Fahrrad fahren

Fahrradverleih

Tourist-Information Bad Westernkotten
Westerntor 5c
59597 Bad Westernkotten
02943-9765810
www.badwesternkotten.de
info@badwesternkotten.de

Radweginformation

Im Gebiet befindet sich ein dichtes Netz vorhandener Fahradwege und befahrbarer landwirtschaftlicher Wirtschaftswege. Eine Radwanderkarte "Radwandern im Kreis Soest" ist bei örtlichen Touristeninformationen, im Buchhandel und bei Publicpress erhältlich. 

Kultur / Touristik

Kultur

Schäferkämper Wassermühle
Holzweg 4
59597 Erwitte Bad Westernkotten
www.heimatverein-badwesternkotten.de

Touristik

Tourist-Information Bad Westernkotten
Westerntor 5c
59597 Bad Westernkotten
02943-9765810
www.badwesternkotten.de
info@badwesternkotten.de

Tagungs- und Kongresszentrum GmbH Gäste-Information
Kaiserstr. 14
59505 Bad Sassendorf
02921-5014811
www.bad-sassendorf.de
info@badsassendorf.de

Zurück

Details

Right

Hellwegbörde

Lebensräume Agrarlandschaft
Pflanzenarten Ackerwildkräuter wie Kornblume und Feldrittersporn
Tierarten Wiesenweihe, Rotmilan, Goldregenpfeifer, Mornellregenpfeifer, Kiebitz, Feldlerche, Rebhuhn, Wachtel, Wachtelkönig, Rohrweihe
Wiesenweihe Wiesenweihe © M. Bunzel-Drüke

Zur Fotostrecke

Die Hellwegbörde ist eine ackerbaulich geprägte Kulturlandschaft. Schon seit der Jungsteinzeit dienen die Lössböden dem Anbau von Getreide, vor allem Weizen und Gerste. Dazu kommen Raps und Mais, auf den fruchtbaren Böden der Unterbörde auch Zuckerrüben, Kartoffeln und Gemüse.

Die offenen Feldfluren sind nur durch Obstbaumreihen, Alleen und Hecken und einzelne Feldgehölze gegliedert. In der Agrarlandschaft der Hellwegbörde leben einige typische Vogelarten der Felder. Die Hellwegbörde ist ein überregional bedeutendes Brutgebiet für die Wiesenweihe und den Wachtelkönig. Rebhuhn und Feldlerche erreichen hier hohe Bestände. Auch als Rastgebiet hat die Hellwegbörde eine große Bedeutung, zum Beispiel für Rotmilan, Kornweihe, Kiebitz, Goldregenpfeifer und Mornellregenpfeifer. Bedingt durch die Lage am Nordrand des Sauerlandes stellt der Haarstrang eine Leitlinie für den Vogelzug dar.

Der Haarstrang, dessen Untergrund aus karstigem Kalkgestein besteht, erhebt sich über die Hellwegbörde. Auf den flachgründigen Böden kommen seltene Ackerwildkräuter vor. Der Haarstrang wird von periodisch Wasser führenden Trockentälern, den Schledden, durchzogen. Das bedeutendste ist die Pöppelsche bei Erwitte. In der Pöppelsche und in einigen anderen Schledden finden sich noch Reste von Kalkmagerrasen. In den Schledden kommen in einem Mosaik aus Gebüschen und Grünland u.a. Turteltauben und Neuntöter vor.

Rund um Erwitte, Geseke und Anröchte prägt der Abbau von Kalkstein für die Zementherstellung und von Grünsandstein als hochwertiges Baumaterial die Landschaft. In den „künstlichen Felswänden“ brüten u.a. Uhus, Hohltauben und Dohlen.

Entlang des Hellweges tritt das Grundwasser des karstigen Haarstranges in Quellen aus. Hier entspringen die Bäche der Unterbörde, wie zum Beispiel die Gieseler. Eisvogel und Gebirgsstelze brüten regelmäßig entlang der Bördebäche. Einige der Quellen des Hellweges weisen salzhaltiges Wasser auf, so dass sich hier Binnensalzstellen entwickeln konnten. Ihre charakteristische Salzflora ist heute noch in Resten vorhanden. Diese Salzquellen waren auch die Grundlage für den Kurbetrieb in den Solebädern in Bad Sassendorf und Bad Westernkotten.

