Besucherzentrum

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Naturpark Siebengebirge
Forsthaus Lohrberg, Löwenburger Str. 2
53639 Königswinter
02223909494
www.naturpark-siebengebirge.de
info@naturpark-siebengebirge.de


Hauptzugang

Oberkasseler Straße, Wanderparkplatz
53227 Ramersdorf

Anfahrt

1. S-Bahn 66 bis U-Bahn-Haltestelle "Ramersdorf", von dort Bus 636 bis Haltestelle "Oberkassler Str." oder zu Fuß

2. S-Bahn 66 bis Haltestelle "Oberkassel Süd/Römlinghoven“, von dort zu Fuß

Essen & Trinken

Cafe Restaurant Bundeshäuschen
Oberkasseler Ufer 4
53227 Bonn
0228-441103
www.bundeshaeuschen.de
Eberhard.Opgenorth@t-online.de

Cafe Breuer
Königswinterer Straße 697
53227 Bonn
0228-441503

Weinhaus Kinkelstuben
Kinkelstr. 1
53227 Bonn
0228-441558
www.kinkelstuben.de
info@kinkelstuben.de

Restaurant Dreizehn Linden
Löwenburgstraße 39
53229 Bonn
0228-9084644

Übernachten

Schlosshotel Kommende
Oberkasseler Straße 10
53227 Bonn
0228-44073436
www.schlosshotel-kommende-ramersdorf.de
info@schlosshotel-kommende.de

Zusätzliche Infos

Arboretum Park Härle mit schönem Baumbestand in der Nähe, allerdings nur begrenzte Öffnungszeiten


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Details

Right

Siebengebirge (Teilgebiet Ennert)

Lebensräume Buchenwald, Seen, Felsen
Pflanzenarten Zweiblättriger Blaustern, Dachhauswurz, Feld-Beifuß, Karthäusernelke, Blauroter Steinsame, Hirschzungenfarn
Tierarten Uhu, Wanderfalke, Hirschkäfer, Schlingnatter, Mauereidechse, Mittelspecht, Schwarzspecht
Blutströpfchen Blutströpfchen © Biologische Station Bonn / Rhein-Erft

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Der Ennert ist der nördlichste Höhenzug des FFH-Gebiets Siebengebirge. Mit der Unterschutzstellung im Jahr 1923 ist dieses eines ältesten Naturschutzgebiete in ganz Deutschland und der erste Naturpark Nordrhein-Westfalens (1958 gegründet). Neben den ausgedehnten Laubwäldern mit vielen Wanderwegen liegt der Wert des Siebengebirges in den rheinwärts gewandten Hängen mit zahlreichen Sonderlebensräumen wie Felsen, Blockhalden, mageren Wiesen und Bächen. Der Ennert ist von der Stadt aus gut zu erreichen und beherbergt auf kleinem Raum eine überdurchschnittlich hohe Vielzahl an Lebensräumen: Hier finden sich sowohl trockene niedrige Eichenwälder, feuchte Birkenbrüche als auch majestätische Buchenhochwälder, aber auch naturnahe Bachtäler, artenreiche Stillgewässer, Magerwiesen, Halbtrockenrasen und nicht zuletzt vegetationsarme Blockhalden und Felsen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Tier- und Pflanzenwelt wider - sogar mit Arten, die im ganzen übrigen Siebengebirge fehlen, z. B. dem Kelch-Steinkraut. Andere Arten wie Blaustern, Mauereidechse und Zippammer erreichen im Ennert ihre nördliche Verbreitungsgrenze. Für solche Randpopulationen hat der Naturschutz eine besondere Verantwortung.

Besonders beeindruckend sind die Oberkasseler Steinbrüche, die schon von weither auffallen und vom – allerdings recht steilen - "Nücker Felsenweg" aus gut zu erwandern und einzusehen sind. Vom Rheinhöhenweg gehen mehrere Sichtwege ab, die großartige Aussichten auf die darunter liegenden Steinbruchseen und die weitere Umgebung – Bonn und das Rheintal – bieten. Die Steinbrüche sind geologisch bedeutsam, haben aber auch ein besonders warmes und trockenes Mikroklima, was eine spezialisierte Fauna und Flora mit vielen seltenen und gefährdeten Arten zur Folge hat. Unter Biologen bekannt sind die Steinbrüche wegen der Reptilien. Diese Artengruppe ist hier mit fünf Arten – Schling- und Ringelnatter, Blindschleiche, Zaun- und Mauereidechse – besonders zahlreich. Unter den Pflanzen sind die Golddistel, die als Steingartenbewohner bekannte Dachhauswurz in seiner endemischen Unterart sowie der Zweiblättrige Blaustern zu nennen, der im Frühjahr blaue Blütenteppiche bildet. Wegen des Reichtums an Frühjahrsblühern lohnt sich besonders ein Besuch im März und April, wenn der Waldboden durch Buschwindröschen, Lerchensporn, Scharbocks- und Lungenkraut blau, weiß und gelb getupft ist.

