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Kalkmagerrasen bei Ottbergen

Lebensräume Buchenwald, Kalk-Halbtrockenrasen
Pflanzenarten Helm-Knabenkraut, Dreizähniges Knabenkraut, Purpur-Knabenkraut, Fliegen-Ragwurz, Deutscher Enzian, Fransen-Enzian, Kreuz-Enzian
Tierarten Neuntöter, Wendehals, Schlingnatter, Zauneidechse
Wachholder im NSG Stockberg bei Ottbergen Wachholder im NSG Stockberg bei Ottbergen © Frank Grawe

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Gutes Schuhwerk und eine gewisse Trittfestigkeit sind schon erforderlich, will man auf den verschlungenen Pfaden und idyllischen Wegen rund um Ottbergen und Bruchhausen die Vielfalt der Kulturlandschaft des Oberwälder Landes erwandern. Wege in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen und Funktionen sind neben den Halbtrockenrasen und deren Bewohner die Themen, die Sie auf Ihrem rund 13 km langen Rundwanderweg begleiten werden. Wege gibt es rund um Ottbergen in vielfältigster Form zu entdecken. Die Spanne reicht von unauffälligen Wildwechseln und Viehgangeln über tief eingeschnittene, schattige Hohlwege und sonnenverwöhnte "Duft"-wege bis hin zu Bahngleisen, die nicht nur dem Menschen den umweltfreundlichen Fernverkehr ermöglichen, sondern zugleich auch als Ausbreitungskorridor für wärmeliebende Arten wie zum Beispiel Schlingnatter oder Zauneidechse dienen.

Selbst Fließgewässer wie die Nethe stellen Wanderwege dar, die zum Beispiel den "Fernwanderern" unter den Fischen wie Aal oder Lachs den Wechsel zwischen Meer und den Oberläufen der Flüsse erlauben. Auf Ihrer Wanderung auf den „Wegen der Vielfalt“ gibt es viel Interessantes zu erleben. Im engen Hohlweg werden Sie nicht nur einem großen Ochsengespann ausweichen müssen sondern auch auf historische Figuren und ein Hundegespann treffen.

Am Ende des Hohlweges werden Sie von einer überdimensionalen Schlingnatter begrüßt, die Sie zugleich zu einem Sonnenbad auf Ihrem Lesesteinhaufen einlädt. Im weiteren Wegeverlauf präsentieren sich blumenbunte und falterreiche Kalk-Halbtrockenrasen von ihrer besten Seite. Landschaftsliegen laden zum Entspannen ein – sei es im schattenspendenden Buchenwald oder auf sonnendurchflutetem Magerrasen. Ein deutliches Kontrastprogramm zu den Magerrasen bietet die Netheaue mit ihren Auwaldrelikten und Feuchtwiesen, die auf halber Strecke passiert wird. Insbesondere an heißen Sommertagen wird man hier gerne kurz verschnaufen. Ein attraktiver Rastplatz findet sich im Bereich des Ehrenmals südlich von Bruchhausen. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die in weiten Bereichen noch erhaltene kleinteilige Kulturlandschaft im Nethetal und an den Berghängen nördlich von Ottbergen. Weiterhin gibt es hier ein weiteres Kleinod zu entdecken – den etwas versteckt liegenden alten jüdischen Friedhof!

Wer nicht so gut zu Fuß oder mit Kindern unterwegs ist, für den stehen übrigens kürzere Wegrouten zur Verfügung. So ist für alle ein entspanntes Naturerleben gewährleistet.

Kontakt

Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V.
Zur Specke 4
34434 Borgentreich
05643-948800
www.landschaftsstation.de
info@landschaftsstation.de

Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V.

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Ottbergen

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Entlang der steilen Hänge des Bevertals bei Dalhausen lädt der Wanderweg zu einem besonderen Naturerlebnis ein. Neben artenreichen Halbtrockenrasen mit ihren zahlreichen Orchideen kann man hier farbenprächtige Bergwiesen, üppige Laubwälder und kühle Bachtälchen erleben. Aussichtspunkte bieten fantastische Aussichten über das Bevertal. Wandern Sie mit den Ziegen über einen der schönsten Wanderwege im Weserbergland. 

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14.6 km
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Zwischen den Balken alter Gebäude warten zwischen April und September heimliche Wesen auf den Anbruch der Nacht. Im Dachstuhl des historischen Rathauses von Höxter beziehen alljährlich Fledermäuse ihr Sommerquartier. Nachts gehen sie in den Wäldern des Weserberglandes auf Jagd um den Tag im sicheren Quartier unter dem Dach des Rathauses zu verbringen.