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Üfter Mark

Lebensräume Trockene Heidegebiete, Sandtrockenrasen, Bodensaure Eichenwälder
Pflanzenarten Berg-Sandglöckchen, Besenheide, Frühlings-Spörgel, Gemeiner Wacholder, Glocken-Heide, Kleiner Sauerampfer, Kleines Habichtskraut, Silbergras, Rundblättrige Glockenblume
Tierarten Ziegenmelker, Schwarzspecht, Heidelerche
Schwarzspecht Schwarzspecht © Tom Dove

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Die Uefter Mark - am Ostrand der Niederrheinischen Sandplatten im Übergang zum Westmünsterland gelegen - ist Teil des geschlossenen Waldgebietes Üfter-, Rüster- und Emmelkämper Mark. Neben Resten alter Birken-Stieleichenwälder prägen ausgedehnte trockene Sandheiden auf dem Gelände eines ehemaligen Militärdepots das Gebiet. Kleinflächig sind Silbergrasrasen-Fragmente eingestreut. Hier blühen bereits im zeitigen Frühjahr Frühlings-Spoergel und Frühe Haferschmiele. Etwas später zeigen sich die Trockenrasen von ihrer schönsten Seite: Mit Kleinem Sauerampfer, Kleinem Habichtskraut, Zwerg-Filzkraut, Berg-Sandknöpfchen, Rundblättriger Glockenblume und Silbergras wird es richtig bunt. Im Sommer dominiert dann die Blüte des Heidekrauts das Bild.

In den Kiefernforsten im Ostteil des Gebietes sind einzelne alte Exemplare des Gemeinen Wacholders eingestreut. Sie sind als Relikte der ehemals hier vorkommenden ausgedehnten Wacholder-Heiden von kulturhistorischer Bedeutung, denn noch vor 200 Jahren war die Üfter Mark eine weitgehend waldfreie Heidelandschaft.

Aufgrund seiner gut erhaltenen Lebensräume ist das relativ kleine Gebiet für seltene Vogelarten wie Heidelerche und Ziegenmelker von Bedeutung. Auch zahlreiche Heuschreckenarten finden sich hier.

Kontakt

Naturpark Hohe Mark
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np-hohemark@raesfeld.de

Naturpark Hohe Mark

Nachbarn

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Kranenmeer

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Moorfrosch © Klemens Karkow

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Informations- und Besucherzentrum © Naturpark Hohe Mark

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Der Hervester Bruch im Nordosten von Dorsten ist ein landschaftlich reizvolles und artenreiches Feuchtgebiet. Neben Feuchtwiesen und –weiden bieten naturnahe Bäche und ausgedehnte Wasserflächen vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten Raum zur Entfaltung. 

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Weit weniger bekannt als die Westruper Heide ist die Holtwicker Heide, die ebenfalls nahe der Haltern am See liegt. Sie ist auch um einiges kleiner und ist nur zum Wandern, aber nicht zum Radfahren geeignet.