Besucherzentrum

Anfahrt

Vom Bahnhof Nievenheim nach Stürzelberg mit der Buslinie 886/887

Vom Bahnhof Dormagen nach Stürzelbach über Zons mit der Buslinie 886/887

Bushaltestelle Biesenbachstraße: Linie 886/887

Bushaltestelle Deichstraße in Zons: Linie 886/887, Nebeneingang zum Grind

Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Radstation in Zons: Hotel-Schloß-Friedestrom
Parkstrasse 2
41541 Dormagen
02133-5030

Rufa
Kieler Str. 5
41540 Dormagen
02133-210257

Radweginformation

Rhein Rad Weg

Radwanderin im Rhein-Kreis-Neuss

Essen & Trinken

Gasthof Vater Rhein
Oberstr.4
41541 Dormagen - Stürzelberg
02133-71930
www.gasthof-vaterrhein.de
info@gasthof-vaterrhein.de

Gaststätte zum goldenen Anker
Schulstr. 82
41541 Dormagen – Stürzelbach
02133-739120
www.zum-goldenen-anker.de
info@zum-goldenen-anker.de

Schloss Friedestrom
Parkstrasse 2
41541 Dormagen/Zons
02133-5030
www.friedestrom.de

Altes Zollhaus
Rheinstraße 16
41541 Dormagen/Zons
02133 41
www.zollhauszons.de
restaurant@zollhauszons.de

Schloss Destille
Mauerstraße 26
41541 Dormagen/Zons
02133-47658

Gaststätte Zur Rheinfähre
Herrenweg 39
41541 Dormagen/Zons
02133 42349

Zum Feldtor
Schloßstraße 40
41541 Zons
02133-24590

Restaurant & Steakhaus El Toro
Am Weißen Stein 1
41541 Dormagen
02133-266195

Kultur / Touristik

Touristik

Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen
Schloßstraße 2-4
41541 Dormagen/Zons
02133-2762815
www.svgd.de
tourismus@svgd.de

Zusätzliche Infos

Kultohr, mobiler Kulturführer (auch als App)


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Details

Right

Zonser Grind

Lebensräume Grünland, Flüsse, Rheinauenlandschaft
Pflanzenarten Gewöhnliches Zittergras, Knäuel-Glockenblume, Wiesenstorchschnabel, Hufeisenklee, Kleine Traubenhyazinthe, Nelken-Sommerwurz, Schwarz-Pappel, Wiesen-Schlüsselblume, Zottiger Klappertopf, Wiesensalbei, Körner-Steinbrech, Tauben-Skabiose, Gewöhnliche Kleine Wiesenraute, Gelbe Wiesenraute, Orientalischer Bocksbart, Großer Ehrenpreis, Rauhaarige Veilchen
Tierarten Wespenbussard, Steinkauz, Pirol, Nachtigall, Kleinspecht
Storchenschnabel Storchenschnabel © Haus der Natur, Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V.

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Entlang des Rheinufers befindet sich ein schmaler streifenförmiger Weichholzauwald, in dem zahlreiche Bäume der heimischen Schwarzpappel wachsen. Dieser Weichholzauwald ist als prioritärer Lebensraum von hoher gesamteuropäischer Bedeutung. Weitere Lebensräume von europäischer Bedeutung sind nährstoffreiche Stillgewässer (hier: Altgewässer) und deren Röhrichtzonen, die gewässerbegleitenden Flußmeldenfluren im direkt angrenzenden Rhein-Fischruhenzonen-Gebiet und die feuchten Uferhochstaudenfluren. Herausragende Bedeutung hat dieser Gebietskomplex für die Lebensraumtypen magere Flachland-Mähwiesen (feuchte Glatthaferwiese, Salbei-Glatthaferwiese, typische Glatthaferwiese) und Trespen-Halbtrockenrasen, da hier die letzten großflächigen und beispielhaft ausgebildeten Bestände dieser, teils von der Vernichtung bedrohten Wiesen-Gesellschaften in NRW vorkommen. Der Gebietskomplex ist unter anderem Brutgebiet des Steinkauz, Kleinspecht, Pirol und Nachtigall. Es ist ein charakteristischer Ausschnitt der Rheinauenlandschaft von landesweiter Bedeutung mit einer weitgehend vollständigen und vielfältigen Lebensraumausstattung und der dazugehörigen auentypischen Tier- und Pflanzenlebensgemeinschaften. Dieser Rheinauenkomplex beherbergt charakteristische Stromtal-Pflanzenarten wie Orientalischer Bocksbart, Skabiosen-Flockenblume, Wiesen-Salbei und Rispen-Ampfer. Tausende, im zeitigen Frühjahr blühender Wiesen-Primeln sowie die sehr seltene Kleine Wiesenraute sind floristische Kostbarkeiten des Grindes. Im Gebiet kommen die gefährdeten Fledermausarten Abendsegler und Zwergfledermaus vor. 

