Anfahrt

Vom Hbf Bonn bis Mehlem Bf, von dort mit dem Bus 857 bis zur

Haltestelle "Vulkanstr.", Wachtberg

Essen & Trinken

Gut Broichhof
Gut Broichhof
53343 Wachtberg
0177-4101726
www.gut-broichhof.de/

Restaurant Rolandsbogen
Rolandsbogen 1
53424 Rolandswerth
02228-372
www.rolandsbogen.de
info@rolandsbogen.de

Übernachten

Bonnhouse
Mainzer Straße 251
53179 Bonn
0228-8509933
www.bonnhouse.com
buero@bonnhouse.de

Campingplatz Genienau
Im Frankenkeller 49
53179 Bonn
0228-344949

Zusätzliche Infos


Forstliche Nutzung findet auch in FFH-Gebieten statt.

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Details

Right

Rodderberg

Lebensräume Magerrasen, Glatthaferwiesen
Pflanzenarten Karthäusernelke, Aufrechter Ziest, Sonnenröschen, Berg-Sandglöckchen, Feldmannstreu
Tierarten Schwalbenschwanz, Blauflügelige Ödlandschrecke, Zauneidechse
Karthäuser-Nelke Karthäuser-Nelke © Biologische Station Bonn / Rhein-Erft

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Der Rodderberg ist der nördlichste und mit einem Alter von etwa 500.000 Jahren auch der jüngste Vulkan der Region. Sein letzter Ausbruch liegt nur 300.000 Jahre zurück. Der eindrucksvolle, über 50 m tiefe, kreisrunde Krater mit seinen Hängen aus basaltischem Tuff und Schlacke ist ein einmaliges geologisches Denkmal im Süden von Bonn und wurde in den letzten Jahren erneut intensiv von der Uni Bonn untersucht.

Als geologische Besonderheit wurde der Rodderberg schon 1927 unter Schutz gestellt, um die Zerstörung durch den Abbau von Tuff zu beenden. Heute ist er ein kreis- und länderübergreifendes FFH-Gebiet. Als trockene und sonnige Wärme-Insel ist er ein wichtiger Rückzugsraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten südlicher Herkunft wie dem farbenfrohen Schwalbenschwanz, der Blauflügelige Ödlandschrecke und der Zauneidechse. Seine Vielzahl seltener Biotope ist überregional bekannt: Arten- und blütenreiche Halbtrockenrasen und flachgründige Trockenrasen wechseln sich ab mit Fels- und Pioniergesellschaften. Allein über 40 Pflanzenarten der Roten Liste Nordrhein-Westfalens sind hier zu Hause, darunter Purpur-Sommerwurz, Aufrechter Ziest, Kartäusernelke und Sonnenröschen.

Seit 2001 wird das wertvolle Magergrünland der Hänge wieder in traditioneller Weise von einer Herde aus Schafen und Ziegen beweidet, was für die dortige Tier- und Pflanzenwelt optimal ist. Die Herde ist jährlich Ende April und Anfang Oktober für jeweils zwei Wochen dort anzutreffen und bietet ein malerisches Bild.

Aufgrund des grandiosen Fernblicks lohnt sich ein Ausflug besonders bei klarem Wetter, da man dann weit in die Eifel und nach Norden bis nach Köln blicken kann. Am Wochenende muss man vor allem nachmittags mit vielen Naherholungssuchenden rechnen, so dass in der Woche und morgens die besseren Zeiten für einen Besuch sind.

Kontakt

Biologische Station Bonn / Rhein-Erft
Auf dem Dransdorfer Berg 76
53121 Bonn
0228-2495799
www.biostation-bonn-rheinerft.de
info@biostation-bonn.de

Biologische Station Bonn / Rhein-Erft

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