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Zusätzliche Infos

Im Emsdettener Venn gibt es spezielle Einrichtungen für das Naturerleben wie z.B. einen als Nummernpfad angelegten Lehr- und Erlebnisweg, der größtenteils auch mit dem Rad befahrbar ist. Die dazugehörige Broschüren gibt es am Parkplatz und an den Beobachtungseinrichtungen sowie beim Verkehrsverein Emsdetten


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Emsdettener Venn und Wiesen am Max-Clemens-Kanal

Lebensräume Feuchtgrünland, Heide, Hochmoor, Moorbirkenwald
Pflanzenarten Rosmarinheide, Rauschbeere, Moosbeere, Weißes Schnabelried, Gagelstrauch, Sonnentau
Tierarten Großer Brachvogel, Große Moosjungfer, Pirol, Blaukehlchen, Schwarzkehlchen, Ziegenmelker, Rohrweihe, Krickente, Bekassine, Uferschnepfe, Nordische Moosjungfer
Rundblättriger Sonnentau Rundblättriger Sonnentau © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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Die Naturschutzgebiete Emsdettener Venn und Wiesen am Max-Clemens-Kanal bilden zusammen das fast 500 Hektar große FFH (Fauna-Flora-Habitat)-Gebiet Emsdettener Venn und Wiesen am Max-Clemens-Kanal. Das Emsdettener Venn steht seit 1941 unter Schutz und ist damit das älteste Naturschutzgebiet im Kreis Steinfurt. Das Zentrum des bis Anfang des 20. Jahrhunderts noch in großen Teilen intakten Hochmoores bilden Moor- und Heideparzellen. An den Außengrenzen sind Moor- und Bruchwälder sowie Feuchtwiesen in das Schutzgebiet einbezogen.

Das Meckern der Bekassine, das Flöten des Brachvogels oder der Balztriller des Zwergtauchers prägen im Frühjahr die Geräuschkulisse im Moor. Kiebitz, Krickente, Löffelente, Schwarzkehlchen und Wiesenpieper sind ebenfalls regelmäßige Brutvögel im Naturschutzgebiet. Die Rohrweihe gaukelt über dem Moor und sucht Nahrung für seine Jungen. Aus den angrenzenden Wäldern lässt der Pirol seinen flötenden Gesang hören. Von November bis April halten sich Kornweihe, Raubwürger und Sumpfohreule als Nahrungsgäste im Venn auf. Über den Moorgewässern, die sich in ehemaligen Torfstichen gebildet haben, schwirren Libellen wie die Große und die Nordische Moosjungfer.

Ein sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer geeigneter Weg umrundet fast das gesamte Venn. An 13 Stationen gibt eine Begleitbroschüre Informationen zur Natur und zur Kulturgeschichte des Venns. Zwei Beobachtungseinrichtungen, von denen einer auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, ermöglichen spannende Beobachtungen. Auf einem Bohlenweg erlebt der Besucher das Moor hautnah. Von ihm aus kann man auch moortypische Pflanzen wie die Rosmarinheide, das Scheidige Wollgras oder den Gagelstrauch entdecken. Die feuchten Wiesen im Naturschutzgebiet Wiesen am Max-Clemens-Kanal sind vor allem im Frühjahr zur Balz der Wiesenvögel wie Großer Brachvogel, Uferschnepfe und Kiebitz, ein lohnender Abstecher.

Kontakt

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Bahnhofstr. 71
49545 Tecklenburg
05482-92910
www.biologische-station-steinfurt.de
info@biologische-station-steinfurt.de

Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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