Kontakt

Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V.
Kloster Knechtsteden 13
41540 Dormagen
02133-50230
www.biostation-neuss.de
info@biostation-neuss.de

Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V.

Nachbarn

Gebiete in der Nähe

Obstbaumwiese © Biologische Station Haus Bürgel

Die Urdenbacher Kämpe gehört zu den letzten Rheinauen am Niederrhein. Auenwälder, Feuchtwiesen, Streuobstwiesen und [...]

Die Urdenbacher Kämpe gehört zu den letzten Rheinauen am Niederrhein. Auenwälder, Feuchtwiesen, Streuobstwiesen und Kopfweiden prägen das Gebiet und bieten vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Besonderheit der Urdenbacher Kämpe ist, dass diese im Winter regelmäßig vom Rhein überschwemmt wird. Dabei wird bei Extremhochwasser die gesamte Auenschleife vom Rhein durchströmt. 

Pappel am Rhein © Haus der Natur, Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V.

Der Uedesheimer Rheinbogen gehört zur rezent überfluteten Rheinaue und besitzt ausgedehnte, teils sehr artenreiche [...]

Der Uedesheimer Rheinbogen gehört zur rezent überfluteten Rheinaue und besitzt ausgedehnte, teils sehr artenreiche Grünlandbereiche. Besonders die ausgedehnten, artenreichen Flachland-Mähwiesen und die sehr artenreiche Stromtal-Halbtrockenrasen sind landschaftsbildprägend. Ebenso wie die uferbegleitenden schmalen Weichholzauwald-Reste, in denen auch die heimische Schwarzpappel vorkommt und an die Schilfröhrichte und Hochstaudenfluren angrenzen, handelt es sich um Lebensräume von hoher Bedeutung für das System europäischer Schutzgebiete.

Wanderschafherde © Biologische Station Haus Bürgel

Zu den wenigen heute noch vorhandenen Heide- und Moorgebieten gehört das Naturschutzgebiet Hildener Heide. [...]

Zu den wenigen heute noch vorhandenen Heide- und Moorgebieten gehört das Naturschutzgebiet Hildener Heide. Charakteristisch für die Hildener Heide ist nicht nur die feuchtigkeitsliebende Glockenheide sondern das Wechselspiel zwischen Laub-Altholz-Beständen und Kieferwäldern, Heidemoorresten und kleinen Moorgewässern als auch dem vorkommenden Gagelbüschen und den Sandbächen und Besenheidebeständen. Die Hildener Heide ist landesweit ein bedeutendes Heidegebiet.

Schafbeweidung in der Ohligser Heide © Biologische Station Mittlere Wupper

Die Ohligser Heide als Teil der Bergischen Heideterasse ist dank intensiver Renaturierungsmaßnahmen der letzten drei [...]

Die Ohligser Heide als Teil der Bergischen Heideterasse ist dank intensiver Renaturierungsmaßnahmen der letzten drei Jahrzehnte wieder durch Feucht- und Trockenheide charakterisiert. In den feuchten Senken findet man Birkenmoorwälder und Erlenbruchwälder und auf den sandigen Höhenrücken durchwandert man Birken-Eichen und Kiefernwälder. Drei Bäche und zahlreiche kleinere Tümpel sowie ein größerer Teich bieten Lebensraum für Amphibien und seltene Libellenarten, wie den Kleinen Blaupfeil.

Blütenzauber in der Obstwiese © Haus der Natur, Biologische Station im Rhein-Kreis Neuss e.V.

Der Knechtstedener Wald mit Chorbusch und Mühlenbusch stellt ein strukturreiches, großflächiges und weitgehend [...]

Der Knechtstedener Wald mit Chorbusch und Mühlenbusch stellt ein strukturreiches, großflächiges und weitgehend unzerschnittenes Laubwaldgebiet dar. Verschiedene, teilweise sehr naturnahe Laubwaldgesellschaften existieren hier in bemerkenswerter Ausprägung. Mit seiner Lage zwischen den Städten Neuss und Köln hat das Gebiet darüber hinaus eine hohe Erholungsfunktion.