In den Niederungen finden sich mit der Woeste bei Bad Sassendorf, dem Muckenbruch bei Bad Westernkotten und dem Stockheimer Bruch bei Geseke Reste ehemaliger Niedermoore. Diese Feuchtgebiete sind Lebensraum u.a. für die Rohrweihe. In der Woeste und im Muckenbruch wird heute Torf für den Kurbetrieb entnommen.

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest - Biologische Station Soest
Teichstr. 19
59505 Bad Sassendorf-Lohne
02921-9698780
www.abu-naturschutz.de
abu@abu-naturschutz.de

Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest - Biologische Station Soest

Downloads/Weitere Infos

Gebiete in der Nähe

Eisvogel © Frank Grawe

Zwischen den beiden kleinen Flüssen Wöste und Ahse liegt das nur rund 60 Hektar große Gebiet Wöste, von einigen Häusern [...]

Zwischen den beiden kleinen Flüssen Wöste und Ahse liegt das nur rund 60 Hektar große Gebiet Wöste, von einigen Häusern getrennt liegt der dazugehörige Eichenbuchenwald.

Fieberklee © Böhmke

Im Kreis Paderborn erstrecken sich zu beiden Seiten der Heder zwischen Salzkotten und Delbrück großflächige feuchte [...]

Im Kreis Paderborn erstrecken sich zu beiden Seiten der Heder zwischen Salzkotten und Delbrück großflächige feuchte Grünlandflächen mit ausgedehnten Sumpfdotterblumenwiesen, die besonders im Frühjahr einen Besuch lohnen. Besondere Bedeutung hat das Gebiet zudem wegen der für Nordrhein-Westfalen äußerst seltenen Binnensalzstellen.

Feuchtgebiet in der Lippeaue © Birgit Beckers

Die Lippeaue zwischen Lippstadt im Osten und Vellinghausen westlich Lippborg ist von verschiedensten Lebensräumen mit [...]

Die Lippeaue zwischen Lippstadt im Osten und Vellinghausen westlich Lippborg ist von verschiedensten Lebensräumen mit einer große Artenvielfalt geprägt: naturnahe Flusslandschaften, Feuchtgebiete, artenreiche Wiesen aber auch trockene Sandheiden. In einigen Auenflächen weiden ganzjährig halbwilde Rinder und Pferde und schaffen halboffene Weidelandschaften. Für den Besucher sind einige erhöhte Standorte mit guten Beobachtungsmöglichkeiten eingerichtet worden, eine Fahrradkarte führt dorthin.

Feuchtwiesen in der Rietberger Emsniederung © Biologische Station Gütersloh-Bielefeld

Das Naturschutzgebiet "Rietberger Emsniederung" gehört zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen [...]

Das Naturschutzgebiet "Rietberger Emsniederung" gehört zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten in Nordrhein-Westfalen und wurde aus diesem Grund als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Seine Feuchtwiesen bieten Lebensraum für selten gewordene Wiesenvögel wie den Großen Brachvogel, die Uferschnepfe oder den Kiebitz. Auch gefährdete Pflanzenarten wie die Gelbe Wiesenraute oder das Sumpf-Blutauge sind hier noch zu finden.

Fliegenwald Totholz © Claire Tranter

Das mittlere Möhnetal bildet die Nordgrenze des Rheinischen Schiefergebirges (Sauerland) zur Münsterschen Bucht [...]

Das mittlere Möhnetal bildet die Nordgrenze des Rheinischen Schiefergebirges (Sauerland) zur Münsterschen Bucht (südliche Soester-Börde Landschaft). Das FFH-Gebiet Möhne-Mittellauf gliedert sich in fünf Teilflächen mit Lebensräumen von besonderer Bedeutung. Die Möhne, die hier bereits einen Flusscharakter aufweist bietet dem Besucher Einblicke in eine strukturreiche Auenlandschaft aus Wald Wissen und Weiden.