Kontakt

Biologische Station Bonn / Rhein-Erft e.V.
Auf dem Dransdorfer Berg 76
53121 Bonn
0228-2495799
www.biostation-bonn-rheinerft.de
info@BioStation-Bonn.de

Biologische Station Bonn / Rhein-Erft e.V.

Gebiete in der Nähe

Ungewöhnliches Frühsommer-Hochwasser im Juni 2013 © Biologische Station Bonn / Rhein-Erft

Die Mündung der Sieg in den Rhein bei Bonn ist vergleichsweise naturnah und umgeben von einer schönen [...]

Die Mündung der Sieg in den Rhein bei Bonn ist vergleichsweise naturnah und umgeben von einer schönen Flussauenlandschaft. Den meisten Raum nimmt extensiv genutztes Grünland ein, durchsetzt mit Gebüschen, Röhrichten, Kopfweiden und Resten des ursprünglichen Auwalds. Der Fluss selbst zeichnet sich durch Altarme, Kiesbänke und eine relativ naturnahe Überflutungsdynamik aus. Viele Wat- und Wasservögel nutzen die Aue zur Brut und Überwinterung, auch Fledermäuse kommen winters wie sommers hier vor. 

Rodderberg

9 km
Basaltkegel © Biologische Station Bonn / Rhein-Erft

Der Rodderberg ist ein Tuffvulkan aus dem Quartär mit ringförmigen Aschenwall um einen 800 m weiten Krater. Auf der [...]

Der Rodderberg ist ein Tuffvulkan aus dem Quartär mit ringförmigen Aschenwall um einen 800 m weiten Krater. Auf der Kuppe und den Wällen wachsen Halbtrockenrasen und Sandpionierrasen. Sie sind umsäumt von Hecken, Gebüschen und kleinen Waldstücken. Im Norden findet sich eine Tuffgrube mit einem geologischen Aufschluss.

Siebengebirge

8.5 km
Obstwiese bei Schloss Drachenburg © Klaus Weddeling

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Das Siebengebirge ist ein landschaftlich einzigartiges, zusammenhängendes Waldgebiet vulkanischen Ursprungs mit Buchen- und Hainbuchenwäldern, Bächen, Quellen, Stillgewässern, Felsen, Blockhalden, Bruch-, Auen- und Schluchtwäldern, wärme-getönten Standorte (u.a. Weinberge, Weinbergsbrachen, Gehölze), Obstwiesen sowie Naßgrünland. 

Viele giftige Fliegenpilze im Herbst © Biologische Station Bonn / Rhein-Erft

Der Kottenforst ist eines der größten, zusammenhängenden Waldgebiete im Naturraum, direkt vor den Toren von Bonn. Mehr [...]

Der Kottenforst ist eines der größten, zusammenhängenden Waldgebiete im Naturraum, direkt vor den Toren von Bonn. Mehr als 60 Prozent sind hiervon Laubwald, darunter schöne Altholzbestände mit über 100-jährigen Eichen und Buchen. Eine Besonderheit sind die Eichen-Hainbuchen-Bestände mit einem hohen Anteil an Winterlinde. Der Kottenforst liegt auf der fast ebenen Rhein-Hauptterrasse, so dass das dichte Wegenetz fast ohne Steigung verläuft. 

Sumpfbärlapp © Biologische Station im RSK

Das Naturschutzgebiet Wahner Heide zeichnet sich vor allem durch seine bemerkenswerte und einzigartige Vielfalt an [...]

Das Naturschutzgebiet Wahner Heide zeichnet sich vor allem durch seine bemerkenswerte und einzigartige Vielfalt an gefährdeten Biotoptypen aus. Offene Heidelandschaften und Heidemoore, wechseln sich mit Stillgewässern, Eichen- und Buchenwäldern sowie Bruch- und Auwäldern ab. Durch den kleinräumigen Wechsel dieser unterschiedlichen Biotoptypen entstehen optimale Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Die Wahner Heide ist eines der artenreichsten FFH- und Vogelschutzgebiete in NRW.