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Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
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46459 Rees
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Dornicksche Ward

Lebensräume Grünland, Aue
Pflanzenarten Hirschsprung, Schwanenblume, Esels-Wolfsmilch, Wiesen-Alant, Feldmannstreu
Tierarten Singschwan, Schnatterente, Knäkente, Rohrweihe, Gartenrotschwanz, Kuckuck, Nachtigall, Steinbeißer, Flussneunauge, Groppe, Löffelente, Teichrohrsänger, Zwergschwan, Wachtelkönig, Wachtel, Wiesenpieper, Schwarzkehlchen, Blaukehlchen, Feldschwirl, Kiebitz, Flussregenpfeifer, Bitterling
Sandufer Dornicksche Ward Sandufer Dornicksche Ward © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve

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Die Dornicksche Ward ist eine wertvolle Auenlandschaft, die der Überschwemmungsdynamik des Rheins ungehindert ausgesetzt ist. Hervorzuheben sind insbesondere verhältnismäßig große Weichholzauenbestände.

Flutrinnen und Kolke durchziehen das Grünland, das vor allem im Süden durch Ufergehölze und Baumgruppen strukturiert ist. In der Mitte befindet sich der innerhalb des Gebietes gelegene Segelflugplatz. Die ursprüngliche Geländemorphologie der Rheinaue mit ihren ehemaligen Altstrom- bzw. Flutrinnen und einigen Stillgewässern ist hier noch weitgehend erhalten geblieben. Entsprechend einer natürlichen Auendynamik mit stark schwankenden Wasserständen trocknen diese in heißen Sommern fast alle aus. Dort, wo Gewässer durch einen Zaun vor Beweidung geschützt sind, ist die Verlandungsvegetation üppig.

Die Gewässer und Uferbereiche bieten Lebensraum für zahlreiche Vögel. So sind z.B. Flußregenpfeifer, Großer Brachvogel und Wachtelkönig, hier noch anzutreffen. Zudem stellt die Dornicksche Ward als Teil des Vogelschutzgebietes "Unterer Niederrhein" eine bedeutsame Rast- und Überwinterungsstätte für den Großen Brachvogel, für Sing- und Zwergschwäne sowie für anderer Wasservögel dar. Ein einzigartiges Naturschauspiel bietet sich, wenn hier die arktischen Wildgänse den Winter verbringen.

Botanisch interessant, auf sandiger Uferböschung, ist ein größeres Vorkommen des Hirschsprungs, einer Nelkenart, die nach der Roten Liste Deutschlands zu den geschützten Pflanzen gehört. Das Rheinufer weist zwischen den Buhnen unbefestigte, breite Kies- und Sandstreifen auf. Vereinzelt findet man Schlickflächen, auf denen Schlammlingfluren wachsen.

Im Mittelteil des Gebietes stehen auf dem Hochufer längere Kopfweidenreihen. Das nordwestliche Ende bildet ein Auenwald, in dem auf der Böschung nahe dem Emmericher Hafen ein kleiner Gehölzbestand vorhanden ist, der noch einige Arten des Hartholz-Auenwaldes beherbergt. Besonders hervorzuheben sind auch die strukturreichen Buhnenfelder als ein bedeutsamer Fischlebensraum. Sie sind zugleich Ruhezonen für Wanderfische, als auch Lebensraum für Steinbeißer, Flussneunauge, Groppe und Bitterling.

Kontakt

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Niederstr. 3
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Gebiete in der Nähe

Weites Deichvorland Grieth © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Weites Land und grüne Wiesen erwarten den Besucher des Naturschutzgebietes Deichvorland bei Grieth. Wer sich Zeit nimmt, [...]

Weites Land und grüne Wiesen erwarten den Besucher des Naturschutzgebietes Deichvorland bei Grieth. Wer sich Zeit nimmt, kann in dieser auf den ersten Blick eher eintönigen Landschaft einige Raritäten entdecken. Besonders hervorzuheben ist die Rheinmündung der Kalflack südlich von Emmerich mit wertvollen Bruthabitaten zahlreicher, gefährdeter Vogelarten. Die extensiv bewirtschafteten Wiesen beherbergen seltene Wiesenvögel und tausende arktischer Wildgänse suchen das Gebiet von Januar bis März als Äsungsplatz auf.

Kiebitzküken © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Im Naturschutzgebiet Grietherorter Altrhein lässt sich die Vielfältigkeit und Vernetzung von Lebensräumen und [...]

Im Naturschutzgebiet Grietherorter Altrhein lässt sich die Vielfältigkeit und Vernetzung von Lebensräumen und -gemeinschaften besonders gut erfassen. Räumlich nah beieinander findet man die niederrheinische Auenlandschaft mit dem Altrhein, Weideflächen sowie das Gewässer der ehemaligen Kiesabgrabung Reeserward. Während die Schwarzbunte genüsslich auf dem Weideland grast, umgeben von seltenen Wiesenblumen, finden mehr als 70 verschiedene Vogelarten im Naturschutzgebiet eine Heimat.

Kalflack

3.7 km
Rotschenkel © NABU NRW

Das FFH-Gebiet Kalflack ist ein langer, gut erhaltener Altrheinarm zwischen Emmericher Eyland und Wissel, der unweit der [...]

Das FFH-Gebiet Kalflack ist ein langer, gut erhaltener Altrheinarm zwischen Emmericher Eyland und Wissel, der unweit der Emmericher Rheinbrücke in den Rhein mündet. Da die Kalflack überwiegend hinter der Deichlinie liegt, ist sie jedoch nicht mehr der natürlichen Überflutungsdynamik ausgesetzt.

Blühende Schlehenhecke in den Wisseler Dünen © Naturschutzzentrum im Kreis Kleve

Die Wisseler Dünen repräsentieren einen für das Rheinland einzigartigen Flussdünenkomplex mit charakteristischer [...]

Die Wisseler Dünen repräsentieren einen für das Rheinland einzigartigen Flussdünenkomplex mit charakteristischer Sandrasenvegetation. Das Naturschutzgebiet ist halbkreisförmig von großen Kiesabgrabungsgewässern umgeben. Die Sanddünen am Nordrand erreichen eine Höhe von 8 Metern. An manchen Stellen lagert der Wind auch heute noch Sand um, so dass es zur Ausprägung freier Sandflächen kommt. Jahrhunderte lange Beweidung verhinderte eine natürliche Bewaldung. 

Trauerseeschwalbe im Flug © A. Vossmeyer

Dieses Naturschutzgebiet ist eines der bedeutendsten und schönsten des Niederrheins. Angrenzend an die Altwässer liegen [...]

Dieses Naturschutzgebiet ist eines der bedeutendsten und schönsten des Niederrheins. Angrenzend an die Altwässer liegen Wiesen und Weiden auf denen noch Kühe grasen und sich im Winter große Schwärme arktischer Wildgänse satt fressen. In dieser Auenlandschaft finden zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ihren Lebensraum.