und Nadelforste.

Brander Wald

4.1 km
Galmeiveilchen © Dennis Wolter

Das FFH-Gebiet Brander Wald ist im Naturraum "Aachener Hügelland" gelegen und umfasst ein 165 Hektar großes Waldgebiet. [...]

Das FFH-Gebiet Brander Wald ist im Naturraum "Aachener Hügelland" gelegen und umfasst ein 165 Hektar großes Waldgebiet. In dem Mischwaldgebiet finden sich kleinflächig naturnahe standorttypische Wälder wie Erlenbruchwälder und Eiche-Buchenwälder. Bedeutend ist das Gebiet wegen seiner Borstgras- und Heideflächen und kleinflächiger Galmeifluren. 

Galmeiveilchen © Dennis Wolter

Das Münsterbachtal zeichnet sich durch vielfältige und teils absolut einzigartige Naturräume aus. Während das Gebiet [...]

Das Münsterbachtal zeichnet sich durch vielfältige und teils absolut einzigartige Naturräume aus. Während das Gebiet durch den naturnahen Verlauf der Inde, mit seiner ausgeprägten Aue und den darauf folgenden Wäldern in Hanglage, glänzt, sind die vorhandenen Schwermetallrasen aufgrund ihres Seltenheitswerts hervorzuheben! Hinzu kommt das Vorkommen spezifischer Arten wie der Gelbbauchunke oder des Kammmolches, deren Populationen in Deutschland eher rar gesät sind.

Eingang Bohlenweg © Biologische Station Düren

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft [...]

Der Todtenbruch, ein wieder vernässter Moorstandort, ist Teil des FFH-Gebietes Wehebachtäler und Leyberg. Die Landschaft ist geprägt durch Moorbirkenbruchwald, sowie baumfreie Areale mit Binsen, Seggen und Torfmoosen. Nach der Renaturierung des Gebiets (Entnahme von Fichten und Verschluss von Entwässerungsgräben) kommen hier hauptsächlich typische Moorpflanzen und -tiere vor. Über einen 1,5 km langen Bohlenweg kann das Gebiet bequem barrierefrei durchlaufen werden. Einige Schautafeln weisen auf die Entstehung des Moores und die vorkommende Tier- und Pflanzenwelt hin. 

Frühling in der Kall © Biologische Station Düren

Von der Kalltalsperre nördlich von Simmerath, bis zur Mündung in die Rur bei Zerkall zieht sich das untere Kalltal durch [...]

Von der Kalltalsperre nördlich von Simmerath, bis zur Mündung in die Rur bei Zerkall zieht sich das untere Kalltal durch die Nordeifel. Viele Bäche und Quellen mit ihren Tälern prägen diesen Teil des Hürtgenwaldes. Rund um die Kall gibt es tolle Wanderwege, auf denen man das ganze Gebiet erkunden kann. Biberteiche und –dämme, der Eisvogel und die Sumpfdotterblume sind nur einige der interessanten Dinge, die es zu entdecken gilt. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet steile Waldhänge und flachere Wiesen. Auch Historisches oder Kulturelles kann man im Gebiet besichtigen.